as Pferd ist dem Menschen nächst ihm selbst das nütz-
lichste Geschöpf; es bedarf solches der Reiche, auch der
Arme, der Landmann, der Stadter, der Soldat und insge-
fammt der ganze Staat. Das Pferd nützt nicht nur durch
seine Leistungen, sondern seine vermehrte Zucht giebt manchen
Provinzen und manchem Landmanne eine bedeutende Er-
werbs-Einnahme. Eine gute Pferdezucht ist daher ein all?
gemeines Landes-Interesse. Den wahren Werth des Pfer-
des bestimmen seine reellen Leistungen, und jeder, der Pferde
gebraucht, wünscht solche zu besitzen, die sich in jeder Be-
ziehung als tüchtig erweisen.
Durch Veredelung und eine gute, Pflege der Zucht
solche dem ganzen Lande zu verschaffen, haben sich sowohl
der Staat, die Pferdezüchter, als auch verschiedene Vereine
schon seit vielen Jahren zur großesien Sorgsame gestellt;
wir sehn jedoch, daß es schwer wird, ohngeachtet aller die-
ser Mühe und Kosten solche Pferde, die den allgemeinen
Anfoderungen entsprechen, in Masse zu züchten: es muß
daher doch ein Umstand vorhanden sein, der dem allgemeinen
Gelingen hinderlich entgegen sieht/ Bereits vor 6 Jahren
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