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Volltext: Arbeiten aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamte, 25.1907

222 daß das Blut meist in den ersten Krankheitstagen eingesandt wird, wo die gebildete Agglutininmenge noch nicht sehr beträchtlich ist. In za. 50 weiteren Fällen handelte es sich um das Blut von typhusverdächtigen Personen, bei denen sich in der Folge der Typhus weder klinisch noch bakteriologisch bestätigen ließ. Bei allen diesen Untersuchungen ergab meine Methode ein negatives Resultat, indem sich durch das Zentrifugieren am Grunde des Gläschens ein scharf umschriebener Bodensatz gebildet hatte, welcher dem des Kontrollröhrchens durchaus glich und sich durch Schütteln ohne weiteres auflösen ließ. Da also das normale Serum ebensowenig wie die physiologische Kochsalzlösung die Bazillen beim Zentri­ fugieren zu Häufchen vereinigen kann, wird die Spezifität der Agglutination durch das Zentrifugieren nicht beeinträchtigt. Die Zentrifugiermethode läßt sich natürlich auch zum quantitativen Arbeiten ver­ wenden, obwohl ihr Hauptzweck eine Beschleunigung des qualitativen Ausfalles der Agglutinationsreaktion sein soll, der für den Kliniker als Bestätigung seiner Diagnose vornehmlich von Bedeutung ist. Zum Schluß erlaube ich mir, den Herren Professoren Förster und Levy für das freundliche Interesse, welches sie meinen Untersuchungen entgegengebracht haben, meinen ergebensten Dank auszusprechen. Straßburg i. Eis., Ende Mai 1906.
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