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Denn in dem Jubeljahr fällt es zurück
An den, der es zuvor aus Noth verkauft! —
So kommt es denn, daß wir nur Ackerbauer
Und Hirten sind, verachtet von den Heiden! —
Kein Handel blüht bei uns: das Eisen gar.
Wir schmieden es nicht selbst, wir geh'n hinab
Und zahlen dem Philister Schwert und Pslugschaar
Das macht: der Priester, der den Gottesdienst
Besorgt, mißachtet weltliche Geschäfte! —
Drum wächst der Heiden Macht auch um uns her;
Ihr König ist ihr Haupt, ihr Arm, ihr Herz,
Und seine Augen schickt er über's Meer;
Und günst'ge Winde wehen Blüth' und Schätze
Der fernsten Inseln in sein glücklich Land!
I s a i.
Die Thoren und Gottlosen reden viel
Und murren viel: Gott aber lachet ihrer! —
Hätt'st du mit deiner Weisheit doch im Rath
Gesessen, den der Ewige mit Moses pflog! —
Gehorsam, Abner, fordert Gott, nicht Reichthu
Wir soll'n Ihm sein ein auserwählt Geschlecht,
Das nichts gemein hat mit der Heiden Trachten
Da wir auszogen aus Egyptenland,
Zog der Allmächt'ge vor uns her, und hat
Uns Seine Güte und Barmherzigkeit,
Und sein Gesetz in Wundern kund gethan:
Daß unser Herz fest blieb' an Seinem Herzen,
An Seinem Willen und Gebot, und wir.
Ein heilig Volk, Ihm dienten vor den Heiden,
Und Seines Namens Ehr' verkündigten!
Doch wehe! unser Herz blieb nimmer fest:
Vergessen bat das Volk, wie groß es war,
Als es einherzog in der Kraft des Herrn,
Drum triumphiren über uns die Heiden,
Und Gottes Name wird durch uns verlästert! —
Itha i.
Ja, ihr habt Recht; wir All' sind abgefallen:
Drum züchtigt Gott uns auch vor allen Heiden! -
Z e r u j a h.
Seht! seht! dort steiget Samuel herab!
Nun kommt, und ordnet euch, je nach den Stämmen