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Oder man prüfe die Sprichwörter ; enthalten sie spielungen auf Handel ? Dagegen Spr . Sal . 12 , 10 , 11 : »Der Gerechte weiß , wie seinem Viehe zu Mute ist ; aber der Frevler Herz ist grausam . Wer seinen Acker bauet , hat Brot genug ; wer aber Müssiggängern nachgeht , ist ständig . V . 23 Viel Nahrung bringt der Armen Neubruch . 15 , 17 Besser ein Gericht Gemüse und Liebe da , als ein gemästeter Ochse und Hass dabei . 19 , 24 ( 26 , 15 ) Der Träge versteckt seine Hand in die Schüssel , selbst zu seinem Munde mag er sie nicht zurückführen . 20 , 4 Des Winters wegen mag der Träge nicht pflügen ; er wird betteln in der Ernte und empfängt nichts . 22 , 8 Wer Unrecht säet , wird Unheil ernten . 23 , 10 Verrücke nicht die alte Grenze , und in die Felder der Waisen schreite nicht ein . 24 , 27 Besorge draußen dein Geschäft und bestelle dein Feld : darnach so magst du dein Haus bauen . « — Wessen Auge beachtet wohl das Treiben der Ameisen , der Bergmäuse , der Heuschrecken , der Eidechsen ? Und endlich wie ist das wackere Weib ? »Sie sorgt für Wolle und Flachs , sie ist wie Kaufmanns - Schiffe : von fern her bringt sie ihre Nahrung . Sie steht auf , wenn's noch Nacht ist , und gibt Speise ihrem Hause und das werk ihren Dirnen . Sie sinnet auf Feld und erlangt es ; von ihrer Hände . Frucht pflanzt sie einen Weinberg . Sie schmeckt , dass gut ihr Erwerb ; es erlöscht nicht in der Nacht ihre Leuchte . Ihre Hand strecket sie nach dem Spinnrocken , und ihre Finger fassen die Spindel . . . Hemden macht sie , und verkauft sie ; und Gürtel gibt sie an den Kanaaniter . « — Da sieht man ja auch , inwiefern das Volk Handel triebe So will ich denn auch noch den einen Spruch citiren , in dem ich eine entschiedene Beachtung des Handels gefunden habe 20 , 14 »Schlecht , schlecht ! spricht der Käufer ; geht er aber fort , dann rühmt er sich . « Vergi . Winer , RWB , s . v . Handel .
Wollte ich nun noch auf die sprachlichen Metaphern eingehen , wie die Verwendung von peri Frucht , tebü'ä pro - ventus , Ertrag , dass dagegen der Kaufmann »der Kanaaniter« heißt ; oder auf die Bilder und Gleichnisse , die von Bäumen entlehnt sind , wie xp 128 »Deiner Hände Arbeit issest du« .