digi-hub Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Illustrierte Länder- und Völkerkunde

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Illustrierte Länder- und Völkerkunde

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-713817
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713817
Persistenter Identifier:
BV047504484
Titel:
Illustrierte Länder- und Völkerkunde
Untertitel:
mit nahezu 500 Abbildungen, 6 Landkarten in Farbendruck und geographisch-statistischen Notizen und Tabellen
Herausgeber:
Reymond, Moritz von
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Deutsche Volksbibliothek A.-G
Erscheinungsjahr:
1898
Beschreibung:
Sozial- und Kulturanthropologie#Gesamtdarstellungen und Sammelwerke
Geologie und Geographie
Signatur:
LB 24000 R458
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Gesamtdarstellungen und Sammelwerke
Geologie und Geographie

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
VI. Abschnitt: Europa
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
6. Kapitel: Die Niederlande
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Illustrierte Länder- und Völkerkunde
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    [V]
  • Vorwort: Vorwort
    [VII]
  • Kapitel: I. Abschnitt: Die Erde als Weltkörper
    [1]
  • Kapitel: II. Abschnitt: Die Erde als Wohnsitz des Menschen
    [37]
  • Kapitel: III. Abschnitt: Die Länder- und Völkerkunde
    [45]
  • Kapitel: IV. Abschnitt: Die Erdteile
    [99]
  • Kapitel: V. Abschnitt: Die Polarländer
    [104]
  • Kapitel: VI. Abschnitt: Europa
    [119]
  • Abbildung: Europa [Titelillustration]
    [119]
  • Kapitel: 1. Kapitel: Allgemeines. Geographisch-statistische Notizen zur Karte von Europa
    [119]
  • Kapitel: 2. Kapitel: Schweden und Norwegen
    125
  • Kapitel: 3. Kapitel: Dänemark
    134
  • Kapitel: 4. Kapitel: Rußland
    138
  • Kapitel: 5. Kapitel: Das britische Reich
    149
  • Kapitel: 6. Kapitel: Die Niederlande
    161
  • Kapitel: 7. Kapitel: Belgien und Luxemburg
    166
  • Kapitel: 8. Kapitel: Frankreich
    173
  • Kapitel: 9. Kapitel: Die Pyrenäenhalbinsel
    186
  • Kapitel: 10. Kapitel: Italien
    194
  • Kapitel: 11. Kapitel: Deutschland
    209
  • Kapitel: 12. Kapitel: Die Schweiz
    297
  • Kapitel: 13. Kapitel: Die Oesterreichisch-Ungarische Monarchie
    315
  • Kapitel: 14. Kapitel: Die Länder an der unteren Donau
    389
  • Kapitel: 15. Kapitel: Die Balkan-Halbinsel
    391
  • Kapitel: VII. Abschnitt: Asien
    [415]
  • Kapitel: VIII. Abschnitt: Afrika
    [537]
  • Kapitel: IX. Abschnitt: Amerika
    [615]
  • Kapitel: X. Abschnitt: Australien und Oceanien
    [693]
  • Register: Sach- und Namenregister
    [714]
  • Korrekturen: Berichtigungen
    728
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

162 
Europa. 
zeboren sind nach der Zählung von 1890 rund 48000 Personen, davon 29000 in Deutschland. In den Niederlanden wohnen 
uͤberdies eg als 80 000 Isräeliten, wovon 80000 allein in Amsterdanm. Trotz ihrer german schen Abstammung unter— 
scheiden sich die Riederländer scharf von ihren deutschen Nachbarn; sie haben ihre eigene Sprache und nähern sich hinsicht- 
lich ihrer Sitten und Gebräuche mehr dem englischen als dem deutschen Volke. Das geistige Leben steht auf einer er 
maßigen Stufe; materielle Béhaglichkeit bildet, den Grundzug' des holländischen Volkscharakters, lebhafteres Interesse 
ist nuͤr für den Handel, die Blumenzucht und fremde Länder und Völker vorhanden, und in letzterer Beziehung sind es 
namentlich die eigenen überseeischen Kolonien, für die sich der Holländer besonders interessiert, und in denen auch ein 
großer Teil der Bevölkerung für kürzere oder längere Zeit seinen Aufenthalt nimmt. Vie peinliche Sauberkeit der 
Hollaͤnder ist sprichwörtlich geworden; auch in ihr diebt sich die Neigung des Volkes kund, sich das Leben so behaglich 
als nur immer möglich einzurichten. 
Die erste Kunde von den Niederlanden giebt Julius Cäsar, der am Niederrhein 
manche Schlacht gegen die wilden Germanen gekämpft hat. Nach den Cimbern und Teu— 
tonen, den frühesten Anwohnern der Rheinmündungen, kamen die Chattel und ließen sich 
auf der entvölkerten Bataverinsel nieder. Nach ihnen folgte lange Zeit Römerherrschaft, 
bis am Ende des vierten Jahrhunderts die salischen Franken sich zwischen Schelde, Maas 
und Rhein festsetzten. Ihnen schlossen sich nordöstlich die Friesen und östlich die Nieder— 
sachsen an. Kaiser Karl der Große brachte alle Provinzen unter seine Herrschaft. 
Später aber folgte eine ununterbrochene Reihe von Regierungswechseln. Bald waren die 
Spanier, bald die Oesterreicher, bald die Franzosen Herren des Landes, bald war es 
Republik mit selbstherrlicher Verwaltung. Am 13. November 1813 endlich stieg Prinz Wilhelm 
don Oranien, der Sohn des in der Verbannung gestorbenen letzten Statthalters zu Schewe— 
ningen ans Land und trat die Regierung als souveräner Fürst an. Damit war den uner— 
hörten Mißständen, die sich durch den fortgesetzten Verfassungswechsel naturgemäß heraus— 
gebildet hatten, ein Ziel gesetzt. Wieviel aber hatte das blühende Land gelitten! Wenn 
es trotzdem im letzten Jahrhundert unter der Herrschaft der Oranier fast wieder zu alter 
Blüte gelangt ist, so zeigt sich darin umsomehr die innere Kraft seines Volkes und die Wider— 
standsfähigkeit seiner Natur. 
Vom Dollart bis an die Schelde, im Süden und Südwesten begrenzt von Belgien, 
im Osten von Deutschland, breitet sich die große Tiefebene aus, die den bezeichnenden 
Namen der Niederlaunde trägt. Holland ist außerordentlich wasserreich, sowohl in Bezug auf 
Seen, die zum Teil mit dem Meere in direkter Verbindung stehen, als auch auf große Flüsse 
und Kanäle. Unter den Seen nimmt den ersten Platz die Zuidersee (spr. Seudersee) ein; 
nächst diesen — als Meerbusen — der Dollart und der Lauwerzee an der Nordküste. 
Dazu kommen dann noch die unzähligen kleinen Seen im Innern des Landes, von denen der 
größte, das Haarlemer Meer, 1848-53 trocken gelegt wurde. Rhein, Maas und 
Schelde mit ihren Nebenflüssen durchziehen der Länge nach das Land. Zwischen ihren 
Armen liegen weite Tiefebenen, die unaufhörlich der Gefahr der Ueberschwemmung aus— 
gesetzt sind, die durch jede gewaltige Meeresflut, am meisten aber durch Eisversperrungen 
in den Flüssen am Ende der Winterzeit hervorgerufen wird. Die Geschichte des Königreichs 
erzählt von schrecklichen Verheerungen durch das Wasser. Schon von früher Zeit an haben 
deshalb die holländischen Ingenieure ihre ganze Geschicklichkeit aufgeboten, um ihr Vater— 
land von diefer schrecklichen Gefahr zu befreien. Ueberall trifft man auf treffliche Deiche 
und Wasserwerke, wo nicht das Meer durch Aufwerfen von Dünen selbst für Schutz ge— 
sorgt hat. 
Der südliche Teil von Holland bildet die Fortsetzung jener großen Sandheide, die 
sich von der Ostfee durch die Mark, Lüneburg und Westfalen bis an die belgische Meeres⸗ 
küfte zieht. Nur die fruchtbare Betuwe*), das zwischen Waal und Rhein gelegene Land 
der alten Bataver macht eine gute Ausuahme. Im Süden davon erstreckt sich das aus 
Heide, Morast und Sand bestehende Kempenland. 
Das Klima ist im Allgemeinen ein recht gutes, nur in den Meerdistrikten verursachen 
die Unbeständigkeit der Witterung und die großen Seen, die zum Teile keinen Abfluß 
haben, Fieberkrankheiten. die leicht epidemischen Charakter annehmen. 
**8) Betuwẽ s. v. w. „gute Aue“ im Gegensatz zum nördlicher gelegenen Teile der Provinz 
Geldern, der den Namen „Veluwe“, d. h. schlechte Aue, träat.
	        

Download

Downloads

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext PDF
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bildanzeige Vorschau Bildanzeige Klein Bildanzeige Mittel ALTO TEI Volltext Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Suchtreffer

Suchtreffer

Einladung mir vorläufigem Programm zum 18. Kongress in Berlin am 2. und 3. Juni 1955
3 / 70
Möglichkeiten der Intelligenzprüfung bei motorisch und sprachlich geschädigten, cerebral gelähmten Kindern
Zurück zur Trefferliste Zurück zur Trefferliste

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viel ist 1 plus 2?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.