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Globus, 90.1906

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 90.1906

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709348
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709348
Persistenter Identifier:
DE-11-001832353
Titel:
Globus, 90.1906
Erscheinungsjahr:
1906
Signatur:
LA 3252-90
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Nr. 4. 26. Juli 1906
Sonstige Person:
Andree, H. Singer; Richard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Die Bemühungen um die Feststellung der Urheimat der Polynesier
Sonstige Person:
Bülow, W. v.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 90.1906
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des XC. Bandes
    [V]
  • Korrekturen: Berichtigungen zum XC. Bande
    [XI]
  • Leerseite
    [XII]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 5. Juli 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 12. Juli 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [21]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 19. Juli 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 26. Juli 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [53]
  • Zeitschriftenartikel: Durch Sophene und Kataonien. Mit 8 Abb. u. 1 Karte. (Schluß.) / Lohmann, Ernst
    [53]
  • Zeitschriftenartikel: Kamerun im Jahre 1905 / Seidel, H.
    57
  • Zeitschriftenartikel: Die mexikanische Grünsteinfigur des Musée Guimet in Paris / Lehmann, W.
    60
  • Zeitschriftenartikel: Die Bemühungen um die Feststellung der Urheimat der Polynesier / Bülow, W. v.
    61
  • Zeitschriftenartikel: Die große Straße von Indien nach Tibet / Schütze, Woldemar
    66
  • Zeitschriftenartikel: Kleine Nachrichten
    67
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 2. August 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 9. August 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [85]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 23. August 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [101]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 30. August 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [117]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 6. September 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [133]
  • Werbung
    -
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 13. September 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [149]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 20. September 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [165]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 27. September 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [181]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 4. Oktober 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [197]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 11. Oktober 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [213]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 18. Oktober 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [229]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 25. Oktober 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [245]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 1. November 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [261]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 8. November 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [277]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 22. November 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [293]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 29. November 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [309]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 6. Dezember 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [325]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 13. Dezember 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [341]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 20. Dezember 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [357]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 27. Dezember 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [373]
  • Sonstiges: [Sonstiges, Eingesendete Neuigkeiten, Werbung]
    [uncounted]
  • Nachsatzblatt
    [uncounted]
  • Hinterer Buchspiegel
    [uncounted]
  • Hinterer Einband
    [uncounted]
  • Farbkeil
    [uncounted]

Volltext

W. v. Bülow: Die Bemühungen 
um die Feststellung der Urheimat der P oly n esi en 
63 
auf diese Weise. Auch Krämer hat, wie der Verfasser 
dieser Zeilen, oft genug Gelegenheit gehabt, zu beobachten, 
daß samoanische Häuptlinge zu Haupt- und Staatsaktionen 
— und das sind solche Reisen — mit den Waffenfähigen 
ihres Stammes ausziehen, während Alte, Schwache, Wei 
ber und Kinder als „tapuaiga“, als Fürbitte tuende, im 
Dorfe Zurückbleiben. Weshalb Fune, P otu, Lafai, Utu, 
Taua, Lega nun aber als einzelne Personen, trotz gegen 
teiliger Behauptung der samoanischen Überlieferung, 
also jeder für sich, von Viti nach Samoa gekommen sein 
sollen, ist nicht ersichtlich. Es kann vielmehr als Tat 
sache angesehen werden, daß die Expedition von Utu, 
Taua und Lega durch Tuifiti geführt wurde, der damals 
wahrscheinlich selbst noch Malaiopolynesier war. Auch 
die Kxpedition des Fune, des Lafai und der Fotu war 
die Reise eines großen Stammes. 
Ich darf nicht unterlassen, zu bekennen, daß so ab 
sprechende Urteile Krämers für den Betroffenen etwas 
recht Frappierendes haben, wenn man in Betracht zieht, 
daß in Band II, S. 91 seines angeführten Werkes der 
Kritiker selbst eine solche Häuptlingsreise und deren 
Vorbereitungen beschreibt. 
Daß ich selbst in meiner Arbeit „Zur Besiedelung 
der Insel Savaii“ (Int. Arch. f. Ethnog., Bd. XIII, 1900, 
S. 60), insofern etwas nicht Zutreffendes mitgeteilt habe, 
als ich berichtete: „Kämpfe scheinen zwischen den 
ersten Bewohnern und den späteren Ankömmlingen nie 
vorgekommen zu sein“ , gestehe ich gern ein (in jedem 
Jahre lernt man ja etwas Neues); denn aus den Raro- 
tonga-Überlieferungen und aus den Maori-, Tahiti- und 
Samoa-Überlieferungen geht deutlich hervor, was ich vor 
her nicht wußte, daß jede zur Erforschung neuer Wohn 
sitze ausgesandte Expedition einfach einen Kriegs- und 
Raubzug in neu zu entdeckende Landgebiete unternahm. 
Das Ende einer solchen Expedition ist auch der so 
genannte Krieg des Matamatame, in dem eine nach 
Samoa entsandte tonganische Expedition abgeschlagen 
wurde, nachdem sie vorher bereits in Samoa Fuß ge 
faßt hatte. 
Auch bezüglich der unter Tui Fitis Führung aus 
geführten Epedition des Taua, des Utu und der Lega 
berichtet die Überlieferung, daß sie von Viti kommend 
in Papa, dem Dorfteile von Sataua auf der Insel Savaii, 
landete und große Kriege führte, um sich Ellbogen- 
laum zu schaffen. Der Platz, auf dem in Matautu ge- 
kämpft wurde, ist dem Tui Fiti heilig, der noch jetzt 
dort durch die Familie „Aloaina“ vertreten wird, die 
den Platz bewohnt. Auch der heilige Hain — „vao sa“ 
in Matautu ist dem Tui Fiti geweiht; er enthält die 
schönsten „Ifi leie“ (Afzeha bijuga). 
*ie Leute, gegen die diese Kriege geführt wurden, 
waren die tagata o le laueleele; tagata whennua heißen 
sie in Rarotonga. Dies sind die Vorläufer der polyne 
sischen V anderung, die von dem Lande Besitz ergriffen 
sxscnen Wanderung, die von dem Lande Besitz ergr: 
hatten und z. B. in Samoa bereits etwa 450 n. Uhr. an 
sässig waren und damals schon den Inseln den Namen 
Samoa gegeben hatten. 
Nachdem der Ausgangspunkt der Wanderung als 
„das große Reisfeld“ und als Auswanderungszeit etwa 
450 v. Chr. identifiziert waren, war es verhältnismäßig 
leicht, die weitere Reiseroute und die längeren Ruhe 
punkte der Wanderung festzustellen. Hierbei war der 
Umstand eine große Hilfe, daß nach der „Völkeridee“ 
die Seelen der Abgestorbenen in die Heimat der Ahnen 
zurückkehren. Es war also nur erforderlich, die Namen 
des Seelenlandes mit vorhandenen Namen zu identifizieren, 
Java — spr. Dschava — erscheint identisch mit 
savah, das Reisfeld (javanisch); itiiti, iki, ii, itik (java 
nisch) sind Diminutivendungen der Polynesier, die bei 
den Tonganern in ji — spr. dschi — verändert sind und 
etwa „klein“ bedeuten. So entstehen die Namen Savaiki 
Hawaiki, Avaiki, Savaii usw., die sämtlich das kleine 
Reisfeld bedeuten. Pulotu ist ein zusammengesetztes 
Wort, das aus pulo, die Insel (javanisch), und toe’ — 
spr. tu — (Abkürzung von datoek, malaiisch), was das 
Familienhaupt, Oberhaupt und Herrschen bezeichnet, 
besteht. Dasselbe Wort tu kommt auch in toewang 
(holländische Schreibweise), tuan, Herr, vor. Pulotu ist 
daher wahrscheinlich die altsamoanische Bezeichnung 
für ebenfalls das „herrschende Eiland“, Java. Die Sta 
tionen zwischen Java und Viti sind nicht bekannt. Doch 
kann angenommen werden, daß viele der jetzt noch nach 
weisbaren polynesischen Kolonien auf den zwischen 
liegenden Inselgruppen Abbröckelungen dieser Völker 
wanderung sind. 
In Samoa, das bereits im Jahre 450 n. Chr. von 
Polynesiern besetzt war, ist die Erinnerung an die Wan 
derung vollständig entschwunden. Die jetzigen Samoaner 
betrachten sich als Autochthonen. 
Die samoanischen Stammbäume bis auf Atiogie 
sprechen von „noch nicht Menschen“. Die Nachkommen 
des Atiogie, beginnend mit Le Alali oder Le Aliali, sind 
die ersten Menschen. Le Aliali = das Erscheinen, in die 
Erscheinung treten, wie Ada = sein (malaiisch) und Adam 
der erste Mensch, oder Adapa, in babylonisch - assy 
rischer Überlieferung. 
Atiogie, oder in altpolynesischer Mundart Katiogia, 
ist aber ein Einwanderer, der mit dem Völkerstrome von 
Viti aus nach Samoa kam (Percy Smith, Rarotonga- 
Stammbaum). Der Name Samoa ist alt und war den 
malaio-polynesischen Auswanderern bereits etwa im 
Jahre 450 n. Chr. bekannt. 
Die vielen Deutungsversuche dieses Namens erinnern 
in geradezu drastischer Weise an die interessante Ver 
wechselung des großen Bibelübersetzers (Math. 19,23) 
von Schiffskabel mit Kamel. Weil die Maori den in 
Aotere Vorgefundenen, jetzt ausgestorbenen Riesenvogel 
Moa, d. i. „Huhn“, nannten, den sie frühestens (nach 
Percy Smith) im Jahre 1250 n. Chr. kennen lernten, 
sollen bereits 450 n. Chr. die Samoaner, die Aotere und 
den Vogel nie gesehen haben, sich den Namen gegeben 
haben. Noch eine andere Lesart behauptet, der Name 
Samoa sei zu Ehren der heiligen („sa“) Hühner („moa“) 
des Lu den Inseln gegeben worden. Ein heiliges Huhn 
heißt nun aber nicht Sa moa, sondern o le moa sa, und 
„Das Huhn ist heilig“ heißt ua sa le moa und im Plural 
ua sa o moa. — Hiermit wäre es also auch nichts. 
Eine dritte Lesart behauptet nun, daß, weil moa 
auch die Hornhaut und Pupille im Auge, also den Mittel 
punktim Auge bezeichnet hätte, die Samoaner die Samoa- 
Inseln als Mittelpunkt der Welt betrachtet und deshalb 
Samoa genannt haben müßten. Mir ist es aber sehl- 
zweifelhaft, ob die vom asiatischen Festlande und den 
schönen Sunda-Inseln nach Südosten wandernden Poly 
nesier gerade den Eindruck hatten, daß sie bei der 
Besitznahme der Samoa - Inseln sich im „Mittelpunkte“ 
der Welt befänden. Ich glaube eher, daß sie sich nach 
so langer Reise eher am Ende der Welt angekommen 
glaubten, wie dies notorisch von den Rarotonganern ge 
sagt werden kann. Die späteren Samoaner hingegen, die 
von den Reisen und Wanderungen der Vorfahren nichts 
mehr wußten, deren Kenntnisse im Norden bis zu den 
Toelau-Inseln, den Uea-Inseln und Futuna (Horne-Inseln), 
im Westen bis Viti und höchstens bis Rotuma, im Süden 
bis Tonga und im Osten bis Manna reichten, mögen 
Samoa als den Mittelpunkt der Welt, der auf allen Seiten 
durch das vanimonimo, den Horizont, umgeben war, an 
gesehen haben. Diese haben den Inseln aber nicht den
	        

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