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Globus, 92.1907

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Bibliographische Daten: Globus, 92.1907

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714817
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714817
Persistenter Identifier:
BV044415258
Titel:
Tribus
Untertitel:
Jahrbuch des Linden-Museums
ISSN:
0082-6413
Erscheinungsort:
Stuttgart
Verlag:
Linden-Museum
Erscheinungsjahr:
1953
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711767
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711767
Persistenter Identifier:
1510313881929
Titel:
Tribus, 37.1988,N.F.
Erscheinungsjahr:
1988
Signatur:
LA 6621
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
N.F. Bd. 37, 1988
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenrezension

Strukturtyp:
Zeitschriftenrezension
Titel:
Rao, Aparna (Hrsg.): The other nomads. Peripatetic minorities in cross-cultural perspective
Sonstige Person:
Streck, Bernhard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 92.1907
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des XCII. Bandes
    [V]
  • Korrekturen: Berichtigungen zum XCII. Bande
    XI
  • Leerseite
    [XII]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 4. Juli 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2 11. Juli 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [21]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 18. Juli 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 25. Juli 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 1. August 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 8. August 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [85]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 22. August 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [101]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 29. August 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [117]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 5. September 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [133]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 12. September 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [149]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 19. September 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [165]
  • Zeitschriftenartikel: Wahrsagen und Traumdeuten bei den Wadschagga / Gutmann
    [165]
  • Zeitschriftenartikel: Ritte durch das Land der Huichol-Indianer in der mexikanischen Sierra Madre. Reisebericht IV (Schluß) / Preuß, K. Th.
    167
  • Zeitschriftenartikel: Die Saharastädte Rhat und Abades / Goldstein, Ferdinand
    171
  • Zeitschriftenartikel: Pearys Polarexpedition von 1905/06 / Sg.
    175
  • Zeitschriftenartikel: Die wirtschaftliche Lage und der Überseehandel Marokkos
    176
  • Zeitschriftenartikel: Kleine Nachrichten
    178
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 26. September 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [181]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 3. Oktober 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [197]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 10. Oktober 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [213]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 17. Oktober 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [229]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 24. Oktober 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [245]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 31. Oktober 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [261]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 7. November 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [277]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 21. November 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [293]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 28. November 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [309]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 5. Dezember 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [325]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 12. Dezember 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [341]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 19. Dezember 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [357]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 26. Dezember 1907 / Andree, H. Singer; Richard
    [373]
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingegangene Neuigkeiten, Werbung]
    [uncounted]
  • Nachsatzblatt
    [uncounted]
  • Hinterer Buchspiegel
    [uncounted]
  • Hinterer Einband
    [uncounted]
  • Farbkeil
    [uncounted]

Volltext

177 
Die wirtschaftliche Lage und 
also mehr Nahrungsmittel eingeführt als ausgeführt 
werden, und das ist ein dauernder Zustand. Der Bericht 
führt das näher aus und kommt zu dem Schluß, daß der 
Gesamtwert des Imports gewissermaßen eine eigene Ent¬ 
wickelung nimmt, die fast unabhängig ist vom Wert der 
jährlichen Produktion des Landes, und daß seine Schwan¬ 
kungen langsam sein werden. 
Die wirtschaftliche Lage Marokkos ist also 
schlecht. Die Ursachen liegen teils in den natür¬ 
lichen Verhältnissen des Landes, z. B. in der Trockenheit 
des Klimas und der geringen Sicherheit der Reeden, 
teils in der Trägheit und Unwissenheit der Bewohner, in 
der Unsicherheit und in den Transportschwierigkeiten. 
Die Methoden des Ackerbaues stehen in Marokko 
auf primitiver Stufe, darum muß der Boden schon von 
wunderbarer Fruchtbarkeit sein, wenn er doch ohne 
eigentliche Bearbeitung gute Ernten ergeben soll. In 
der Tat trägt in einzelnen Gegenden das Getreide bis 
zum 1000. Korn. Bei einiger Kultur müßten die Resul¬ 
tate also glänzend sein. Aber der marokkanische Bauer 
hat bis heute jeden Verbesserungsversuch verhindert. 
Man hat bei Casablanca den besonders aussichtsvollen 
Flachsbau einzuführen versucht, aber er wurde aufge¬ 
geben, da er nach der Ernte die Zubereitung verlangt. 
Gegen die Heuschrecken könnte man sich durch die Ver¬ 
nichtung der Eier schützen. Daran denken die marokka¬ 
nischen Bauern aber erst, wenn der Maghsen eine Prä¬ 
mie darauf setzt. Das ist in Masagan der Fall. Aber 
der Bauer bekommt von dem Rial pro Sack nur ein 
Viertel oder Drittel, manchmal sogar gar nichts, weil die 
Beamten das Geld ganz behalten. Darum gibt er sich 
überhaupt keine Mühe mehr, die Heuschrecken zu 
vertilgen, und sieht zu, wie die Ernten vernichtet 
werden. 
Die marokkanischen Kaufleute verfälschen ferner 
die Produkte vor der Ausfuhr. In Larasch sollen sie 
die Schaffelle und -Wolle beschmutzen und Erde bei¬ 
mengen, um das Gewicht zu vermehren. Ehedem führte 
Marseille davon große Mengen ein, heute wollen sie die 
französischen Fabrikanten nicht mehr kaufen, und die 
Ware geht nur noch nach Genua und Hamburg. Moga- 
dor ist der Hauptmarkt für Ziegenfelle. Die Händler 
kaufen die Felle von den Eingeborenen und legen sie 
einige Tage in die Kloaken, damit der Kot eindringt und 
sie schwerer macht. Diese Unsitte war dort so stark ein¬ 
gerissen, daß das Konsularkorps dem Pascha der Stadt 
begreiflich machen mußte, daß die europäischen Gerber 
solche Häute nicht mehr kaufen wollten. 
Die Unsicherheit auf dem Lande ist ein Krebs¬ 
schaden. Die Bauern haben ihr Leben lang die Einfälle 
ihrer Nachbarn und die Übergriffe ihrer eigenen Häupt¬ 
linge zu fürchten. Wenn der Bauer nichts hat, so denkt 
er nur daran, wie er seinen Nachbar plündern kann. 
Hat dieser eine gute Ernte erzielt oder Vieh aufgezogen, 
so sucht er beides möglichst schnell loszuschlagen, da 
Geld leichter zu verbergen ist. So muß er mit Verlust 
verkaufen, und die Händler drücken den Preis. An der 
Küste sank der Preis für Rindvieh 1906 von dem Durch¬ 
schnitt von 20 Rial auf 9. In Rabat weideten im März 
die Herden zwischen der ersten und zweiten Umwallung; 
denn was aus den Mauern herauskam, wurde unfehlbar 
von den Saer geraubt. Es gab keinen Zuzug, und der 
Handel spürte das. Im Frühling 1906 machte sich be¬ 
sonders in Mogador und Rabat eine starke Abnahme des 
Handels bemerkbar. Im März wurden die von Fes nach 
Tanger bestimmten Waren nach Larasch geschickt, um 
von da Tanger über See zu erreichen: die Kaufleute 
zogen dem Risiko des dii’ekten Weges den weiten Um¬ 
weg und die Kosten des zweimaligen Umladens vor. 
der Überseehandel Marokkos. 
Und dieses Umladegeschäft geht auch nicht ohne 
große Schwierigkeiten vor sich; denn die Häfen, be¬ 
sonders die von Rabat und Larasch, sind schlecht. Bei 
Rabat war die Barre fast den ganzen Februar 1906 über 
unpassierbar. In Masagan arbeitete der Schleppdampfer 
an zwei Tagen in drei Monaten. Vor Larasch verhinderte 
die Brandung im Januar 1906 die Dampfer mehr als 
drei Wochen lang am Löschen, und im Februar war der 
Schleppdampfer des Hafens nur eine Stunde in Tätig¬ 
keit. Im Mai waren die Kais ganz zerrüttet und 
stürzten nach und nach ein. Das liegt aber nicht allein 
am Meere, sondern an den Behörden. Ausgebessert wird 
nichts, und die Schleppdampfer läßt man nicht gehen, 
um die Kohlen zu sparen. Überall wird über die Un¬ 
zulänglichkeit der Zollschuppen geklagt, die in Marokko 
den Kaufleuten als Warenlager überlassen werden. Die 
Unbilden der AVitterung und Diebstähle haben hier schon 
manchen arg geschädigt; so wurden in Casablanca im 
Januar 1906 400 Sack Mehl entweder gestohlen oder 
so arg beschädigt, daß der Inhalt nichts mehr wert war. 
Der Bericht macht Vorschläge, wie einigen dieser 
Mißstände abzuhelfen sei, und gibt den französischen 
Kaufleuten Ratschläge. Bezüglich des Anteils der ver¬ 
schiedenen Nationen am Überseehandel heißt es 
dann: Um die marokkanische Schiffsstatistik zu ver¬ 
stehen, muß man mehrere Tatsachen im Auge behalten. 
Zunächst haben die Länder, die einen regelmäßigen 
Schiffsdienst nach und von Marokko unterhalten, ihre 
Tonnenzahl übertrieben. Alle Monate berühren zwei 
Dampfer der deutschen Ostafrikalinie von 4000 bis 
6000 t Tanger, aber sie löschen dort fast gar keine Gütei\ 
Für den spanischen Postdienst gilt dasselbe. Dann kommen 
die Waren nicht immer unter ihrer nationalen Flagge, 
was allein schon genügt, die Statistik in hohem Maße 
trügerisch zu machen. Die englischen Schiffe bringen 
von Gibraltar Waren, die andere Schiffe dort gelandet 
haben. Die deutschen laden in St.-Nazaire und Dün¬ 
kirchen. Reis aus Saigon geht über Hamburg und figu¬ 
riert in den deutschen Importlisten. Endlich befrachtet 
die Compagnie Havraise-Peninsulaire norwegische Schiffe, 
die zwischen Havre und Marokko laufen. Die österreichi¬ 
sche und namentlich die französische Flagge leiden unter 
diesem Zustand der Dinge am meisten, und die statisti¬ 
schen Angaben bleiben, soweit sie diese betreffen, hinter 
der Wirklichkeit zurück. 
Die Hauptausfuhrartikel Marokkos zeigten im 
Jahre 1906 folgende Werte (in Mark): 
Rohe Wolle . . . . 
2797329 
Wachs . . 
. . . 691549 
Gewaschene AVolle . 
660090 
Eier . . . 
. . . 1516055 
Schaffelle 
3856239 
Gummi 
. . . 488655 
Ziegenfelle 
3 738 262 
Mandeln . 
. . . 966362 
Rindvieh 
4034 340 
Koriander 
. . . 254428 
Rindei'häute, Hörner 
2383718 
Glanzgras 
. . . 175028 
Bezüglich der Wolle ist zu bemerken, daß Schaf¬ 
zucht in allen Provinzen getrieben wird, ganz besonders 
aber bei Casablanca, das für Wolle der Hauptmarkt ist. 
Sie geht vorzugsweise (2,4 Millionen Mark) nach Nord¬ 
frankreich. Haupthafen für die Verfrachtung von 
Schaffellen ist ebenfalls Casablanca; sie werden in 
erster Linie nach Frankreich, in zweiter nach Deutsch¬ 
land verschifft. Dieser starke Export läßt allerdings für 
den Bestand der Herden fürchten, wenn auch nicht in 
so hohem Maße, wie das für den Reichtum Marokkos an 
Ziegen und Rindvieh angebracht erscheint. Ziegenfelle 
sind um die Hälfte teurer als Schaffelle, jene werden zu 
Maroquinleder verarbeitet. Die Ziegenfelle gehen vor¬ 
nehmlich nach Mogador und von da in der Hauptsache 
nach Frankreich, dann auch nach England, dessen Schiffe 
aber die Häute zum großen Teil direkt nach den Ver¬
	        

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