digi-hub Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Globus, 66.1894

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 66.1894

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714803
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714803
Persistenter Identifier:
1436511519845
Titel:
Akzessionsjournal der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin
Weitere Titel:
Akzessionsjournal der Universitätsbibliothek der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Humboldt-Universität, Universitätsbibliothek
Erscheinungsjahr:
1830
Lizenz:
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Sammlung:
Universitätsgeschichte > Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin
Wissensgebiet:
Institutions- und Universitätsgeschichte

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-710378
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-710378
Persistenter Identifier:
1449568672944
Titel:
Akzessionsjournal der Universitätsbibliothek der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, 1920-1921, Kauf
Untertitel:
Kauf
Autor:
Friedrich-Wilhelms-Universität, Universitätsbibliothek
Erscheinungsjahr:
1920-1921
Lizenz:
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Sammlung:
Universitätsgeschichte > Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
1920
Sammlung:
Universitätsgeschichte > Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 66.1894
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXVI. Bandes
    [V]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1 / Andree, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2 / Andree, Richard
    [17]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3 / Andree, Richard
    [33]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4 / Andree, Richard
    [49]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5 / Andree, Richard
    [65]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6 / Andree, Richard
    [81]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7 / Andree, Richard
    [101]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8 / Andree, Richard
    [117]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9 / Andree, Richard
    [133]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10 / Andree, Richard
    [149]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11 / Andree, Richard
    [165]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12 / Andree, Richard
    [181]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13 / Andree, Richard
    [197]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14 / Andree, Richard
    [213]
  • Zeitschriftenartikel: Die Ruinen von Iximche in Guatemala / Brühl, Gustav
    [213]
  • Zeitschriftenartikel: Die Bewirtschaftung der "Schiftburlag" auf Sylt / Jensen, Christian
    217
  • Zeitschriftenartikel: Zur Volkskunde der Liven / Metzsch-Schilbach, Wolf v.
    219
  • Zeitschriftenartikel: Sarat Tschandra Das' Reise in Tibet / Repsold, H.
    223
  • Zeitschriftenartikel: Physische Geographie Alaskas
    224
  • Zeitschriftenartikel: Das Forstwesen in Japan / Kobelt, W.
    225
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdteilen
    226
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15 / Andree, Richard
    Zeitschriftenheft: Nr. 15 / Andree, Richard
    [229]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16 / Andree, Richard
    [245]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17 / Andree, Richard
    [261]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18 / Andree, Richard
    [277]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19 / Andree, Richard
    [293]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20 / Andree, Richard
    [309]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21 / Andree, Richard
    [325]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22 / Andree, Richard
    [341]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23 / Andree, Richard
    [357]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24 / Andree, Richard
    [373]
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingegangene Neuigkeiten, Werbung. Heft #21 fehlt]
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Wolf von Metzsch - Schilbach : Zur Volkskunde der Liven . 
219 
der Engen und Holmen herbeigeführt sein 4 ) . Der Boden ist durchgängig hochgelegene Marsch , welche sehr schönes Heu liefert , in welchem Plantago maritima L . fast nicht vorkommt . Der als Andel bezeichnete Streifen liegt niedriger und trägt die im Volksmunde mit Andel be - zeichneten Glycerien , welche ein kräftiges Heu abgeben . Nach den Überschwemmungen und nach anhaltendem Regen sind die Wassertümpel gefüllt , sonst sind sie meist trocken . Pastorenhörn = Pastorenecke . 
Mit dem in der Tabelle ersichtlichen Wechsel ist aber die Teilung noch nicht beendet . Die Überschriften der Kolumnen besagen , dafs nicht selten zwei oder mehr Besitzer den Ertrag einer Enge und der zugehörigen Holmen teilen sollen : Halbe , Drittel und Viertel sind zu bilden . Um diese Teilung vorzunehmen , begehen sich die zwei , drei oder vier Teilhaber kurz vor Beginn der Heumahd auf die ihnen in dem Jahre zukommende Enge . Sie messen die Breite derselben an verschiedenen Stellen , teilen sie je nach Bedarf in zwei , drei oder vier Teile und markieren jeden Teil durch einen mit dem Stiel in die Erde gesteckten Rechen , an welchem vorher ein Bündel Gras befestigt wurde . Bald markieren solche Zeichen eine oder mehr gerade Linien , die von einem zum andern Ende der Enge reichen . Alsdann wird ein Arm voll oder eine Schürze voll Gras gemäht und es geht nun jemand — die Rechen einer geraden Linie als Richtungszeichen im Auge haltend — von einem Ende der Enge zum andern , alle drei oder vier Schritte auf die Richtungslinie ein Büschel Gras legend . Nach diesen Merkmalen vermögen dann die Mäher , schnurgerader Linie folgend , jedem das Seine zu geben . Welchen Teil hier der einzelne nimmt , entscheidet das Los . 
Diese Art der Verteilung erinnert an diejenige , welche in der ersten Hälfte des 18 . Jahrhunderts auf der Hallig - Nordmarsch geübt wurde . Lorenzen schreibt5 ) : „ Indessen sieht man die Weiber von jedem Warff mit ihren Rechen zu Felde gehen , das Meedland abzuteilen , weil sie jährlich damit umzuwechseln pflegen . Sie messen das Land auf eine artige Weise mit dem Rechenstiele dergestalt ab , dafs es scheint , als ob sie in der Feld - 
mefskunst oder der Geometrie nicht geringe Wissenschaft besäfsen . Darauf geht nun das Mähen an . “ 
Damit niemand übervorteilt wurde , galten von alters - her über die Zeit des Mähens und der Heuernte in den Sylten Lagen besondere Bestimmungen , die meistens auf dem sogenannten Sommerding um i Petri - Pauli ( 29 . Juni ) zu Keitum festgesetzt und verlesen wurden . „ Vortekenifs wegen dat Gras Meyen , wo Ein Stück Wisch na dem andern , olderen Gehruck vnd heit Nah schöle afgemeyet werden in diesem Jare“ , lieifst es bereits in der Überschrift des Verzeichnisses von 1656 . Landvogt und Prediger waren damals allein rechtigt , ihr Land vorher mähen zu lassen , ersterer mähte oft selber mit . Die Sitte gestattete , dafs jeder am Abend vor dem festgesetzten Tage drei Schwaden hin und zurück quer über jede ihm gehörende Strecke mähen durfte . Alsdann wurde unter freiem Himmel der Erntetanz nach der Musik einer Geige eröffnet6 ) , eine Sitte , die bis 1870 bestanden hat — heifst doch ein Hügel in Osteringe der Tanzhügel bis auf diesen Tag . Die Reihenfolge für den Beginn des Mähens in verschiedenen Wiesenahteilungen ist noch ähnlich wie früher — der Anfang wird durch Beschlufs der Bauer - schaften oder deren Vertreter festgesetzt , gewöhnlich Ende Juni . Kirchspiels - und Bauervögte dürfen zwei Tage vorher mit dem Mähen beginnen , wenn sie in der Lage Land haben . 
In der Benutzung einzelner Ingen verschiedener Lagen kommen unter den sogenannten Miteigentümern ähnliche Umwechselungen vor , wie in der Bur - oder Bauerlage , indessen sind dieselben nicht so gesetzt . Allem Anscheine nach hat sich in der lage die alte Norm der wechselweisen Benutzung am reinsten erhalten , wenn es auch nicht erklärt werden kann , wie zwei Engen der kleinen Bauerlage zu festen Besitzern gelangt sind . Durch die beigegebene skizze glaube ich einen klareren Einblick in die wickelten Nutzungsregeln gegeben zu haben , als es da geschehen ist , wo blofse Auszüge aus den sogenannten Meedebüchern der Hallig mitgeteilt sind . 
4 ) Schiftburlag von Schiften = Wechseln und Teilen . 6 ) Vergl . Christian Jensen , Die nordfriesischen Inseln 
5 ) In J . F . Camerer , Vermischte historisch - politische Sylt , Föhr , Amrum und die Halligen vormals und jetzt . Nachrichten etc . , Flensburg und Leipzig 1762 , II . Teil , S . 61 . [ Hamburg , Verlagsanstalt u . Druckerei , 1891 , S . 370 . 
Zur Volkskunde der Liven . 
Von Wolf v . Metzsch - Schilbach . 
Unter der gelängen Anzahl von Autoren , welche seit Heinrich dem Letten , das will sagen , seit sieben hunderten , sich mit dem aussterbenden Livenvolke — meist auch nur indirekt — beschäftigten , hat auch nicht einer mit wahrhafter Liebe die Sitten und Gebräuche desfelben geschildert und , von dem äufseren Leben auf das innere schliefsend , die Kenntnis livischer tionen , Märchen , Sprichwörter und Rätsel zu einer Skizze volkspsychologischer Art verwertet . 
Wir dürfen , indem wir dies Urteil aussprechen , seihst die Akademiker Wiedemann und Sjögren nicht nehmen , welche sich doch ein so hohes Verdienst um die Erforschung der livischen Sprache erworben haben ; wohl hat der erstere hei Bearbeitung des Sjögrenschen Werkes 4 ) > der livischen Grammatik , unter dem Titel : „ proben“ , neben Übersetzungen von Bibelabschnitten und 
] ) Job . Andreas Sjögrens Gesammelte Schriften I und H . St . Petersbui’g 1861 . 
einer Anzahl kleiner Erzählungen aus dem Lettischen ins Livische auch eine gröfsere Anzahl „ Sprichwörter , Rätsel und Scherzfragen“ , sowie einige wenige „ poetische Erzeugnisse“ dieses Volkes angehängt , welche Sjögren von den Lehrern J . Prinz sen . und jun . , sowie von den Liven Launiz und Damberg erhalten hatte . Indem Wiedemann dies kostbare Material zusammenstellte , hat er es doch durchaus nicht mit andern Augen angesehen , als eben mit denen eines Sprachforschers . Demzufolge findet sich dort alles nach Dialekten geordnet und sichtet , nur die Form , keineswegs aber auch der halt , scheint diesem verdienstvollen Gelehrten hierbei mafsgebend gewesen zu sein . Man möchte dem gegenhalten , dafs Wiedemann , in der Einleitung zu seinem Werke mit beachtenswertem Fleifse alles sammengetragen hat , was von der Kultur , den Sitten , der Religion der Liven sich nur irgend hat finden lassen . Dies Verdienst bleibt ihm und dennoch glauben wir im folgenden zeigen zu können , wie er dabei ganz
	        

Download

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Suchtreffer

Suchtreffer

Fürsorge für Körperbehinderte in England und ihre gesetzlichen Grundlagen
12 / 2.001
Contergan - wer klagt an?
Zurück zur Trefferliste Zurück zur Trefferliste

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viel Gramm hat ein Kilogramm?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.