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Zeitschrift für Ethnologie, 42.1910

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Zeitschrift für Ethnologie, 42.1910

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714814
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714814
Persistenter Identifier:
BV044347945
Titel:
Baessler-Archiv
Untertitel:
Beiträge zur Völkerkunde
ISSN:
0005-3856
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1910
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711449
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711449
Persistenter Identifier:
1500272637075
Titel:
Baessler-Archiv, 31=56.1983
Erscheinungsjahr:
1983
Signatur:
LA 1255
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
N. F. Bd. 31, 1983, Heft 2
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Leerseite

Strukturtyp:
Leerseite
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
    -
  • Zeitschrift für Ethnologie, 42.1910
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 42, 1910, Heft 1
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 42, 1910, Heft 2
    [175]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 42, 1910, Heft 3/4
    [369]
  • Zeitschriftenartikel: I. Abhandlungen und Vorträge. Beitrag zur Kenntnis der steinzeitlichen Korbflechterei / Pfeiffer, L.
    [369]
  • Zeitschriftenartikel: Recherches sur des ravinements artificiels de l'époque anté-romaine / Vincent, A.
    [381]
  • Zeitschriftenartikel: Architektur- und Kulturstudien in China / Boerschmann, Ernst
    [390]
  • Zeitschriftenartikel: Spiele und Spielsachen im Gran Chaco und in Nordamerika / Nordenskiöld, Erland
    [427]
  • Zeitschriftenartikel: Einige weitere Beiträge zur Frage von der Entwicklung des griechischen Tempels aus dem Pfahlhause / Sarasin, Paul
    [434]
  • Zeitschriftenartikel: Vergleichendes Wörterverzeichnis der Heidensprachen Adamauas. Mit Vorbemerkungen von Bernhard Struck-Gross / Strümpell
    444
  • Zeitschriftenartikel: Die Wangómwia. Mit Bemerkungen zu den Sprachproben von K. Meinhof / Claus
    [489]
  • Protokoll: Il. Verhandlungen. Sitzung vom 19. März 1910 (Hierzu Tafel II bis IV, S. 513. Tafelerklärung S. 576.)
    [498]
  • Protokoll: Sitzung vom 16. April 1910
    [578]
  • Protokoll: Prähistorische Fachsitzung vom 4. Mai 1910
    [598]
  • Protokoll: Sitzung vom 28. Mai 1910
    [607]
  • Zeitschriftenrezension: Ill. Literarische Besprechungen. Eric Boman, Antiquités de la région andine de la République Argentine et du désert d'Atacama.Tome I. Tome II / Lehmann, Walter
    [676]
  • Zeitschriftenrezension: Armenien einst und jetzt. Reisen und Forschungen von C. F. Lehmann-Haupt. Erster Band. Vom Kaukasus zum Tigris und nach Tigranokerta / Eckhardt, Kurt
    679
  • Zeitschriftenrezension: E. Hollack, Vorgeschichtliche Übersichtskarte von Ostpreussen mit Erläuterungen / Schmidt, Hubert
    680
  • Zeitschriftenrezension: Weiss, Max. Die Völkerstämme im Norden Deutsch-Ostafrikas / Weule, K.
    681
  • Literaturverzeichnis: IV. Eingänge für die Bibliothek
    [682]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 42, 1910, Heft 5
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 42, 1910, Heft 6
    [839]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis. Verzeichnis der Tafeln
    [1007]
  • Leerseite
    -
  • Impressum
    -
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

(C 
158 
W. Pastor: 
Wiese umher und fingen dann an zu rasen; sie konnten nur mit Mühe 
bewältigt und beiseite geschafft werden. Hier im Dorfe aber bei den 
schrecklichen Tánzen der Oganga wollten diese Anfälle gar kein Ende 
nehmen; wohin man blickte, wilzte sich einer dieser Unglücklichen auf 
der Erde, und die älteren Männer und Frauen hatten vollauf zu tun, um 
sie in den Hütten: unterzubringen.“ 
| Wir haben uns daran gewöhnt, den Rhythmus als etwas Belebendes, 
Fortreissendes zu empfinden, und die Mehrzahl der Arbeitslieder kann ein 
solches Urteil ja auch nur bestätigen. Aber Beispiele wie die angedeuteten 
zeigen uns doch, dass es ausser. dem belebenden Rhythmus auch einen 
làhmenden, hypnotisierenden gibt. Der belebende Rhythmus kann sich 
begnügen mit jedem taktmässigen Geräusch; auch einem so nichtssagen- 
den wie dem Händeklatschen oder Fussaufstampfen. Für den hypnotisieren- 
den dagegen ist das Elementare des Klanges, sein Ausdruckswert von 
starkster Bedeutung. Der belebende Rhythmus rechnet bereits mit einer 
entwickelteren Melodik, die dem hypnotisierenden entweder fremd ist, 
oder die er vermeidet. Wir haben dort eine Kunst der Klänge, hier eine 
solche des Klanges. 
Bei der starken Gegensätzlichkeit dieser beiden Arten musikalisch zu 
denken, kann kein Zweifel darüber bestehen, dass beide aus ganz ver- 
schiedenen Entwicklungsstufen herzuleiten sind. Es fragt sich also, 
welche von beiden Arten die ältere ist, die Musik des belebenden, oder 
die des lähmenden Rhythmus? Die Kunst der Klänge oder die des 
Klanges? 
Allein die Tatsache, dass in der Kunst des Klanges der Grundsatz 
des Horizontalen oder Zweidiménsionalen viel energischer durchgeführt 
ist als in der Kunst der Klünge, kónnte uns bereits bestimmen, den 
làhmenden Rhythmus für älter anzusetzen als den belebenden. Hinzu 
kommt ein sehr wichtiges Moment: das Magische, Zauberhafte, das mit 
aller hypnotisierenden Kunst unlóslich verbunden ist. 
Der Zauberglaube ist die älteste für uns erkennbare Weltanschauung. 
Welche Bedeutung dieser Glaube für die Urgeschichte der Musik, ja aller 
Kunst besitzt, darüber wollen wir uns zum Schluss verständigen. Hier 
sollen zunächst nur die Tatsachen reden, und da ist zu betonen, dass in 
der Musik der Naturvölker die Spuren jener Zauberglaubenepoche noch 
allenthalben zu erkennen sind. Am aufdringlichsten wohl in gewissen 
Wetterzauberkünsten, auf die wir noch zu sprechen kommen ‚werden. 
Fast ebenso stark aber in einigen Praktiken der Medizinmänner. Wir 
müssen uns Berichte wie den von Lenz über die Wirkung des Tamtams 
gegenwürtig halten, wenn wir die ganze Bedeutung der Musik für die 
Urgeschichte auch der Heilkunst begreifen wollen. Das Gesundmusizieren 
ist bei den Naturvólkern eine sehr verbreitete Methode. Dass sie sich 
auch mitunter bewührt, scheint aus mehrfachen Zeugnissen hervorzugehen. 
Wir dürfen eben den Wirkungsgrad der Musik, dieser Musik auf den 
Farbigen nicht mit dem auf uns selbst vergleichen. Sogar Fülle von 
schweren Entbindungen mit Musikbegleitung sind beglaubigt. Wir nehmen 
das leicht etwas zu überlegen. Der alte Nussbaum hatte doch nicht so
	        

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