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Globus, 26.1874

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 26.1874

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714814
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714814
Persistenter Identifier:
BV044347945
Titel:
Baessler-Archiv
Untertitel:
Beiträge zur Völkerkunde
ISSN:
0005-3856
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1910
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711451
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711451
Persistenter Identifier:
1500275403873
Titel:
Baessler-Archiv, 24=49.1977(1976)
Erscheinungsjahr:
1976
Signatur:
LA 1255
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
N. F. Bd. 24, 1976, Heft 1
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Preliminary report on ceramic data and the Pre-Inca architectural remains of the (lower) Urubama valley, Cuzco
Sonstige Person:
Kendall, Ann
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 26.1874
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Literaturverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
    [V]
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1874 / Andree, Karl
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1874 / Andree, Karl
    [17]
  • Zeitschriftenartikel: Vulcanische Verwüstungen auf Hawaii
    [17]
  • Zeitschriftenartikel: Die Auswanderung der Tscherkessen aus dem Kaukasus
    22
  • Zeitschriftenartikel: Kerguelen-Land, die deutsche Station zur Beobachtung des Venusdurchganges. I.
    26
  • Zeitschriftenartikel: Zwei lebendige Pygmäen auf Centralafrika in Kairo
    27
  • Zeitschriftenartikel: Hutchinson über die Alterthümer Perus
    29
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    30
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1874 / Andree, Karl
    [33]
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1874 / Andree, Karl
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1874 / Andree, Karl
    [65]
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1874 / Andree, Karl
    [81]
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1874 / Andree, Karl
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1874 / Andree, Karl
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1874 / Andree, Karl
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1874 / Andree, Karl
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1874 / Andree, Karl
    [161]
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1874 / Andree, Karl
    [177]
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1874 / Andree, Karl
    [193]
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1874 / Andree, Karl
    [209]
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1874 / Andree, Karl
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1874 / Andree, Karl
    [241]
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1874 / Andree, Karl
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1874 / Andree, Karl
    [273]
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1874 / Andree, Karl
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1874 / Andree, Karl
    [305]
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1874 / Andree, Karl
    [321]
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1874 / Andree, Karl
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1874 / Andree, Karl
    [353]
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1874 / Andree, Karl
    Zeitschriftenheft: No. 24. 1874 / Andree, Karl
    [369]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Aus allen 
selten leuchtet , weil die russische Bedienung das Oel aus - trinkt . Es ist ein viereckiger Thurm von Holz , 29 y2 Fuß hoch , weiß angestrichen und oben mit einer grauen Laterne ver - sehen . Das weiße , feste Feuer , in einer Höhe von 40 Fuß Uber dem Wasserspiegel , erleuchtet den Horizont auf 7 , 3 Meilen und dient sowohl den von oben als den aus der See kommenden Schiffen als Nichtungszeichen . 
Das Land in der Unigegend ist meistens felsig , weiter iin Innern jedoch giebt es viel Moor . Die Ufer des Amur , be - sonders das rechte , schlängeln sich sehr und sind von bewaldeten Bergrücken eingerahmt , eine Höhe von 1080 Fuß erreichend , hier bei Nikolajewsk Chrebet Tatarskii genannt . Weiter stromauf kommen Chrebet Wanda , Chingan und Ja - blonnoi , lauter Ausläufer der nach dem Innern aufsteigenden Hochgebirge . Stellenweise nähern die Berge sich dem Ufer in der Form abschüssiger Felsen ; zuweilen bilden sie Niederungen niit Wiesen , doch ziemlich entfernt vom Ufer . 
In der Flora findet man hauptsächlich vertreten : Rosen , gelbe und rothe Lilien , blaue Iris , Maiblumen , Potcntillen , Myosotis , Veilchen , Lärchen und andere Nadelhölzer , Birken und Haselsträuchcr . Weiter stromauf , da wo der Amur von Süden kommt , stehen schon Eichen , Erlen , wilde Aepfel , wilder Wein , Ahorn , Ulmen , Cedern . 
Zerstreute Giljaken - Ansiedelungen liegen besonders am rechten Ufer , sowohl oberhalb als unterhalb der Stadt . Auf dem linken Ufer , unterhalb , trifft mau indeß keine , außer gen Hütten oder Filzzelten auf dem Cap Tschadbach . Der wich - tigste Platz unterhalb am linken User ist der Militärposten Tsche - nerach , 10 Werst von hier , mit ungefähr 1200 Einwohnern . 
Die Breite des Amur bei der Mündung zwischen den Caps Tabach und Pronge beträgt 14 Werst , also 2 deutsche Meilen ; weiter hinauf wird er allmälig fchmaler , bei Cap Nale 9 , bei Wasse und Tfchnurrach 3x / 2 , bei Nikolajewsk noch 2y3 Werst . 
Der Amur hat hier verschiedene Namen . Die Tungusen nennen ihn Sachalin - Ula ( schwarzer Fluß ) , die Chinesen Ja - long - Kiang ( Drachenfluß ) . Er entspringt bekanntlich im Da - urifchen Alpenlande aus zwei Quellflüssen , der Ingo da und dem Onon , welche vereint den Namen Schilka erhalten . Seine Länge beträgt 510 Meilen , wovon 360 Meilen schiffbar sind und von 20 Dampffchifsen befahren werden . 
Die Nationalität der Ein - und Anwohner bietet eine bunte Musterkarte . In der Stadt sind es meistens eingewan - bette Ruffen und eingeborene Jakuten , etwa 20 Deutsche und einige Engländer . In der Umgegend wohnen Giljaken ; der Verkehr führt außerdem Chinesen , Mandschuren , Ta - t a r e n , Golden und H a r ad s ch o n e n vorübergehend hierher . 
Der Handel erstreckt sich auf alle nur denkbaren Import - artikel . Das Haus Diekmann u . Comp . , von Hamburg aus gegründet , führt ein : Spirituosen jeder Art vom Branntwein bis zum Champagner , Getreide , Mehl , Colonial - und Eisen - waaren , Bijouterie - und Goldwaaren , Delicateffen , Waffen , Manufactur - und Lederwaaren . 
Die Preise stehen mit europäischen in gar keinem hältnis ; ; . Das Pud ( 32 Zollpfund ) Rindfleisch kostet 5 Silber - rubel , Eier , je nach der Jahreszeit , iy2 bis 4 Kopeken , 100 Stück frischer Lachs im August nur 3 bis 5 Silberrubel , wo - bei die Größe der Fische gar nicht in Betracht kommt . Eaviar kauft man im Sommer das Pfund zu 20 Kopeken . Ein Faden Holz kostet in der Stadt 4 * 4 , weiter stromauf nur 2y2 rubel . Sehr theuer sind dagegen alle Luxusartikel , z . B . 100 rauchbare Cigarren 7 Silberrubel , die Flasche Porter oder Ale 1 Silberrubel . 
Eine regelmäßige Dampfschiffverbindung mit dem Auslände giebt es nicht , doch gehen seit dem Sommer 1873 Dampfer der russischen Compagnie von Hamburg über London und Suez auf hier , z . B . der „ Alexander " , Capitän Hummel , er „ Nikolai " , Capit . Schütz , letzterer ist jedoch auf der Rückreise ^ Nagasaki gescheitert . Capitän Hummel machte seine erste _^eiie Quf hier in 64 Tagen . Wie man sagt , follen noch mehr Dampfer gebaut werden . Mit einem Segelschiffe dauert die 
Erdtheilen . 31 
Fahrt von Hamburg reichlich ein halbes Jahr , da der sche Ocean bis zu 40° füdl . Br . durchschifft werden muß , von wo der Curs nordöstlich durch die Sundastraße , dann nach Norden geht . 
Die Lebensweise , namentlich die Verpflegung , in unserm ( deutschen ) Hause ist ausgezeichnet und läßt nichts zu wünschen übrig . Nach nordischer Sitte trinkt man vor der Mahlzeit am Büffet einen Schnaps , dann giebt es zu Mittag eine gute Suppe , darauf einen Braten ( Rind , Fasan , Birk - und Schneehuhn , Auerhahn , Rephuhn ) , zuweilen auch Renthier - oder Bärenschin - ken , Fische mit Kartoffeln . Letztere beziehen wir von der Insel Formosa , da sie hier zu wenig gebaut werden . Den Schluß macht irgend ein Dessert . Dazu fehlt der Rothwein nie . Bier trinken wir im Hause nach Belieben , obgleich es ein kostspieliger Artikel ist . Ueberhaupt werden viel Spirituosen getrunken , aber im Winter schadet es nicht , weil die Kälte so streng ist . — Nach beendigter Geschäftszeit , Abends 7 Uhr , begeben wir uns wieder ins Speisezimmer , welches zugleich der Sammelpunkt aller Gäste ist . Nach dem Abendbrote wird getanzt , musicirt , gesungen oder Karten gespielt . Im Sommer geht man statt dessen auf die Kegelbahn , übrigens ein theures Vergnügen , denn die Stunde Kegelschieben kostet 2 Silberrubel . Zuweilen wird ein Picknick in der Umgegend arrangirt . Zu unserer Unter - Haltung haben wir im Hause auch eine kleine Bibliothek . Den Club hat uns der Gouverneur leider aus Mißgunst geschlossen ! Da alle sonstigen Vergnügungen fehlen , so sind wir ganz auf ein geselliges und cordiales Zusammenleben angewiesen . 
Die schwarzen Prediger in Nordamerika . 
Auch die eifrigsten Negerfreunde und Abolitionisten leugnen jetzt nicht mehr , daß die Entsittlichung und Verwilderung unter den Schwarzen entsetzlich zunehme und die guten Erwartungen , welche man von ihnen hegte , in bedauerlicher Weise getäuscht worden seien . Man hatte die Erfahrung unbeachtet gelassen , welche lehrt , daß der Neger überall verwildert , wo er jeder Controle überhoben seinem Hange folgen kann . Nun kommen bittere Klagen über das , was doch jeder Unbefangene voraus - sah und voraussagte . Arg ist auch die religiöse Verwilderung und der Fetischdienst des Wodu ; die Verehrung der Schlange bei nächtlichen Orgien greift unter den schwärzen Vollbürgern immer weiter um sich und verquickt sich mit dem Kirchenthum , welches durch die Neger earikirt wird . 
Ein Abolitionist und Negerfreund , dazu Geistlicher , Dr . A . S . Stephens , giebt in Neuyork die religiöse Zeitschrift „ Der Methodist " heraus . Bekanntlich sind die Neger zumeist Methodisten und der Reverend Stephens wollte sich persönlich überzeugen , wie es in Bezug auf die Kirche unter seinen schwar - zen Glaubensbrüdern bestellt fei ; er unternahm deshalb eine Inspektionsreise nach den südlichen Staaten , ist aber durchaus nicht erbaut über das , was er gesehen hat . Er schreibt in fei - nem „ Methodist " : „ Es wimmelt im Lande von fchwarzen Pre - digern , aber sehr viele derselben können kaum lesen . Sie glau - ben , daß die Extravaganzen , denen sie sich hingeben , das kenn - zeichnende Merkmal wahrer Gottesverehrung seien . Wenn sie auf der Kanzel stehen , legen sie es darauf an , in ihren Gemeinden tolle Raferei aufzustacheln , und mit den Bibeltexten gehen sie ganz abscheulich um . Am liebsten predigen sie über die Thiere in der Offenbarung Johannis , über Engel und Drachen , über Hesekiels Räder . Die meisten Predigten , welche ich mit hört habe , waren weiter nichts als sinnloser Wortschwall ohne jeglichen Zusammenhang , und damit brachten sie unter ihren Zuhörern eine Aufregung hervor , die sich bis zur Gluthhitze steigerte . Ein Kirchehalten ohne derartigen Effect würde für durchaus verfehlt gelten . Ausnahmen gebe ich allerdings zu . Hier oder da fand ich notable Leute , die höher stehen als manche weiße Prediger , sie sind aber unter dem unzähligen Schwarme fchwarzer Prediger wahre Anomalien . Wer aufrichtig beob - achtet wie die Dinge stehen , wird zugeben , daß wahr ist , was ich hier sage . "
	        

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