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Der soziale Gehalt und die soziale Funktion der deutschen Volksmärchen, T. 1

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Die Werkzeuge des Steinzeit-Menschen

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714814
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714814
Persistenter Identifier:
BV044347945
Titel:
Baessler-Archiv
Untertitel:
Beiträge zur Völkerkunde
ISSN:
0005-3856
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1910
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711537
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711537
Persistenter Identifier:
1501142220692
Titel:
Baessler-Archiv, 43/44=68/69.1995(1995/96)
Erscheinungsjahr:
1996
Signatur:
LA 1255
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Vorderer Einband

Strukturtyp:
Vorderer Einband
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Die Werkzeuge des Steinzeit-Menschen
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Widmung: Herrn Dr. jur. Martin Donndorf Oberbürgermeister a. D. von Weimar in dankbarer Erinnerung an die stetige Förderung des Städtischen Museums in Weimar
    [III]
  • Vorwort: Vorrede
    [V]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt und Liste der Abbildungen. Übersicht der Zusammenstellungen
    [VII]
  • Kapitel: I. Werkzeuglehre
    [1]
  • Kapitel: II. Werkzeuge für den steinzeitlichen Ackerbau
    [190]
  • Kapitel: III. Die primitive Keramik
    [307]
  • Abbildung: Abb. 487. Segerkegel. Bei Nr. 23 der Tabelle beginnende Schmelzung
    309
  • Abbildung: Abb. 488. Handmühle zum Zerreiben der Körner im Ton; Hawaii
    311
  • Abbildung: Abb. 489. Dünnschliff von einem Quarzkorn aus der Wand eines Kochtopfes [...]
    313
  • Abbildung: Abb. 490. Die Sprengwirkung von Kalkkörnern im Töpferton
    314
  • Abbildung: Abb. 491. Versuchstäfelchen aus Schlicker, beim Austrocknen zerfallend
    316
  • Abbildung: Abb. 492. Einfachste Keramik, aus C. Schuchhardt, "Alteuropa", 1919 [...] Fig. 9, S. 52
    318
  • Abbildung: Abb. 493. Topfscherben von Öpitz bei Gera (Latènezeit) [...] (Nach Auerbach, Museum Gera.) Abb. 494. Abgebrochener Griffansatz eines Pfeifgefäßes aus Peru [...] Sammlung Gaffron im Städt. Museum Weimar
    320
  • Abbildung: Abb. 495. Treiben eines lederharten Gefäßes in Neuguinea. Nach O. Krusch.
    321
  • Abbildung: Abb. 496. Kochtopf aus D. S. W.-Afrika, Namibwüste [...] Städtisches Museum Weimar. Geschenk: Bergwerksdirektor Wendeborn
    323
  • Abbildung: Abb. 497. Nachbildung des Gitter- und Maschenwerkes an Kochtöpfen, die Technik mit gerauhter Außenfläche zeigend.
    328
  • Abbildung: Abb. 498. Craggans aus der Barvas-Töpferei der Shetlandinseln. Nach Mitchell l. c. 1880, Fig. 19 u. 20. (Vor 150 Jahren die einzigen Koch-, Milch- und Buttergefäße.)
    330
  • Abbildung: Abb. 499. Holzrädchen aus dem Arbeitskasten eines Topfarbeiters in Bürgel (Thür.) [...] (Nach Klopffleisch Nr. 69, 70.) Abb. 500 a-e. a Freihändig ausgeführte Stich- und Strichbänder. b Bänder mit dreizinkiger Gabel eingeritzt. c Reihen von Fingerspitzeneindrücken. d Rädcheneindrücke. e Reifeneindrücke mit flachrundem Modellierholz hergestellt. (e Nach einem Fund im Katzenhügel bei Schloßvippach; Klopffleisch l. c. Nr. 68.)
    333
  • Abbildung: Abb. 501. Columbineverfahren [...] Aus Neuguinea, im Völker-Mus. Berlin
    334
  • Abbildung: Abb. 502. Zwei zerfallene Grabamphoren, den etagenweisen Aufbau zeigend [...]
    335
  • Abbildung: Abb. 503. Der Dorftöpfer in Weißrußland an einer primitiven Drehscheibe mit Glättholz [...] arbeitend
    337
  • Karte: Abb. 504. Die 4 Hauptkulturprovinzen z. Zt. der Spiralmäanderkeramik. Nach G. Wilke in Mannus Bibliothek Nr. 1. 1919
    349
  • Abbildung: Abb. 505. Entstehung einer undulierenden Leiste aus nebeneinandergesetzten Fingereindrücken [...]
    351
  • Abbildung: Abb. 506. Schnurzeitliche Amphoren. Aus Hockergräbern Zentralthüringens. Städt. Museum Weimar
    352
  • Abbildung: Abb. 507. Die Haupttypen schnurzeitlicher Becher aus Thüringen. Städt. Mus. Weimar. Abb. 508. Geschweifter Becher mit echter Schnurverzierung [...] Hardisleben, nördl. Weimar. Städt. Mus. Weimar. Abb. 509. Echter Zonenbecher aus der Stadt Weimar [...] Städt. Mus. Weimar
    353
  • Abbildung: Abb. 510. Abgeschwächter Zonenbecher aus der Umgebung. der Stadt Weimar. Städt. Museum Weimar. Abb. 511. Steinerne Armschutzplatten zum Schutz gegen die Bogensehne. Aus thür. Glockenbechergräbern. Städt. Museum Weimar
    354
  • Abbildung: Abb. 512. Gefäße der Hinkelstein- und Spiralmäandergruppe aus Thüringen. Städt. Mus. Weimar. Abb. 513. Aufhängemethode eines birnförmigen Gefäßes als Vorbild der Winkelbandornamentik
    355
  • Abbildung: Abb. 514. Kleines Topfgefäß aus [...] der Zuckerfabrik Allstedt. (S.-Weimar) [...] (Klopfleisch Nr. 97) [...]
    356
  • Karte: Abb. 515. Verbreitung der Schnurkeramik
    357
  • Karte: Abb. 516. Verbreitung der Bandkeramik. Abb. 517. Karte der alten Handelswege in Europa [...]
    358
  • Abbildung: Abb. 518. a Verzierung mit dreikantigem Modellierstempel. (Klopfleisch 55, vom Mondsee). b Schräg gestellte seichte Stiche mit gespaltenen Dreikantspitzchen. (Klopfleisch 48). c Verzierung mit Prismenstempel. (Klopfleisch 103)
    359
  • Abbildung: Abb. 519. Sogenannte Trommeln, breithenkelige Töpfe und Tassen des Bernburger Stiles aus Mitteldeutschland (Nordthüringen und Anhalt)
    360
  • Abbildung: Abb. 520. Kugelamphoren und ihre Beigleitgefäße [...] aus Mitteldeutschland
    361
  • Abbildung: Abb. 522. Kamm, aus dem Schienbein eines Pferdes (?) gefertigt. Slavische Ansiedlung an der Buchfartsburg bei Weimar. Städt. Museum Weimar. Abb. 521. Kammverzierung auf slavischen Topfscherben aus Thüringen. Städtisches Museum Weimar
    363
  • Abbildung: Abb. 523. Abgebrochener Ausguß einer Majolika-Teekanne, mit Siebplatte, s. Zt. unvollkommen mit Schlicker angeklebt worden
    364
  • Abbildung: Abb. 524. Aufbau eines großen Vorratstopfes [...] Aus Brongniart, Taf. XIX, 5, nach einer alten Reisebeschreibung durch das Gebiet der Kaffern
    367
  • Abbildung: Abb. 525. Bestattung eines Chefs der Coroados, Brasilien. Nach Brongniart, Taf. XIX, 6. Abb. 526. Mond-Idol aus gebranntem weißen Ton, von Ebersberg in der Schweiz. Pfahlbaubericht von 1813. (Ähnliches Exemplar im Städtischen Museum Weimar.)
    369
  • Abbildung: Abb. 527. a Gelochter Topf [...] Groß, pag. 95. - b Gelochter Räuchertopf zur Betäubung von Bienen, aus Sokolow, Polen. Abb. 528. Topf aus Troja, in dem angeblich der Siebenschläfer gemästet wurde. Nach Professor Dr. Götze. Abb. 529. Reibestempel mit eingedrückten Steinstückchen, zu einer Reibeschüssel römischen Ursprungs gehörig [...] Nach Ludowici
    370
  • Abbildung: Abb. 530. Tönerne Kinderklapper aus der Lausitz, Zeitschr. f. Ethn. 1897, S. 261. Abb. 531. Saugflaschen für Kinder, Schweizer Pfahlbauten (nach Groß, Tafel XXXII). - Schöpflöffel aus Ton
    372
  • Abbildung: Abb. 533. Ein geflickter Topf [...] Städt. Museum Gera-Reuß. Abb. 532. Henkel an frühkaiserzeitlichen Gefäßen Schlesiens [...]
    374
  • Abbildung: Abb. 534. Zusammenvorkommen von Lappen(grift)henkel und Schnuröse am Ende der Schnurzeit. Aus einem spätsteinzeitlichen Grab des Derfflinger Hügel bei Kalbsrieth. Städtisches Museum in Weimar
    375
  • Abbildung: Abb. 535. Peruanischer Topf mit Pfeifvorrichtung [...]
    376
  • Abbildung: Abb. 536. Peruanische Urne mit Verschlußnabel. Städt. Museum Weimar. Sammlung Gaffron
    377
  • Abbildung: Abb. 537. Ein Bruchstück aus der Seitenwand von Abb. 536 [...] Städtisches Museum Weimar. Sammlung Gaffron
    378
  • Abbildung: Abb. 538. Mumie aus Peru [...] zum Vergleich mit Abb. 525
    379
  • Abbildung: Abb. 539. Terra sigillata-Schmuck [...] mit dem Abdruck der fettigen Fingerspitzen. Technol. Abteilung des Städt. Museums Weimar
    384
  • Abbildung: Abb. 540. Kleines rotes "Sigillata"-Schälchen aus Japan. Städt. Mus. Weimar
    385
  • Literaturverzeichnis: Literatur-Verzeichnis
    [394]
  • Abbildung: Analyse der Schlagwirkung. Optische Veränderungen in einem polierten Glaswürfel bei Schlag auf T (Siehe Abb. 5, Seite 7)
    405
  • Sachregister: Stichwörter-Verzeichnis
    [406]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Die Keramik und Textilien in Peru, bunte Keramik. 377 
Fingereindrücke sind an dem größeren Bruchstück.noch zu er- 
kennen. In jene beiden Löcher sind schließlich die zwei 
hohlen Griffstücke stöpselartig eingezwängt worden. Ein kleiner 
Wall von Tonsubstanz umgibt nun die Eintrittsstellen. Ver- 
strichen sind diese beiden Stellen innen nicht. Den Schlußakt 
hat das Ankleben des Strebepfeilers, des bandförmigen Verbin- 
dungshenkels gebildet. Eine frischere Bruchstelle spricht ihrer Be- 
schaffenheit nach dafür, daß die Bemalung im Feuer gewesen ist. 
Das Städtische Museum in Weimar hat eine vollständige 
Typensammlung der Inkakeramik. An einigen zerbrochenen 
Stücken konnte die Technik der Herstellung verfolgt werden. 
Die flachen Krüge 
sind, wie schon gesagt, 
meist ohne Drehscheibe 
hergestellt worden. Von 
der Innenseite aus haben 
sich der freihändige Auf- 
bau der. Wandung, die 
Einfügung von Henkeln, 
des Standrings und der 
Ausgußansätze verfol- 
gen lassen. 
Dem nabelartigen 
Knopfauf derBauchseite 
von Abb. 536 — an 
anderen Krügen ein 
stilisierter Pumakopf — 
entspricht auf der Innen- 
seite der ringförmige 
Schluß der Öffnung 
mittels konzentrisch in- 
einander gelegter Ton- 
würste. Das Loch in der 
Krugwandung istso groß 
gewesen, daß eine kleine 
Hand oder Einige Finger Abb, 536. Peruanisehe Urne mit Verschlußnabel. Städt, 
die Ansatzstelle der Hen- Museum Weimar. Sammlung Gaffron, 
kel erreichen konnten. 
Sollte der Krug auf einem Fußrand stehen, so erfolgte ein 
Ankleben in derselben Weise. Etwa besonders modellierte Füße 
werden mittels Schlicker fest angedrückt, nachdem Krugwand 
und Fuß die gleiche Weichheit haben. Die Kontaktstellen sind 
besonders rauh gemacht worden, 
Vereinzelt gefundene Füße und sonstige Anhängsel zeigen oft 
die Klebeflächen mit unvollständig erzielter Vereinigung. Be- 
sonders hohe Füße sind hohl gestaltet. 
Der altperuanische. Töpfer hat aber doch eine Art von Dreh- 
scheibe gekannt, meist aber ohne dieselbe seine Gefäße frei- 
händig aufgebaut. Schablonen sind vielfach gebraucht worden. Die 
Reliefornamente zum Ankleben an die eigentliche Gefäßwand 
sind in Hohlformen gepreßt worden. Die Ausnützung des leder- 
‚x
	        

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