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Mosaik, 1948,Jan. - Dez.

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Mosaik, 1948,Jan. - Dez.

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714814
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714814
Persistenter Identifier:
BV044347945
Titel:
Baessler-Archiv
Untertitel:
Beiträge zur Völkerkunde
ISSN:
0005-3856
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1910
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711537
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711537
Persistenter Identifier:
1501142220692
Titel:
Baessler-Archiv, 43/44=68/69.1995(1995/96)
Erscheinungsjahr:
1996
Signatur:
LA 1255
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
N. F. Bd. 44, 1996, Heft 1
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
"Europäische Ethnologie" oder "Ethnologie Europas"? Zur Interdisziplinären Arbeit im Museum
Sonstige Person:
Tietmeyer, Elisabeth
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mosaik
    -
  • Mosaik, 1948,Jan. - Dez.
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Zeitschriftenheft: Januarheft, 1948
    -
  • Zeitschriftenheft: Februarheft, 1948
    -
  • Zeitschriftenheft: Märzheft, 1948
    -
  • Zeitschriftenheft: Aprilheft, 1948
    -
  • Zeitschriftenheft: Maiheft, 1948
    -
  • Zeitschriftenheft: Juniheft, 1948
    -
  • Zeitschriftenheft: Juli / Augustheft, 1948
    -
  • Zeitschriftenheft: Septemberheft, 1948
    -
  • Zeitschriftenheft: Oktoberheft, 1948
    -
  • Zeitschriftenheft: Novemberheft, 1948
    -
  • Zeitschriftenheft: Dezemberheft, 1948
    -
  • Zeitschriftenheft: Nikolaus und Nikolinchen - Das Kinder-Mosaik, Nr. 1, 1948
    -
  • Zeitschriftenheft: Nikolaus und Nikolinchen - Das Kinder-Mosaik, Nr. 2, 1948
    -
  • Zeitschriftenheft: Nikolaus und Nikolinchen - Das Kinder-Mosaik, Nr. 4, 1948
    -
  • Zeitschriftenheft: Haushalts-Mosaik - Beilage zur Zeitschrift "Mosaik", Mai-Ausgabe 1948
    1
  • Zeitschriftenheft: Haushalts-Mosaik - Beilage zur Zeitschrift "Mosaik", Februar-Ausgabe 1948
    1
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

DISKUSSION: 
„Noch in der vorigen Klasse wäre ich gern auf das Realgymnasium hinüber­ 
gewechselt", sagte in einer Unterhaltung ein l/jähriger Unterprimaner. „Aber 
ich habe eingesehen, daß das humanistische Gymnasium für mich die richtige 
Schule ist." 
Diese Bemerkung war Anlaß, eine Reihe von weiteren Fragen zu stellen. 
Denn nach den so ausgiebigen Diskussionen über die humanistische oder 
realgymnasiale Bildung dürfte die Meinung der jungen Menschen, die das 
Thema selbst angeht, besondere Aufmerksamkeit verdienen. 
Dieses waren unsere Fragen und die Antworten, die wir darauf bekamen: 
1. In welcher Schule sind Sie? 
Im humanistischen Zug des Arndtgymnasiums, das aber ebenfalls eine 
realgymnasiale Abteilung hat. 
2. Was erwarten Sie von Ihrem Unterricht? 
Ich möchte in meinem Unterricht an das herangeführt werden, wozu ich 
nicht selbst finde, wie zu Dingen, mit denen ich von mir aus beschäftigt 
bin. Mir liegt an Überblicken und Zusammenhängen, wie es in der Welt 
und mit den Menschen zugeht, welche Erklärung es für die eine und 
welche es für die andere Frage gibt. Ich will nicht etwas Spezielles, 
sondern soviel wie möglich wissen. Für das, was ich selbst lesen kann 
— vermutlich in kürzerer Zeit — brauche ich nicht die Schule. 
3. Welches Ziel sollte nach Ihrer Ansicht mit der Abschlußprüfung erreicht 
werden? Daß der Schüler denkbar v/eitgehend, d. h. soweit man ihn ohne Schädi­ 
gung beanspruchen kann, gefördert ist. Er selbst weiß am besten über 
seine Kenntnisse Bescheid. So ist die Abschlußprüfung an sich eine 
Formalität mit dem Vorteil, daß die Erziehungsberechtigten wissen, wie­ 
weit der Schüler ist, mit dem Nachteil, daß sie als staatliche Prüfung eine 
Art von Kontrolle werden könnte, wie der Betreffende im Sinne des 
Staates weiter verwendbar ist. 
4 Haben Sie sich schon für einen Beruf entschieden? 
Nein. 
5. Was halten Sie von Ihrer Schulform? 
Ich halte sie für mich für gut. Andere müssen für sich entscheiden. Aber 
ich zweifle, ob sie für viele in Frage kommen kann, da man sie nicht 
mit den Augen des späteren Geldverdienens betrachten darf. Sie ist 
nicht die Vorstufe zu einem bestimmten Beruf. Aber sie bietet Erziehungs­ 
und Kenntnismöglichkeiten, die, wenn man sie nicht in der Schulzeit wahr­ 
nimmt, eben verloren bleiben. 
Ich finde die alten Sprachen in ihrem organischen Aufbau schön. Ihre 
Konstruktionen und Ausdrucksformen üben den Stil, darum kann eine 
Übersetzung nicht der Ersatz für einen Urtext sein. Man müßte die alten 
Schriftsteller nur in den Urtexten lesen, wozu ich allerdings zu faul bin. 
Mir gefällt vor allem die von unten so organisch entwickelte Demokratie 
der alten Römer und Griechen, die geistig so hoch standen, so viel mehr 
echte Kontakte untereinander hatten. Das waren damals Staaten von 
Freunden, während mir die modernen Demokratien mehr Staaten von 
Feinden zu sein scheinen. Mir- kommt es wie eine stetige Abwärts­ 
entwicklung vor. 
6. Welche Fächer sehen Sie als die wesentlichsten an? 
Wie sie nach dem Vorbild der Römer und Griechen gegeben sind, 
Griechisch, Latein und Mathematik und Sport. Wichtig sind eben vor 
allem die Fächer, durch die Geist und Körper geschult und entwickelt 
werden. Alle anderen Fächer, selbst neue Sprachen, fallen dagegen an 
Bedeutung zurück.Es spricht ein 
7. Werden Sie in gewissen Fächern mit den Schülern des anderen Zuges 
gemeinschaftlich unterrichtet? 
Ja, und zwar bis zum Schulabschluß in allen Fächern bis auf die Fremd­ 
sprachen. 
8. Wann sollte nach Ihrer Meinung der Unterricht in den von Ihnen eben 
als wesentlich bezeichneten Fächern beginnen? 
Möglichst früh. Man muß von jung an in diese Erziehung hineinwachsen. 
Eine in diesem Sinne versäumte Zeit kann schv/er ersetzt werden. 
9. Können Sie demnach überhaupt den gemeinsamen Unterricht mit den 
Schülern des anderen Zuges für angebracht halten? 
Warum nicht? Es gibt eine Reihe von Fächern, in denen die Schüler 
beider Gymnasien die gleiche Wissenshöhe erreichen müßten, wie z. B. 
in Deutsch, Erdkunde oder Geschichte (sofern das Unterrichtsfach wieder 
genehmigt wird), ich würde sogar für einen gemeinsamen Unterricht in 
den modernen Fremdsprachen eintreten. 
Könnten Unterschiede zwischen den Schülern der beiden Züge entstehen? 
In gewisser Weise ja. Der bisherigen Reglung nach wählten die Eltern 
für ihr Kind die Schulform aus. Das humanistische Gymnasium eignet 
sich aber, wie ich schon vorher sagte, nach meiner Ansicht, nur für wenige. 
Infolgedessen gehen dann die, die aus mangelndem Interesse oder un- 
Die Beschäftigung mit den 
klassischen Sprachen, vor 
allem mit Latein und Grie­ 
chisch, bildete Jahrhunderte 
hindurch die Grundlage der 
„humanistischen" Bildung 
10. Aufnahmen: A. Bankhard! 
genügenden Fähigkeiten in dem humanistischen Zweig nicht mitkommen, 
auf den Realzug über. Das verschiebt das Gesamtbild der Klasse in der 
Beurteilung zu ihren Ungunsten, sicher nicht zu Recht, aber es ist nun 
mal so, 
11. Trübt dieser Unterschied das Kameradschaftsverhältnis? 
Nicht in besonderer Weise. Die Schüler einer Klasse halten auch in de, 
gleichen Schule immer unter sich zusammen, ob wir nun Humanisten oder 
Realgymnasiasten sind. In dieser Hinsicht sind wir alle Schüler aes Arndt- 
gymnasiums. 
12. Glauben Sie, daß Ihre Schule auch gute Voraussetzungen zur staats­ 
bürgerlichen Erziehung bietet? 
Die besondere Erziehung zum Staatsbürger halte ich für nebensächlich, 
ja, wenn sie zu betont ist, sogar für gefährlich. Ich will mich nicht zuviel 
mit dem Staat, und der Staat soll sich nicht zuviel mit mir beschäftigen. 
Die Schule soll mich als Menschen in jeder Beziehung entwickeln, sie soll 
mich universell bilden und mich verstehen und sehen lehren. Bewältigt 
sie diese Aufgabe gut, so werden die aus ihr Hervorgehenden auch wirk­ 
liche Stützen des demokratischen Staates sein. 
* 
Wenige Tage nach diesem Gespräch und mitten im Nachdenken darüber, 
wie eifrig unsere Primaner von heute bemüht sind, sich die für ihre Zukunft 
notwendige Wissensgrundlage zu erwerben, sprachen wir zwei Schüler der 
oberen Klassen einer Unterrichtsanstalt, die man früher etwa als Reform- 
Realgymnasium gekennzeichnet hätte. Heute heißt sie schlicht und einfach 
Oberschule. Sie liegt im sowjetischen Sektor Berlins. 
Beide Schüler sind also in einen Unterrichtsbetrieb hineingestellt, der nicht die 
klassischen Sprachen und das klassische Bildungsgut zur Hauptgrundlage hat. 
Der eine von ihnen war überhaupt allem Fremdsprachenunterricht nicht recht 
zugeneigt sprach aber mit leidenschaftlicher Wärme von allen den Fächern, 
die man etwa mit dem Wort „Realien" kennzeichnet, Der andere Schüler 
hatte viel für Sprachen übrig, besonders für die Fremdsprachen von heute,
	        

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