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Zeitschrift für Ethnologie, 24.1892

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Globus, 67.1895

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714814
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714814
Persistenter Identifier:
BV044347945
Titel:
Baessler-Archiv
Untertitel:
Beiträge zur Völkerkunde
ISSN:
0005-3856
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1910
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711537
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711537
Persistenter Identifier:
1501142220692
Titel:
Baessler-Archiv, 43/44=68/69.1995(1995/96)
Erscheinungsjahr:
1996
Signatur:
LA 1255
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
N. F. Bd. 44, 1996, Heft 1
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Zulu Beadwork Messages: Chromographic versus Alphabetic Notation
Sonstige Person:
Wickler, Wolfgang
Seibt, Uta
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mitteilungen aus dem Museum für Völkerkunde Hamburg
    -
  • Mitteilungen aus dem Museum für Völkerkunde Hamburg, 22.1992 N.F.
    [3]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorblatt
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Neue Folge Bd. 22, 1992
    [3]
  • Titelseite
    [3]
  • Impressum
    [4]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltverzeichnis
    [5]
  • Protokoll: Das Hamburgische Museum für Völkerkunde 1991 / Vossen, Rüdiger
    7
  • Sonstiges: Dokumente zur Museumsgeschichte
    17
  • Zeitschriftenartikel: Opfergaben für das balinesische Schattenspiel / Wilpert, Clara B.
    41
  • Zeitschriftenartikel: Deutsche Forscher entdecken Sibirien / Taksami, Čuner Michajlovič
    79
  • Zeitschriftenartikel: Die Nivchen-Sammlung im Hamburgischen Museum für Völkerkunde. Ein Vorbericht / Taksami, Čuner Michajlovič
    85
  • Zeitschriftenartikel: Die Sammlung Möller aus Ecuador / Blätter, Andrea
    93
  • Zeitschriftenartikel: Der elefantenköpfige Gott. Eine Sammlung indischer Darstellungen (Teil 1) / Haferkorn-Schwab, Josette
    107
  • Zeitschriftenartikel: Nang Yai. Das thailändische Silhouettentheater / Götzfried, Sangsri
    129
  • Zeitschriftenartikel: Die Familie Umlauff und ihre Firmen - Ethnographica-Händler in Hamburg / Thode-Arora, Hilke
    143
  • Zeitschriftenartikel: Initiativen zur Erforschung und Erhaltung lokaler Traditionen und kultureller Werte im Finale-Gebiet Liguriens / Jensen, Jürgen
    159
  • Protokoll: Towards a Europe of Cultures. Changes in Eastern Europe and their Impact on Museum Work. Annual Meeting of ICME, München, 18.10.-19.10. 1991
    [183]
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

zehn Jahren seine ersten kleinen Geschäfte im zoologischen Bereich getätigt°. Den- 
noch blieb Heinrich der eigentliche Chef, der nach Aussagen Johannes’ morgens die 
Arbeit verteilte, und trotz dieser Spezialisierung machte offenbar jeder alles, wenn es 
nötig war (Umlauff o.J.: 10, 13, 27-30). Schon als Kinder mußten sie bei der Arbeit 
mithelfen und wuchsen so in die späteren Aufgaben hinein: 
‚Vor meiner Konfirmation habe ich mindestens meine 6-8 indischen Elefan- 
jen lebend von Bord holen dürfen. Oft hieß es: ‚heute um 11 Uhr ist der 
Dampfer ‚Ariadne‘ im Hafen, Kapitän Christiansen. Du brauchst heute nicht 
zur Schule, Professor warst du doch nicht; paß god op, si vorsigtig und bring 
mi alles god an Loden‘. 
Wir Jungens mußten Vater oder Mutter Etiketten anbinden helfen und auch 
Sachen mit in die Schubladen einpacken. Wir lernten dadurch viel, woher 
das Stück kam und wie es aussah, und wie die Bewohner des betreffenden 
Landstriches lebten“ (ibid.: 7/8, 9). 
Zumindest Heinrich und Johannes, vermutlich auch die anderen Söhne, wurden für 
ainige Zeit nach Le Havre geschickt, um Französisch zu lernen. Johannes, dessen Le- 
benserinnerungen als einzige Quelle Auskunft über die Ausbildung der Umlauff-Kinder 
geben, mußte nach der Realschule erst einmal vier Jahre lang von der Pike auf im 
Zeschäft unter seiner Schwester lernen; nach dem Frankreich-Aufenthalt wurde er drei 
Jahre lang von einem Tierpräparator der Firma ausgebildet. (ibid.: 9/10, 14/15; Fest- 
zug ... 1895) 
„Umlauff’s Weltmuseum“ zeigte zum ersten Mal, was später zu einer Spezialität 
der Firma und zu einem weiteren Geschäftszweig wurde: sogenannte zoologisch- 
biologische oder auch ethnographische Gruppen, d.h. aus lebensgroßen Puppen, Eth- 
nographica und ausgestopften Tieren zusammengestellte Szenen; die Figuren wurden 
anhand von Fotos und Gipsabgüssen modelliert. Außerdem gab es vom Gründungs- 
jahr an Völkerschauen zu sehen. Es war vor allem Heinrich Umlauff, der sich mit dem 
‚Weltmuseum“ beschäftigte. 
Johannes Umlauff führt in seinen Lebenserinnerungen viele Seiten lang Auszüge aus 
den Geschäftsbüchern der Firma J. F. G. Umlauff auf. Die Bandbreite der gehandelten 
Artikel reichte demnach von den erwähnten Zoologica, Konchilien und Ethnographica 
in verschiedenster Größe, Beschaffenheit und Anzahl bis zu Anthropologica aller Art 
(Schädel, Knochen, Gehirne und Föten in Spiritus). Das bedeutet, daß außer Pflanzen 
ainfach alles, was ein Reisender aus einem fernen Land mitbrachte, von der Firma Um- 
lauff aufgekauft und weiterveräußert werden konnte; häufig auch lebende Tiere, die dann 
an die Firma Hagenbeck weitergegeben wurden oder, wenn sie wie in vielen Fällen eine 
Reise nicht überlebten, sowieso von der zoologischen Abteilung verwertet wurden®. Die 
Abnehmer dieser diversen Dinge waren Museen und wissenschaftliche Institute der ent- 
sprechenden Fachrichtungen sowie Privatsammler in aller Welt, bis hin zum damaligen 
Dalai Lama (Umlauff 0. J.: 52-76). Ein weiterer Reklame- und Erwerbszweig der Firma 
Dies klingt zwar nach einer Übertreibung, ist aber nicht ganz so unwahrscheinlich: Carl Hagenbeck kaufte 
auch bereits mit dreizehn Jahren die ersten Zoologica von im Hamburger Hafen liegenden Schiffen und 
übernahm den Tierhandel seines Vaters mit fünfzehn Jahren (Hagenbeck 1909: 42/43). 
zZische und kleine Reptilien gehörten auch lebend zu den Verkaufsartikeln. 
A /
	        

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