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Globus, 54.1888

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Bibliographische Daten: Globus, 54.1888

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714814
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714814
Persistenter Identifier:
BV044347945
Titel:
Baessler-Archiv
Untertitel:
Beiträge zur Völkerkunde
ISSN:
0005-3856
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1910
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711540
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711540
Persistenter Identifier:
1501143206107
Titel:
Baessler-Archiv, 46/47=71/72.1998/99
Erscheinungsjahr:
1999
Signatur:
LA 1255
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
N. F. Bd. 47, 1999, Heft 1
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Quipus and Quipolas at the Museum für Völkerkunde, Berlin. Genesis of a Reference Collection (1872-1999)
Sonstige Person:
Loza, Carmen Beatriz
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 54.1888
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
    [V]
  • Personenindex: Mitarbeiter-Verzeichniß
    [VIII]
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1888 / Deckert, Emil
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1888 / Deckert, Emil
    [17]
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1888 / Deckert, Emil
    [33]
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1888 / Deckert, Emil
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1888 / Deckert, Emil
    [65]
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1888 / Deckert, Emil
    [81]
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1888 / Deckert, Emil
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1888
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1888 / Deckert, Emil
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1888 / Deckert, Emil
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1888 / Deckert, Emil
    [161]
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1888 / Deckert, Emil
    [177]
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1888 / Deckert, Emil
    [193]
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1888 / Deckert, Emil
    [209]
  • Zeitschriftenartikel: Vallombrosa. (Mit vier Abbildungen.) / Schneider, Oskar
    [209]
  • Zeitschriftenartikel: Die Mythologie der nordwest-amerikanischen Küstenvölker. VII. (Mit zwei Abbildungen.) / Boas, F.
    216
  • Zeitschriftenartikel: Kürzere Mittheilungen
    221
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    223
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1888 / Deckert, Emil
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1888 / Deckert, Emil
    [241]
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1888 / Deckert, Emil
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1888 / Deckert, Emil
    [273]
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1888 / Deckert, Emil
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1888 / Deckert, Emil
    [305]
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1888 / Deckert, Emil
    [321]
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1888 / Deckert, Emil
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1888 / Deckert, Emil
    [353]
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1888 / Deckert, Emil
    [369]
  • Nachsatzblatt
    [uncounted]
  • Hinterer Buchspiegel
    [uncounted]
  • Hinterer Einband
    [uncounted]
  • Farbkeil
    [uncounted]

Volltext

Dr. Oskar Schneider: Vallombrosa. 
215 
Paterno, welches, wie schon oben bemerkt worden, dem 
ersten Plane nach die Forstakademie während des Winters 
beherbergen sollte, da sich die Heizvorrichtungen in dem 
alten Kloster gegenüber der dort auftretenden Winterkälte 
als ungenügend erwiesen. Die Mönche mögen durch 
in den Versammlungssälen unterhaltene Kaminfeuer, durch 
mächtige Wärmtöpfe und — Gewöhnung über die rauhe 
Zeit hinweggekommen sein. 
Seit 1869 haben die Lebensbedingungen der Forst- 
anstalt manche Aenderung, leider nicht immer zum Besseren, 
erfahren. Der thätige Forstmann Bärenger wurde durch 
einen Mathematiker als Direktor ersetzt, was bei einem 
Forstinstitute denn doch einen entschiedenen Mißgriff be 
deutete. Die Jahreskurse schrumpften auf — allerdings ferien 
lose — achtmonatliche Kurse (vom 15. März bis 15. No 
vember) zusammen, wodurch man die umständliche Verlegung 
der Anstalt in ein wärmeres Winterquartier vermied, das 
Studium aber durch wohl allzu lange Pausen unterbrach. 
Das Alter der aufnahmefähigen Zöglinge wurde von 18 
auf 16 Jahre herabgesetzt und die Lernzeit für diejenigen, 
welche ein italienisches technisches Institut oder ein Lyceum 
durchlaufen haben, von drei auf zwei Kurse herabgemindert *). 
Die naturwissenschaftlichen Sammlungen, welche ich sah, 
waren sehr dürftig, ungeordnet und in traurigem Erhaltungs 
zustände, sollen aber jetzt bedeutend vermehrt und ergänzt, 
und unter der thätigen Leitung des gegenwärtigen Ver 
treters der Naturwissenschaften durchaus wissenschaftlich 
klassificirt und in beste Ordnung gebracht sein; eine schöne 
Hölzersammlung, die einer der Weltausstellungen entstammte, 
war nutzlos, weil das Verzeichniß abhanden gekommen. 
Sehr gut sollten schon 1884, auch nach dem Urtheile eines 
deutschen Forstmannes, der Vallombrosa besucht hat, andere 
Theile der Lehrmittelsammlungen sein, vornehmlich die 
Modelle von Transportvorrichtungeu und die forstlichen 
Meßinstrumente; sie waren im Frühling jenes Jahres in 
Turin zur Ausstellung. Recht ansehnlich ist auch die Forst 
bibliothek, in welcher die betreffende deutsche Fachliteratur 
besonders gepflegt erscheint. Der Unterweisung in der 
Fischzucht dient eine entsprechende Vorrichtung, die jedes 
Jahr mit einigen Tausend Forelleneiern aus der italienischen 
Schweiz besetzt wird, die erzielte Fischbrut bevölkert dann 
die nahen Gewässer. In den beiden Teichen am Institut 
werden, wie zur Zeit der Mönche, denen sie Fastenspeise 
boten, Fische gehalten, und im Winter liefern dieselben 
große Mengen von Eis, das in mehreren Kellern auf 
gestapelt und im Sommer zum Theil nach Florenz verkauft 
wird; der Abfluß treibt eine uralte, neuerdings verbesserte 
Sägemühle. 
Steht nun auch die Vallombrosaner Forstschule zweifel 
los den verwandten Anstalten Deutschlands nach, so wird 
man das doch im ganzen weniger dem Lehrerpersonale als 
dem allgemeinen Stande des Forstwesens in Italien zu 
schreiben müssen; jedenfalls thun fo manche der Professoren 
ihre Pflicht aufs redlichste, vor allen der Vertreter des wichtig 
sten Lehrzweiges — der Forstwissenschaft —Professor Perona 
der in Vallombrosa und Tharand seine Studien gemacht, 
auch bei Königstein ein Jahr laug praktisch gearbeitet hat 
und nun neben seiner Lehrtätigkeit die zu Unterrichts- und 
Vermehrungszweckcn bestimmten Baumschulen verwaltet, bis 
vor kurzem auch mit der Forstinspektion des Florentiner- 
Kreises betraut und belastet war. Er zieht zur Aufforstung 
öder Flächen in dem „Yivajo foréstale“ hauptsächlich die 
europäischen Tannen-, Fichten- und Kiefernarten sowie I 
I Infolge des Gesetzes vom 1. März 1888 ist die Zahl 
der Kurse aus drei, bezüglich vier erhöht und ein besonderer 
Unterricht über die Aufforstungsarbeiten und über die Korrek 
tion der Wildbäche eingeführt worden. 
Lärchen, Rothbnchen, Ahorn und Linden, auch sommergrüne 
Eichen und einige ausländische Nadelhölzer, vornehmlich 
Abies Douglasi und Smithiana, Pinus strobus und 
excelsa , sowie Cedrns Deodara. Das nur dem Unter 
richte dienende „Arboretum“ birgt auf vier Hektaren Land 
jetzt etwa 1000 Pflanzenarten. 
Nach dem neuen Regulativ vom 31. Januar 1887 
besteht das Lehrerpersonal ans acht ordentlichen Professoren 
und zwei Assistenten, und zwar aus je einem Professor für 
Forstwissenschaft (mit einem Assistenten), für forstliche 
Mathematik, Mechanik und Baukunde, für reine Mathe 
matik, Vermessungskunde und Zeichnen, für Zoologie und 
Botanik, für Chemie, Mineralogie und Landwirthschaft 
(mit einem Assistenten), für Rechtskunde, für italienische 
Literatur und für deutsche und französische Sprache. Dabei 
mag bemerkt werden, daß der deutschen Sprache in dem 
Lehrpläne verhältnißmäßig viel Zeit eingeräumt ist, weil, 
wie der Regierungs-Erlaß besagt, „der hohe Grad der 
Vollendung, den die Forstwissenschaft und der forstliche 
Betrieb in Deutschland erlangt haben, und die Fülle der 
Bücher und Zeitschriften, die auf diesem Gebiete und über 
einzelne Zweige der Forstwissenschaft dort beständig er 
scheinen, die Kenntniß der deutschen Sprache für die Zög 
linge zum dringenden Bedürfniß machen“. 
Die Studenten, an Zahl durchschnittlich 30, gegenwärtig 
aber 40, sind uniformirt und leben in strengem Internat, das 
jedoch, wie ich im Jahre 1873 selbst sah, des abends ge 
legentlich durchbrochen wurde, um den verpönten Besuch der 
nächsten Ortschaften zu ermöglichen, — was ja bei unsern 
geschlossenen Anstalten auch geschehen soll. Die Kosten 
für den Jahreskurs sammt Wohnung und Verpflegung be 
tragen 700 Lires. Am Schlüsse jedes Kursus ist eiu 
Examen zu bestehen; wer aus der Reifeprüfung am Ende 
der ganzen Studienzeit mit dem besten Zeugniß hervorgeht, 
kann von der Regierung zur Vervollständigung seiner 
Studien auf einige Zeit nach dem Auslande gesandt werden. 
Jedes Jahr wird unter Führung eines der Professoren ein 
wissenschaftlich-praktischer Ausflug, zumeist nach anderen 
Waldgebieten unternommen. Die Jagd ist Lehrenden und 
Lernenden, mit seltenen Ausnahmen, verboten und sehr wenig 
lohnend, wurden doch in zwei aufeinander folgenden Jahren 
zusammen nur vier Hasen erlegt; auf Erlegung der Eichhörn 
chen aber ist Schußgeld gesetzt, weil dieselben den Tannen 
spitzen schaden. Die jungen Forstleute lernen deshalb gar 
nicht schießen, dagegen hatten sie zeitweilig Uebungen im Floret- 
fechten. Um tüchtige Unterbeamte zu erzielen, wurden in 
letzter Zeit zweimal auch die Forstaufseher nach Vallombrosa 
berufen, zu dreimonatlichen Kursen, welche ebenfalls Professor 
Perona geleitet hat. 
Als ein großer Mangel muß bezeichnet werden, daß der 
Wald des alten Klosters nicht unter der Botmäßigkeit des 
Institutes steht, sondern mit durch den Forstinspektor von 
Florenz verwaltet wird, weil in dem erfahrungsgemäß nicht 
seltenen Falle, daß die Direktion der Anstalt und die Forst- 
verwaltung auf gespanntem Fuße stehen, der Wald als 
Ganzes und in seinen Baumindividnen nicht als Lehrmittel 
benutzt werden kann. 
Der Boden fast des ganzen Vallombrosaner Wald- 
gebietes ist tertiärer, zum Theil mergeliger Sandstein, der 
in eine sehr fruchtbare, sandig-thonige Erdmasse zerfällt. 
Der Betrieb der Forstwirthschast verdient volle An 
erkennung. Alle zehn bis zwölf Jahre werden die Kastanien 
abgeholzt, vornehmlich zur Gewinnnug von Weinpfählen. 
Das Ast- und Abholz wird zu Holzkohle gebrannt, und 
zwar gewinnt man aus den schwächeren Stücken die „braee“ 
genannte Kohle für den kleinen Würmtopf („veggio“) den 
hauptsächlichsten Wärmeapparat der mittel- und süditalieni-
	        

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