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Globus, 49.1886

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Globus, 42.1882

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714814
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714814
Persistenter Identifier:
BV044347945
Titel:
Baessler-Archiv
Untertitel:
Beiträge zur Völkerkunde
ISSN:
0005-3856
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1910
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711540
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711540
Persistenter Identifier:
1501143206107
Titel:
Baessler-Archiv, 46/47=71/72.1998/99
Erscheinungsjahr:
1999
Signatur:
LA 1255
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Leerseite

Strukturtyp:
Leerseite
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 42.1882
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
    [V]
  • Zeitschriftenheft: No. 1 / Kiepert, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2 / Kiepert, Richard
    17
  • Zeitschriftenheft: No. 3 / Kiepert, Richard
    [33]
  • Zeitschriftenheft: No. 4 / Kiepert, Richard
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5 / Kiepert, Richard
    [65]
  • Zeitschriftenheft: No. 6 / Kiepert, Richard
    [81]
  • Zeitschriftenheft: No. 7 / Kiepert, Richard
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8 / Kiepert, Richard
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9 / Kiepert, Richard
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10 / Kiepert, Richard
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11 / Kiepert, Richard
    [161]
  • Zeitschriftenheft: No. 12 / Kiepert, Richard
    [177]
  • Zeitschriftenheft: No. 13 / Kiepert, Richard
    [193]
  • Zeitschriftenheft: No. 14 / Kiepert, Richard
    [209]
  • Zeitschriftenheft: No. 15 / Kiepert, Richard
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16 / Kiepert, Richard
    [241]
  • Zeitschriftenheft: No. 17 / Kiepert, Richard
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18 / Kiepert, Richard
    [273]
  • Zeitschriftenheft: No. 19 / Kiepert, Richard
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20 / Kiepert, Richard
    [305]
  • Zeitschriftenheft: No. 21 / Kiepert, Richard
    [321]
  • Zeitschriftenartikel: Das heutige Syrien. (Nach dem Französischen des M. Lortet.) XXIII. (Sämmtliche Abbildungen nach Photographien)
    [321]
  • Zeitschriftenartikel: Im Lande der Voilakertra auf Madagaskar. III. / Audebert, J.
    328
  • Zeitschriftenartikel: Beiträge zur afrikanischen Völkerkunde. II. / Müller, John Baron
    330
  • Kapitel: Küchlein, Schakal und Löwe
    330
  • Kapitel: Biene und Affe
    331
  • Kapitel: Der Schakal und der Löwe
    331
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    333
  • Zeitschriftenheft: No. 22 / Kiepert, Richard
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23 / Kiepert, Richard
    [353]
  • Zeitschriftenheft: No. 24 / Kiepert, Richard
    [369]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

330 
John Baron Müller : Beiträge zur afrikanischen Völkerkunde . 
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Weibern mit Hühnern , Eiern , Reis und Manioc über - schwemmt . Sie wollten Perlen haben . Es entspann sich ein ergötzliches Feilschen und Handeln und ich hätte hier auf ein Jahr Provision machen können . Obwohl ich nun alle diese Dinge nicht gebrauchte , kaufte ich doch um den Leuten zu Gefallen zu fein . Huude und Diener lebten an diefem Abend herrlich und in Freuden . Gegen Abend langten 150 neue Ochsen an . Die Treiber hielten sich nicht auf , fondern kehrten sofort im Trabe zurück . Wir hatten in dieser Nacht ein großartiges Gewitter , wie ich selten eins erlebte , obwohl Madagaskar daran überreich ist . Die Malgaschen schienen sich daran zu erfreuen ; sie liefen im Dorfe umher und brachen bei jedem Donnerschlage in ein fröhliches Geschrei aus . Der strömende Regen vertritt vielleicht bei ihnen die Stelle eines Bades . 
Am andern Morgen erregten meine beiden mitgeführten Katzen allgemeines Aufsehen . Diese Thiere waren hier un - bekannt , und da es im Orte eine Menge Ratten gab , so hatten dieselben reichlich Gelegenheit ihre Kunstfertigkeit zu zeigen . Sie hatten bald einen Kreis von Bewunderern um sich versammelt . Die Leute kamen mit Stangen und stocherten in den Hüttendächern herum und die unten lauern - den Katzen ergriffen die flüchtenden Nager unter allgemei - nem Jubel . In einer einzigen Hütte würgten die braven Thiere allein sechzehn Stück . Wohl sehe ich den Leser lächeln und auf feinen Lippen die Frage schweben , was um alles in der Welt mich dazu bewogen haben mag , in Be - gleitung von Katzen zu reisen ? Ich füge daher erklärend bei , daß ich in der ersten Zeit meines Verbleibens auf Ma - dagaskar oft die seltensten Stücke meiner Sammlungen durch Rattenfraß einbüßte und als das beste Mittel dagegen in Strohhütten , wo alle verschließbaren Räume fehlen , das Halten von Katzen erkannt hatte . Sobald ich Katzen hatte , konnte ich ruhig schlafen , verlor nichts mehr und die Fuß - sohlen wurden mir auch nicht mehr angenagt . Solche Katzen müssen indeß passionirte Rattenfänger und fehr zahm sein , außerdem eiue vorzügliche Dressur besitzen , damit sie nicht geschossene und lebende Vögel stehlen und verspeisen . Ferner müssen sie aus den Ruf hören , um Morgens den Abmarsch nicht zu verfehlen . Sie werden dann in ein Körbchen gesetzt , durch ein übergelegtes Bananenblatt gegen die Sonne geschützt und an das erste beste Gepäckstück be - festigt . Ich bemerke noch , daß ich beide Thiere in Aner - kennuug ihrer guten Dienste mit nach Europa brachte , wo das Männchen leider bald starb . Das Weibchen dagegen erfreut sich bis jetzt gnter Gesundheit nnd zahlreicher Nach - kommenschaft . 
Auch an diesem Tage wurden wir wieder mit Lebens - Mitteln überschwemmt . Ich zog unterdessen soviel Erkuu - digungen ein als möglich und zu meinem Bedauern mußte ich hören , daß das Land sehr arm an wilden Thieren sei , nnd wurde auf die naheliegenden bewaldeten Berge stet . Es scheint mir , daß alle Waldbewohner , wozu iu Madagaskar hauptsächlich die Lemuren gehören , durch das fortwährende Schießen beunruhigt sich weiter zurückgezogen haben . Die Malgascheu selbst vergeuden hier an diesen Thieren kein Pulver und Blei , sondern fangen dieselben nur in Schlingen . Es blieb mir nichts übrig als nach den Bergen aufzubrechen und ich benutzte den Tag um meine Sachen und besonders die arg verrosteten Gewehre in Stand zu setzen . Man glaube nicht , daß ich meine Waffen ver - nachlässigte , weil solche verrostet waren . Es gehört in Madagaskar nur eine einzige feuchte Nacht dazu , um eiu blank geputztes und gut eingeöltes Gewehr mit einer dicken rothen Rostschichte zu überziehen ; gewöhnliche Streichhölzchen werden an den Spitzen förmlich flüssig und eingepackte Klei - der überziehen sich in kurzer Zeit mit dickem , weißem mel und vermodern vollständig , wenn sie nicht regelmäßig und sehr oft gelüftet werden . Nach einigen Regentagen war ich stets gezwungen , alle meine Effekten der Sonne oder in Ermangelung derselben dem Feuer auszusetzen . 
Wir sollten in dieser Nacht eine eben nicht sehr ange - nehme Unterbrechung unserer Ruhe haben . Nachdem wir einige Stunden gut geschlafen hatten , wurden wir durch lebhaftes Gewehrfeuer und vielstimmiges Geschrei aus dem Schlafe gestört . Obwohl ich wenig Lust hatte , mich in etwaige Händel zu mischen , so wollte ich doch sehen , was der Tumult bedeutete , und lief mit einem Gewehre bewaff - net in der Richtung der Schüsse fort . Ich gerieth dabei ohne es zu wissen in den Rücken des Feindes und , da der - selbe sich schnell zurückzog , mitten unter denselben und wurde fast umgerannt . Nicht wissend , mit wem ich es zu thuu habe , erstaunte ich nicht wenig , als auf meinen Ruf , was los fei , diese Menschen in eine förmlich rasende Flucht ge - riethen . Ob sie mich wohl für eiu Gespenst hielten , da sie von meiner Anwesenheit hier keine Ahnung hatten ? Die Ruhe kehrte bald wieder . Es waren einige hundert Cha - voais gewesen , welche den Versuch gemacht hatten einen Theil der Herden wegzutreiben , sich aber bald zur Flucht wandten , als sie sich überfallen und verfolgt sahen . Die Nacht war nicht sehr dunkel , aber mir war es doch nicht möglich gewesen dieselben von den Voilakertra zu unter - scheiden , und ich war recht zufrieden so aus dein Getümmel mit heiler Haut entkommen zu sein . 
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Beiträge zur afrikanischen Völkerkunde . 
Von John Baron Müller . 
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Küchlein , Schakal und Löwe . 
Ein Küchlein ging einst aus um zu plündern . Auf dem Wege begegnete ihm ein Schakal , welcher die Frage an es richtete : „ Wohin gehst Du so allein ? " Das Küchlein erwiderte - . „ Ich gehe aus um zu plündern , denn die Durra ist dieses Jahr verregnet und ich habe nur uoch we - nig zu essen " . Der Schakal : „ Das ist gut , daß ich Dich 
treffe , mir geht es gerade so und wenn es Dir beliebt , möchte ich wohl mit Dir gehen ; doch habe ich keine Durra für den Weg , um mir Brot zu backen " . Das Küchlein : „ O , deßwegen kannst Du mich fchon begleiten ; ich habe allerdings anch nur wenig Mehl , doch wird es fchon für uns genug fein , denn was für einen reicht , reicht auch für zwei " . Sic setzten ihren Weg fort . Nach einiger Zeit begegnete ihnen der Löwe , der König der Thiere . Sie
	        

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