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Tribus, 62.2013

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Tribus, 62.2013

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714817
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714817
Persistenter Identifier:
BV044415258
Titel:
Tribus
Untertitel:
Jahrbuch des Linden-Museums
ISSN:
0082-6413
Erscheinungsort:
Stuttgart
Verlag:
Linden-Museum
Erscheinungsjahr:
1953
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711718
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711718
Persistenter Identifier:
1506086066016
Titel:
Tribus, 13.1964,N.F.
Erscheinungsjahr:
1964
Signatur:
LA 6621
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Vorderer Einband

Strukturtyp:
Vorderer Einband
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Tribus
    -
  • Tribus, 62.2013
    [3]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorblatt
    [1]
  • Titelseite
    [3]
  • Impressum
    [5]
  • Leerseite
    [6]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    7
  • Leerseite
    [10]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 62, 2013
    11
  • Zeitschriftenartikel: Editorial / Castro, Inés de
    11
  • Leerseite
    12
  • Protokoll: Jahresbericht
    13
  • Leerseite
    [78]
  • Zeitschriftenartikel: "Es gibt kein Haus mehr für den Duende!" "Natur" und "kulturelles Gedächtnis": Das Beispiel der Nasa Kolumbiens / Drexler, Josef
    [80]
  • Zeitschriftenartikel: Ins Unbekannte Afganistan - 50 Jahre Stuttgarter Badakshan-Expedition 1962/63 / Krämer, Annette
    [100]
  • Zeitschriftenartikel: Vergessene Töpferwaren - Assiut-Keramik der Sammlung Julius Euting im Linden-Museum / Beck, Tina
    [148]
  • Zeitschriftenartikel: Soll der "Neger" Kleidung tragen? Ein nationalsozialistisches Dilemma / Billy, Jonas Bakoubayi
    [174]
  • Leerseite
    [190]
  • Zeitschriftenrezension: [Buchbesprechung] Allgemein / Bohnert, Ulrike
    191
  • Zeitschriftenrezension: [Buchbesprechung] Lateinamerika / Goede Montalván, Peggy
    193
  • Zeitschriftenrezension: [Buchbesprechung] Afrika / Koch, Lars-Christian
    195
  • Zeitschriftenrezension: [Buchbesprechungen] Orient / Kalter, Johannes
    196
  • Zeitschriftenrezension: [Buchbesprechung] Ostasien / Werlich, Uta
    200
  • Zeitschriftenrezension: [Buchbesprechungen] Südasien / Gliszczynski, Vanessa von
    201
  • Zeitschriftenrezension: [Buchbesprechung] Ozeanien / Hofmann, Matthias Claudius
    205
  • Korrekturen: Richtigstellung
    208
  • Autorenindex
    209
  • Leerseite
    210
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Annette Krämer 
Badakhshon 
125 
Neben inhaltlichen Informationen zu den Stücken führt die Kabul-Liste die von Snoy vergebenen Objektnummern auf 
und nennt Munji-Bezeichnungen. 
Fixiert wird im Kabuler Dokument auch die der Sammlung zugrundeliegende Strategie: „These ethnographical speci- 
mens were put together under the viewpoint to show those things which seem to be typical for the people of the visited 
areas of Badakhshan. Therefore things which are imported to Badakhshan from faroff areas are not included.“ 
Der Sammlungsauftrag der Expedition war ein wesentliches Element des Vorhabens, als solcher allerdings direkt auf das 
Linden-Museum bezogen. Gelder für einen Sammlungserwerb auch für Mainz konnten von Jettmar erst während der 
Expedition gesichert werden (Briefe an Snoy, 25.3. und 31.5.1963). 
Vor allem Friedrich Kussmaul hatte „seinen“ Sammlungsauftrag von Beginn an im Auge und war offensichtlich hoch mo 
tiviert, Objekte für das Museum zu erwerben. Dies ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund der damaligen Sammlungsstruk 
tur zu verstehen; Die Orient-Bestände des Linden-Museums umfassten vor allem Altbestände, die sich auf Nordafrika, 
Ägypten und das Osmanische Reich konzentrierten. Das regionale wissenschaftliche Interesse Kussmauls bezog sich jedoch 
eher auf den Osten der islamisch geprägten Welt. Umso attraktiver müssen ihm die vielfältigen Möglichkeiten erschienen 
sein, Objekte zu erwerben. Bereits in Iran griff'Kussmaul zu: „In Isfahan haben wir eingekauft [...] Wir haben gehandelt 
[...] herrliche Sachen darunter! Brokate, Silber, Handdrücke mit den dazugehörigen Stempeln, Miniaturmalereien, alte 
Kacheln“ (Brief an das LiMu, 9.8.62) - von denen allerdings viele den Versand nach Stuttgart nicht überstanden (Brief 
von Rhotert, 18.9.1962). Auch in der ersten Zeit in Kabul machte sich Kussmaul an den Sammlungserwerb und kaufte 
unter anderem Teppiche (Brief an Zwernemann, 17.8.1962). Allerdings machen die Schilderungen Kussmauls skeptisch, 
ob die von Verkäufern angegebenen Provenienzen und Datierungen als verlässlich anzusehen waren. Direktor Rhotert 
mahnte Kussmaul per Schreiben vom 21. und 24. August denn auch zur Zurückhaltung beim „Bazarkauf' 1 , Dies geschah 
allerdings auch in Sorge darüber, dass wertvolle Erwerbsmittel zu früh und nicht adäquat ausgegeben werden könnten. 
Die Korrespondenz zwischen Snoy und Jettmar offenbart eine höchst kritische Haltung gegenüber diesen Erwerbungen: 
„Ich glaube, daß die Bücherkäufe jedenfalls wichtiger sind als etwa Luristanbronzen. Eine isolierte Axt aus dem Basar ist 
ja als Briefbeschwerer höchst eindrucksvoll, entspricht aber nicht meiner Meinung von systematischer Sammeltätigkeit. 
Übrigens sind nach letzter Auffassung ca. 30 % [AK; wohl der Luristanbronzen] Fälschungen!“ (Jettmar an Snoy, 6.8.62). 
Dennoch ist festzuhalten, dass es sich bei den „Bazarkäufen“ um den ersten größeren Erwerb von Objekten aus Af 
ghanistan handelte, und um einen weiteren frühen Baustein der entstehenden Iran-Sammlung - nach ersten größeren 
Erwerbungen des Linden-Museums über den Händler Said Motamed Ende der 1950er Jahre. In Kabul erwarb Kussmaul 
außerdem jüngere Objekte aus Mittelasien (19./20. Jh.), die den vorhandenen kleinen AJtbestand ergänzten. Auch wenn 
die erworbenen Stücke unter Qualitätsgesichtspunkten nicht an die ab den 1970er Jahren aus Landesmitteln erworbenen 
Bestände heranreichen, stellten sie zum damaligen Zeitpunkt eine sinnvolle Ergänzung der noch kleinen Orient-Samm 
lung dar (z.B. Metallarbeiten, Abb. 17/18).
	        

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