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Globus, 38.1880

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 38.1880

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714817
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714817
Persistenter Identifier:
BV044415258
Titel:
Tribus
Untertitel:
Jahrbuch des Linden-Museums
ISSN:
0082-6413
Erscheinungsort:
Stuttgart
Verlag:
Linden-Museum
Erscheinungsjahr:
1953
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711718
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711718
Persistenter Identifier:
1506086066016
Titel:
Tribus, 13.1964,N.F.
Erscheinungsjahr:
1964
Signatur:
LA 6621
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Hinterer Buchspiegel

Strukturtyp:
Hinterer Buchspiegel
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 38.1880
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
    [V]
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1880 / Kiepert, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1880 / Kiepert, Richard
    [17]
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1880 / Kiepert, Richard
    [33]
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1880 / Kiepert, Richard
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1880 / Kiepert, Richard
    [65]
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1880 / Kiepert, Richard
    [81]
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1880 / Kiepert, Richard
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1880 / Kiepert, Richard
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1880 / Kiepert, Richard
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1880 / Kiepert, Richard
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1880 / Kiepert, Richard
    [161]
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1880 / Kiepert, Richard
    [177]
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1880 / Kiepert, Richard
    [193]
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1880 / Kiepert, Richard
    [209]
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1880 / Kiepert, Richard
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1880 / Kiepert, Richard
    [241]
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1880 / Kiepert, Richard
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1880 / Kiepert, Richard
    [273]
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1880 / Kiepert, Richard
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1880 / Kiepert, Richard
    [305]
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1880 / Kiepert, Richard
    [321]
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1880 / Kiepert, Richard
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1880 / Kiepert, Richard
    [353]
  • Zeitschriftenartikel: Panama und Darien. Nach dem Französischen des Schiffslieutenants A. Reclus. VI.
    [353]
  • Zeitschriftenartikel: Ein illustrirtes Werk über Skandinavien und Groߟbritannien
    357
  • Abbildung: Der Vöringfos
    358
  • Abbildung: Blick von Stalheim in das Närödal
    359
  • Zeitschriftenartikel: Skizzen aus Oberalbanien / Gopcevic, Spiridion
    360
  • Zeitschriftenartikel: Sitten und Gebräuche der Ovaherero bei Geburten / Dannert, E.
    363
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    366
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1880 / Kiepert, Richard
    [369]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

224 Aus allen 
bebaute Land auf Stunden im Umkreise gehört wieder den Aivaljoteu . Dikeli , Pergamons Hasen , vor 15 Jahren ein Dorf von zehn Hütten , ist heute von 4000 Griechen be - wohnt . Pergamon selbst hatte vor 30 Jahren 17 000 Ein - wohner , nämlich 15 000 Türken und 2000 Griechen , Arme - nier und Juden ; heute wohnen dort 3000 Türken und 8000 Griechen . Die Insel Chios , deren sämmtliche griechische Be - wohner während der griechischen Revolution umgebracht oder in die Sklaverei verkauft wurden , zählt heute 60 000 Ein - wohner , darunter nur 5000 Türken , wenige Armenier und Juden , alles übrige Griechen . Besonders rasch ist das Vordringen der Griechen aber in Smyrna . Dabei vollzie - hen die Griechen diesen Kamps ums Dasein meist , ohne sich der Sache selbst bewußt zu werden ; jeder wohnt in seinem Dorfe und geht nur seinen Geschäften nach . Aber an ein Wiederaufblühen der Türken hier ist nicht zu denken . Seit dem letzten Kriege hat sich denn auch der mohammedanischen Bevölkerung eine dumpfe Verzweiflung bemächtigt ; der Er - regung ist die tiefste Apathie gefolgt ; kein vernünftiger Türke glaubt mehr an den Bestand der Herrschaft ; die Erpressung der Behörden und die Rechtlosigkeit haben ihren Höhepunkt erreicht , und die darunter am meisten leiden , sind die Tür - ken , weil die anderen meist schlau genug sind , zur rechten Zeit vorzubeugen , wozu der Türke oft zu stolz ist . 
Inseln des Stillen Oceans . 
— Professor Bastian traf im April , von Neu - Seelaud kommend , in Honolulu ein , benutzte seinen Aufenthalt auf Hawaii zu ethnologischen Studien und fuhr am 10 . Mai weiter nach S . Francisco . Er ist seitdem , wie bekannt , zu Anfang August von seiner zweijährigen Reise um die Erde wieder in Berlin angelangt . 
Australien . 
— Wenn gewisse Leute Auswanderungslustigen noch immer Australien als ein Eldorado anempfehlen , so steht damit das unter der dortigen arbeitenden Klasse herrschende Elend in grellstem Widerspruche . Arbeit für einen solchen Lohn , daß ein Mann mit seiner Familie davon leben kann , ist schwer zu finden . Hunderte von Arbeitern suchen vergeb - lich nach Verdienst , belagern die Regiernngsgebände und ver - langen Brot für die Ihrigen . Es ist dies zum großen Theile die Folge der freien Einwanderung aus Europa , welche die australischen Kolonien auf Beschluß ihrer Parlamente ( die darin sitzenden reichen Herren wollen billige Arbeits - kräste ) viele Jahre hindurch europäischen Auswanderern fast ohne Beschränkung zu Gute kommen ließen . 
In höchst unwahrer , unbegründeter Weise hat man diese Arbeiternoth in Australien mit den dort eingewander - ten Chinesen in Verbindung gebracht . Der Jan Hagel , wel - cher in diesen Kolonien ein besonders ausgearteter ist , er - laubt sich unter dieser falschen Annahme die rohesten und grausamsten Handlungen gegen dieselben . Die Beispiele , welche wir anführen könnten , sind so empörend , daß man dabei eher an Bestien , denn an Menschen denken muß . Diese Erbitterung gegen die Chinesen , welche in der That die harmlosesten Menschen sind , hat selbst bei Parlamentsmit - gliedern Eingang gefunden , indem sie , unbekümmert um das internationale Völkerrecht , den Antrag stellten , daß in Zu - kuuft die Chinesen beim jedesmaligen Eintritt in eine der 
Erdtheilen . 
Kolonien mit einer Kopfsteuer von 10 Pf . St . belegt werden . Und auf öffentlichen Meetings wurde beschlossen , daß bei den nächsten Parlaments Wahlen nur solche Kandidaten berücksich - tigt werden sollen , welche energischen Maßregeln gegen die Einwanderung der Chinesen ihre Unterstützung zusagen . Auch ist in einzelnen Kolonien , wie in Süd - Australien , be - reits durchgesetzt , daß bei öffentlichen Arbeiten keine Chine - sen mehr Anstellung finden . 
Wenn es gleich richtig ist , daß die Chinesen bei ihren viel geringeren Bedürfnissen auch billiger arbeiten können , so steht es doch eben so fest , daß sie den europäischen Arbei - teru in Australien kaum eine Konkurrenz machen . Eine ge - naue Nachforschung , welche die Regierung der Kolonie Vic - toria , wo sehr viel in Chinesenverfolgung gemacht wird , über die Zahl und Beschäftigung derselben in den einzelnen Kolonien neuerdings hat anstellen lassen , beweist dies zur Evidenz . Wir entnehmen aus der dem Parlamente in Mel - bonrne darüber zugegangenen Vorlage folgende Einzelheiten . 
Im Jahre 1859 belief sich die Chinesenbevölkerung in Victoria auf rund 46 000 , hat aber von da ab kontinnirlich abgenommen und beträgt zur Zeit nur noch 13 000 . Die Gesammtzahl der Chinesen in allen australischen Kolonien beträgt gegenwärtig 44 270 und zwar in Queensland 14 524 , in Victoria 13 000 , in Neu - Süd - Wales 9500 , in Neu - Seeland 4433 , in Süd - Australien und Port Darwin 2000 , in Tasmanien 750 und in West - Australien keine . In der City os Melbourne leben 500 und in den Vorstädten 380 Chinesen . Von diesen konkurrireu nur 66 ( Tischler ) mit Europäern , während die Uebrigen als Gärtner und Hansi - rer beschäftigt sind oder sich Arbeiten unterziehen , welche Europäer verweigern würden . Dies ist das aus der Unter - suchung gewonnene Resultat , und darüber so viel Geschwätz und Lärm ! 
Vermischtes . 
— Der dänische Orlogschnner „ Jngolf " , Kapitän Monrier , hat im Juni und der ersten Hälfte des Juli 1879 hydrographische Untersuchungen in der D ä n e m a rk - S tr a ß e zwischen Island und Grönland ausgeführt , über welche nach dem Originalberichte Manrier's Petermann's Mittheilungen ( 26 , S . 311 ) Näheres enthalten . Es ist dadurch die Existenz eines unterseeischen Rückens zwischen Island und Ost - Grön - land nachgewiesen , der wahrscheinlich nirgends tiefer als , 300 Faden liegt , nach Norden und Süden jedoch von größe - ren Tiefen begrenzt wird . Ob derselbe bis an die Küste von Grönland heranreicht , ist noch nicht erwiesen , aber sehr wahr - scheinlich . Es ergab sich ferner , daß „ das eiskalte Boden - wasfer des Polarmeeres wahrscheinlich nirgends , jedenfalls aber nur in sehr geringen Mengen diesen Rücken überschreitet , daß derselbe also die Tiefen des Polarmeeres von denen des Atlantischen Oceans vollkommen scheidet , und der Polar - ström , nachdem er den Rücken passirt hat , auf einer Boden - schicht von warmem Waffer nach Süden fließt . Wahrschein - lich ist derselbe eine Fortsetzung des Shetland - Färö - Jsland - Rückens , welcher in derselben Weise den Atlantischen Ocean vom Polarmeere scheidet . Für Island hat dieser Rücken eine hohe Bedeutung , indem er den bis zum Boden hinab - reichenden eiskalten Polarstrom von seinen Küsten fernhält , welchem Umstände die Insel ihr im Gegensatze zum barten Ost - Grönlande mildes Klima zu verdanken hat . " 
Inhalt : Im Innern von Hinterindien . VIII . ( Mit sechs Abbildungen . ) — Thomson's Rückreise vom Lukuga nach Zanzibar . — Prof . Dr . Georg Gerland : MerkwürdigeVogesenberge . I . DerDonon . ( Erste Hälfte . ) — Einiges über die Turkmenen . I . — Aus allen Erdtheilen : Asien . — Inseln des Stillen Oceans . — Australien . — Vermischtes . — ( Schluß der Redactiou 9 . September 1880 . ) 
Redacteur : Dr . N . Kiepert in Berlin , S . W . Lindenstraße 11 , III Tr . 
Druck und Verlag von Friedrich Vieweg und Sohn in Vrannschweig . 
Hierzu eine Beilage .
	        

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