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Tribus, 20.1971 N.F.

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Tribus, 20.1971 N.F.

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714817
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714817
Persistenter Identifier:
BV044415258
Titel:
Tribus
Untertitel:
Jahrbuch des Linden-Museums
ISSN:
0082-6413
Erscheinungsort:
Stuttgart
Verlag:
Linden-Museum
Erscheinungsjahr:
1953
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711728
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711728
Persistenter Identifier:
1508749208359
Titel:
Tribus, 20.1971 N.F.
Erscheinungsjahr:
1971
Signatur:
LA 6621
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 20. 1971
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenrezension

Strukturtyp:
Zeitschriftenrezension
Titel:
Joachim Sterly: Heilpflanzen der Einwohner Melanesiens. Beiträge zur Ethnohotanik des südwestlichen Pazifik. (= Hamburger Reihe zur Kultur- und Sprachwissenschaft, Bd. 6.)
Sonstige Person:
Zepernick, B.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
    -
  • Anthropos, 92.1997,1/3
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Titelseite
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Impressum
    -
  • Inhaltsverzeichnis: [Inhalt] Anthropos 92.1997/1-3
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 92, 1997, Heft 1-3
    [3]
  • Zeitschriftenartikel: Promoting African Art. The Catalogue to the Exhibit of African Art at the Royal Academy of Arts, London / Beidelman, T. O.
    [3]
  • Zeitschriftenartikel: Religion et politique en Afrique noire / Rivière, Claude
    [21]
  • Zeitschriftenartikel: Contested Places. Graves and Graveyards in Himba Culture / Bollig, Michael
    [35]
  • Zeitschriftenartikel: Gender Inversion in Nandi Ritual / Tapsubei Creider, Jane
    [51]
  • Zeitschriftenartikel: Patenschaft, Residenz, regionaler Zusammenhalt. Zusammenhänge im Nordfinistère, Frankreich / Jonas, Reinhard
    [59]
  • Werbung
    [68]
  • Zeitschriftenartikel: Archaic Egyptian Cosmology / el-Aswad, el-Sayed
    [69]
  • Werbung
    [82]
  • Zeitschriftenartikel: Migration and Society in Gilgit, Northern Areas of Pakistan / Sökefeld, Martin
    [83]
  • Zeitschriftenartikel: Where Valli Meets Murukan. "Landscape" Symbolism in Kataragama / Link, Hilde K.
    [91]
  • Zeitschriftenartikel: Richtungsbegriffe im malaiischen Dialekt von Larantuka (Ostindonesien) / Dietrich, Stefan
    [101]
  • Zeitschriftenartikel: A Hermeneutic Exposition of a Plains Healer's Concept of "The Grandfathers" / Young, David E.
    [115]
  • Zeitschriftenartikel: Una cancion mapuche de Carlos Painenao para el Ano Nuevo / Schindler, Helmut
    [129]
  • Zeitschriftenartikel: Zum Begriff der Deszendenz. Ein selektiver Überblick / Kraus, Wolfgang
    [139]
  • Werbung
    [164]
  • Zeitschriftenartikel: Savage Thought and Thoughtful Savages. On the Context of the Evaluation of Logical Thought by Lévy-Bruhl and Evans-Pritchard / Heinz, Andreas
    [165]
  • Werbung
    [174]
  • Zeitschriftenartikel: [Berichte und Kommentare] Das Wunder von Sembabule. Die kurze Geschichte eines Anti-AIDS-Kultes in Uganda / Behrend, Heike
    [175]
  • Zeitschriftenartikel: Représentations de l'âme et de l'au-delà chez les Toussian (Burkina Faso) / Hébert, Jean
    183
  • Zeitschriftenartikel: Gartenbau auf gemulchten Hügelbeeten im zentralen Hochland von Papua-Neuguinea / Sterly, Joachim
    191
  • Zeitschriftenartikel: Friarbird on Timor. Two Mambai Myths of Avian Rivalry / Hicks, David
    198
  • Zeitschriftenartikel: Vinko Paletin's Discovery of the New World / Boskovic, Aleksandar
    200
  • Werbung
    [206]
  • Zeitschriftenrezension: Rezensionen
    [207]
  • Zeitschriftenartikel: Miszellen
    315
  • Literaturverzeichnis: Neue Publikationen
    [317]
  • Werbung
    [334]
  • Literaturverzeichnis: Zeitschriftenschau
    [335]
  • Autorenindex
    [351]
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Zum Begriff der Deszendenz 
157 
Anthropos 92.1997 
gemeinsamen Ahnen verbunden sind. Die damit 
zusammenhängenden Rechte und Pflichten kön 
nen die Mitglieder einer konkreten Einheit solcher 
Art untereinander betreffen, die Nichtmitglieder 
oder auch bestimmte unter den Nichtmitgliedern 
(756 f.). 
Dieser formale Unterschied zwischen Deszen 
denz- und Verwandtschaftsbeziehungen zieht auch 
funktionale Unterschiede nach sich. Verwandt 
schaft setzt Individuen miteinander in Beziehung; 
gemeinsame Deszendenz dagegen setzt sets von 
Individuen untereinander oder zu anderen sets in 
Beziehung. “Thus one’s jural status as a member 
of a descent category is necessarily a status shared 
with or by others who are also descended from 
the putative founder of the unit in the same way 
as oneself’ (1973: 761). Dies aber bedeutet: De 
szendenz ist nicht ein rein ideologisches Phäno 
men. Da sie rechtliche Bedeutung besitzt, haben 
ihre formalen Eigenschaften “notwendigerweise” 
auch funktionale Aspekte, die damit zu tun haben, 
daß gemeinsame Deszendenz soziale Einheiten de 
finiert - ein Standpunkt, der gegenüber dem Arti 
kel von 1966 eine deutliche Annäherung an Fortes 
darstellt (auf den sich Scheffler im übrigen auch 
beruft). Wenn diese sozialen Einheiten für Scheff 
ler nicht immer Gruppen darstellen, so liegt dies 
daran, daß er sich nicht mit einer so minimalen De 
finition des Begriffs Gruppe zufriedengeben will 
wie Fortes und seine britischen Kollegen. Doch 
entsprechen seine “social units whose boundaries 
are set by relations of common descent” (761) 
weitgehend den Deszendenzgruppen dieser Auto 
ren. 22 Scheffler verwahrt sich jedoch dagegen, der 
Zugehörigkeit dieser Einheiten zu einem extern 
sanktionierten, d. h. politisch-rechtlichen, Bereich 
quasi-definitorischen Rang zuzugestehen, wie dies 
Fortes tut. “... it is not the nature of their respec 
tive systems of sanctions that is at issue when we 
distinguish between kinship and descent systems; 
it is rather the formal structure of the categories of 
relationship per se” (762). 
Deszendenz ist also weit mehr als nur das 
“Idiom” oder die organisatorische Ideologie, in 
der Lokalgruppen ihre Zusammensetzung und ihre 
Beziehungen untereinander ausdrücken (Scheffler 
1966: 547). Hieß es in dem früheren Artikel, “the 
distinction between lineage and local group is 
22 Wenn in der Deszendenztheorie, wie Schneider (1965: 74 f.) 
behauptet, die durch Deszendenz bestimmten konzeptuellen 
Kategorien so behandelt werden, als wären sie identisch mit 
den konkreten Gruppen, so ist dies ein theoretisches, nicht 
aber ein definitorisches Problem. Fortes trifft dieser Vorwurf 
übrigens zu Unrecht (vgl. Scheffler 1985: 11). 
largely a cultural and analytical fiction” (547), so 
erscheint nun die Frage nach den Beziehungen 
zwischen Deszendenz und Residenz als gerecht 
fertigt und sinnvoll: beide Phänomene berühren 
sich auf einer gemeinsamen Ebene, und dies ist of 
fenbar die rechtliche. Gegenüber der Residenz hat 
die Deszendenz rechtliche Autonomie. “... even 
where there is a strong correlation between the 
composition of local and descent groups, nonresi 
dence with the local nucleus of one’s own group 
never entails automatic loss of one’s identity as 
a member of that group” (Scheffler 1973: 776). 
Dies ist eine Voraussetzung dafür, daß überhaupt 
von Deszendenzgruppen gesprochen werden kann. 
(Es sei angemerkt, daß Scheffler damit sogar seine 
Unterscheidung zwischen Deszendenzgruppen, die 
einer soziologischen Definition des Begriffs Grup 
pe genügen müssen, und Deszendenzkategorien, 
für die es ausreicht, wenn sie kulturell anerkannt 
sind, aufgibt.) 
Auf Schefflers ausführliche und umsichtige 
Diskussion der Zusammenhänge zwischen De 
szendenz und Residenz (1973: 774-780) soll hier 
nicht näher eingegangen werden. Erwähnt sei nur, 
daß er nach wie vor darauf beharrt, daß Gruppen 
wie das hapu Deszendenzgruppen sind, die auf 
kognatischer Deszendenz beruhen. Er weist das 
“funktionale” Argument zurück, daß kognatische 
Deszendenz außerstande ist, geschlossene Grup 
pen zu definieren und gegeneinander abzugrenzen. 
Wesentlich ist zuerst “the nature of the genea 
logical construct itself, not its social functions” 
(1973: 776 f. n. 30). Doch auch diese Position wird 
Scheffler noch aufgeben. 
Eine formale Definition 
In einem 1985 erschienenen und dem Anden 
ken Fortes’ gewidmeten Artikel beschäftigt sich 
Scheffler nochmals mit dessen Begriffsbestim 
mungen und legt eine völlig neue Interpretation 
vor (im gleichen Sinne Scheffler 1986). Er geht 
darin Fortes’ Unterscheidung zwischen Deszen 
denz und Filiation nach, deren Bedeutung in de 
skriptiver wie in analytischer Hinsicht als “a signal 
contribution to anthropological theory” (1985: 2) 
noch nicht allgemein erkannt worden sei. Er zögert 
nicht, einen Teil der Verantwortung dafür selbst zu 
übernehmen, da er mit seinem Artikel (1966) zu 
der mißverständlichen Gleichsetzung von Fortes’ 
Gebrauch des Begriffes descent mit jenem von 
Rivers (1924) und damit zu einer Fehldeutung 
beigetragen habe, die weithin unkritisch akzeptiert 
worden sei, der entgegengesetzten Interpretation
	        

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