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Die vierte Versammlung deutscher Turnlehrer zu Stuttgart am 1. - 3. August 1867

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Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Die vierte Versammlung deutscher Turnlehrer zu Stuttgart am 1. - 3. August 1867

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714820
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714820
Persistenter Identifier:
BV043334262
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711748
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711748
Persistenter Identifier:
1510221115730
Titel:
Anthropos, 61.1966
Erscheinungsjahr:
1966
Signatur:
LA 1118
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 61, 1966, Heft 3-6
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Analecta et Additamenta
Sonstige Person:
Sicard, Harald v.
Henninger, Joseph
Guha, Kamalesh
Eder, Matthias
Rahmann, Rudolf
Ettel, Joseph
Fischer, Hans
Hermanns, Matthias
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Kulturelemente der Menschheit
    [3]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [1]
  • Titelseite
    [3]
  • Vorwort: Vorwort
    [5]
  • Kapitel: I. Wie der Mensch zur Technik kam
    [7]
  • Kapitel: II. Die Technik
    12
  • Kapitel: III. Das Holz und die übrigen Stoffe
    21
  • Kapitel: IV. Walken, Flechten und Färben
    26
  • Kapitel: V. Erzeugnisse der Technik
    30
  • Kapitel: VI. Der Stock
    41
  • Kapitel: VII. Schwert, Schleuder, Kehrwiederkeule und Wurfmesser
    43
  • Kapitel: VIII. Der Bogen
    49
  • Kapitel: IX. Die Schutzwaffen
    56
  • Kapitel: X. Werkzeuge und Geräte
    61
  • Kapitel: XI. Schmuck und Kleidung
    64
  • Kapitel: XII. Der Schmuck
    67
  • Kapitel: XIII. Die Körperverunstaltungen
    74
  • Kapitel: XIV. Das Obdach
    82
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    93
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

=■■ - - 16 — 
liensubstanz des menschlichen Gehirns sei doch ein wesentlich feinerer 
Stoff, und zu den ersten Flügelschlägen seiner höheren Regung könne 
das Gehirn sehr wohl mehr Zeit gebraucht haben als zu seiner ge 
samten späteren Ausbildung. Auch die primitive Fußform der 
Landwirbeltiere habe sich vom Karbon bis zum Iura, also doch auch 
durch lange geologische Zeiträume hindurch, fast unverändert er 
halten- in den jüngeren Perioden aber seien allerhand Umformungen 
schnell aufeinander gefolgt. 
Auch einige interessante ethnographische parallelen zieht Pro 
fessor Iäkel als Beleg seiner Theorie heran. Bogen und Pfeil 
haben viele Iahrtausende lang jedem Fortschritt standgehalten,- in 
kaum sechs Jahrhunderten aber sind wir von der ersten hilflosen 
Feldschlange bis zum Maschinengewehr fortgeschritten. Der vom 
Pferd gezogene Vagen hat seine Urform kaum je gewechselt — heute 
jagt ein Fahrmittel das andere. In der Jugendzeit des Fahrrads 
schien das Hochrad unverdrängbar zu sein - später kamen neue Typen 
fast täglich auf den Markt. Alles zeigte eben, so meint der Gelehrte, 
daß „die Konsolidationsphase meist sehr lang sei gegenüber den ein 
zelnen Etappen adaptiver Umgestaltung des ausgereiften Zustandes" ; 
mit anderen Worten, daß das heranreifen zu einer bestimmten höhe 
sehr langsam vor sich geht, daß aber nach der Erreichung dieses 
Endzustandes dann die Möglichkeit rascher Umgestaltung und Diffe 
renzierung gegeben ist. 
Für die menschliche Kulturentwicklung scheint dieses Gesetz 
durchaus zu gelten: auf jenen unendlich langen tertiären Behar 
rungszustand folgt das Diluvium mit einer solchen Fülle von For 
men technischer Erzeugnisse, daß unsere Prähistoriker Mühe haben, 
diesen Reichtum chronologisch und typologisch zu sichten und zu 
ordnen. Dabei ist aus jenen frühen Zeiten im wesentlichen doch nur 
das steinerne Gerät erhalten- das bei weitem meiste des aus holz, 
Knochen und Horn Gefertigten ist dagegen vergangen und verschwun 
den. wie bunt würde das Kulturbild dieses Liszeitmenschen erst mit 
ihrer Erhaltung vor unser Auge treten! 
Allein im Hinblick aus diese Unvergänglichkeit der Mineralien 
sprechen wir von diesem ältesten Zeitraum der menschlichen Kultur 
als von einer Steinzeit. In Wirklichkeit wird das Verhältnis zwi 
schen steinernen Waffen und Werkzeugen und solchen aus holz, Horn, 
Muschel, Knochen u. dgl. kaum anders gewesen sein als bei den stein 
zeitlichen Menschen der Gegenwart oder einer doch nur wenig zurück 
liegenden Vergangenheit. Das sind die Urbewohner Amerikas, von 
denen nur die vorkolumbischen Kulturzentren von Peru und seiner 
Uachbargebiete, von Mittelamerika (Azteken, Maya usw.) und die
	        

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