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Lexikon des gesamten Sexuallebens

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Nutzungslizenz

CC BY-NC-SA: Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Lexikon des gesamten Sexuallebens

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-713847
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713847
Persistenter Identifier:
BV047570799
Titel:
Lexikon des gesamten Sexuallebens
Autor:
Burchard, Ernst
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Adler-Verlag G.m.b.H
Erscheinungsjahr:
1914
Beschreibung:
Medizingeschichte
Signatur:
Kg 3264:F8
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Berliner Sexualwissenschaft
Wissensgebiet:
Medizingeschichte

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
B.
Sammlung:
Berliner Sexualwissenschaft

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Lexikon des gesamten Sexuallebens
    [3]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [1]
  • Titelseite
    [3]
  • Vorwort
    [5]
  • Kapitel: A.
    7
  • Kapitel: B.
    23
  • Kapitel: C.
    30
  • Kapitel: D.
    33
  • Kapitel: E.
    39
  • Kapitel: F.
    52
  • Kapitel: G.
    62
  • Kapitel: H.
    73
  • Kapitel: I.
    81
  • Kapitel: K.
    89
  • Kapitel: L.
    100
  • Kapitel: M.
    103
  • Kapitel: N.
    114
  • Kapitel: O.
    119
  • Kapitel: P.
    123
  • Kapitel: Q.
    159
  • Kapitel: R.
    159
  • Kapitel: S.
    161
  • Kapitel: T.
    173
  • Kapitel: U.
    180
  • Kapitel: V.
    182
  • Kapitel: W.
    184
  • Kapitel: Z.
    185
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

liehen und weiblichen Geschlechtstypus einer Art. 
Dieselben sind teils konstant — wie das Geweih des 
Hirsches, die Mähne des Löwen —, teils treten sie 
nur zu bestimmten Zeiten und unter besonderen Be­ 
dingungen auf, wie das Hochzeitskleid vieler Tiere, 
besonders Fische und Vögel. 
Chemismus. Der spezifische Ch. des Menschen 
wird durch die Absonderung der innersekretorischen 
Drüsen bedingt (s. innere Sekretion) und hat einen 
bestimmten Einfluß auf Richtung und Färbung des 
individuellen Geschlechtstriebes. 
Choc fortuit. Der Einfluß eines plötzlichen, ein­ 
drucksvollen sexuellen Erlebnisses auf die geschlecht­ 
liche Entwicklung eines Menschen. Wurde in seiner 
Bedeutung früher wohl überschätzt, insofern man der 
endogenen Anlage zu geringe Bedeutung beimaß, Ur­ 
sache und Wirkung mithin vielfach verwechselte. 
Christentum. Der Stifter der christlichen Religion 
urteilte in geschlechtlichen Fragen sehr mild (die Ehe­ 
brecherin, Maria Magdalena). Schon sehr früh machte 
sich aber in der christlichen Kirche als Ausdruck der 
Weltverneinung und Protest gegen den ausartenden 
übermäßigen Lebensgenuß der antiken Kultur eine 
asketische Tendenz geltend, die — später noch begün­ 
stigt durch das Zölibat (s. d.) der Geistlichkeit — 
den Grundzug der sexuellen Moral des Christentums 
darstellt. Schon das Tridentinum stellte den Satz auf, 
daß jeder geschlechtliche Verkehr Sünde sei, der nicht 
der Zeugung eines ehelichen, christlichen Kindes 
diene. Trotz dieser asketischen Grundrichtung oder 
— besser gesagt — bedingt durch sie, ist das Ge­ 
schlechtsleben des unter kirchlicher Herrschaft ste­ 
henden Mittelalters charakterisiert durch finstre Un- 31
	        

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