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Anthropos, 46.1951

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Anthropos, 46.1951

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714820
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714820
Persistenter Identifier:
BV043334262
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711750
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711750
Persistenter Identifier:
1510221856924
Titel:
Anthropos, 96.2001
Erscheinungsjahr:
2001
Signatur:
LA 1118
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Hinterer Einband

Strukturtyp:
Hinterer Einband
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
    -
  • Anthropos, 46.1951
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Index Auctorum [Index Geographicus Index Rerum Index Illustrationum]
    [V]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 46, 1951, Heft 1, 2
    1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 46, 1951, Heft 3, 4
    [337]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 46, 1951, Heft 5, 6
    [705]
  • Zeitschriftenartikel: Streitwagen und Streitwagenbild im Alten Orient und bei den mykenischen Griechen / Schachermeyr, Fritz
    [705]
  • Zeitschriftenartikel: Textes ethnographiques de la "Tamâjeq" des Iullemmeden de l'est (Touâjreg de la Colonie du Niger, Afrique Occidentale Francaise) / Nicolas, Francis
    754
  • Zeitschriftenartikel: Der wandernde Medizingott / Trippner, J.
    801
  • Zeitschriftenartikel: Eine merkwürdige Holzfigur vom mittleren Sepik in Neuguinea / Laumann, Karl
    808
  • Zeitschriftenartikel: The Te Festival or Gift Exchange in Enga (Central Highlands of New Guinea) / Bus, G. A. M.
    813
  • Zeitschriftenartikel: Wahrsagerei bei den Bahaya (Tanganyika) / Mors, Otto
    825
  • Zeitschriftenartikel: The Corn Mother in America and in Indonesia / Hatt, Gudmund
    853
  • Zeitschriftenartikel: Karusakaybe, der Vater der Mundurukú / Kruse, Albert
    915
  • Zeitschriftenartikel: First Dictionary of Tchaga Language, Central Highlands, New Guinea / Crotty, John
    933
  • Zeitschriftenartikel: How Blood Is Used in Magic and Medicine in Ch'inghai Province / Frick, Johann
    964
  • Zeitschriftenartikel: Die Beschneidungsschule (Nkumbi) bei den Wald-Babira und den Bambuti am Ituri / Schebesta, Paul
    980
  • Zeitschriftenartikel: Analecta et Additamenta / Trimborn, Hermann
    995
  • Zeitschriftenartikel: Miscellanea
    1008
  • Literaturverzeichnis: Bibliographie
    1016
  • Literaturverzeichnis: Eingesandte Literatur - Publications received
    1072
  • Literaturverzeichnis: Zeitschriftenschau - Review of Reviews
    1078
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

736 
Fritz Schachermeyr 
Anthropos 46. 1951 
wie das beim Streitwagen des Pharao der Fall ist, weiter, daß er die Zügel 
um den Leib geschlungen trägt, um die Hände zum Bogenschuß freizu 
bekommen. Bedenken wir, daß die Szene mit Absprunggalopp in Mykenai 
bereits in der Zeit seit 1570 auftritt, so wird uns klar, daß diese Neuerung 
nicht von Asien gekommen sein kann, da sie dort erst später und allmählich 
Eingang fand. Wohl zeigen jüngere Siegel etwa seit dem '14. und 13. Jahr 
hundert in zunehmender Zahl den Absprunggalopp (vgl. u. a. Moortgat, 
Mesopotamische Rollsiegel, Tafel 67, 563 ; OLZ XXXIII. Tafel I. 5. und 
besonders das auf etwa 1132 datierte assyrische Siegel bei Opitz, Archiv für 
Orientforschung X. 1935. p. 48 ff.), gerade daß sie aber nun erst den älteren 
„Spreizgälopp“ und das gewöhnliche Schreiten ablösen, bezeugt uns ihr jün 
geres Alter. Damit erweist sich die Bezeichnung „Asiatischer Galopp" als 
durchaus ungerechtfertigt, seine Heimat ist anderswo zu suchen. 
Man könnte nun auf den Gedanken kommen, daß das Streitwagenbild 
mit dem Absprunggalopp einfach in Mykenai entstanden sei, oder noch besser 
auf Kreta selbst. Gegen Mykenai spricht aber, daß der Absprunggalopp 
dort nur zu Anfang, d. h. allein in den Streitwagenbildern der Schachtgräber 
in Erscheinung tritt 92 , um dann wieder zu verschwinden. Schon zur Schacht 
gräberzeit selbst experimentiert man (wie der Goldring mit der Hirschjagd 
zeigt) gleichzeitig mit dem fliegenden Galopp 93 . Nachher übernimmt man 
von Kreta (dazu s. u.) den Stechtrab (so im Sardonyx von Vaphio ; Evans, 
Palace IV. p. 820. Fig. 799) oder läßt die Gespanne im fliegenden Galopp 
dahinrasen 94 . 
Noch näherliegend könnte der Gedanke erscheinen, daß das Streit 
wagenbild mit Absprunggalopp einfach auf Kreta entstanden sei. Gerade das 
trifft aber mit Bestimmtheit nicht zu. Die Minoer haben, wie oben darge 
legt, die drei Arten des Absprung-, des fliegenden und des Aufsprunggalopps 
erfunden, jedoch nicht für Pferdegespanne, welche es damals noch gar nicht 
gab, sondern für ledig dahinsprengende Tiere auf freier Wildbahn, also für 
Gazellen, Wildziegen, Hirsche, Stiere, Hunde u. dgl. Als sie nachher den 
Streitwagen übernahmen, konnten sie sich nicht entschließen, eine dieser 
Galopparten für das Streitwagenbild zu verwenden. Der Aufsprunggalopp ver 
bot sich ihnen von selbst, da er Sprünge von einer Höhe darstellte, wie sie 
von Streitwagenrossen nimmermehr ausgeführt werden konnten. Aber auch der 
Absprunggalopp (in Kreta ja immer die zweite vom Boden sich ablösende 
Phase !) und der fliegende waren für die Minoer viel zu sehr mit der Vor 
stellung eines ungebundenen Springens in hohem Bogen verbunden, als daß 
sie am Joche ziehende Rosse in solcher Weise dargestellt hätten. Auch wäre 
92 Daneben auf dem Fragment des Silberrhytons aus dem IV. Schachtgrab 
(Reichel, Homerische Waffen, 2. Auf!, p. 13, Fig. 17 c) die Tiere in ruhiger Schreit 
stellung, wie gelegentlich auch auf Kreta (s. u.). 
93 Karo, Schachtgräber, Tafel 5-7. 
94 Rodenwaldt, Tiryns II. p. 104 f. (die Reste setzen fliegenden Galopp voraus) 
und besonders Fries p. 32, Beilage II. Für die Verschiedenartigkeit der Kunstgesinnung 
von Kreta und Mykenai ist bezeichnend, daß man auf dem Festlande die Mißlichkeit 
einer Übertragung des fliegenden Galoppes auf Streitwagenrosse im Gegensatz zu Kreta 
in keiner Weise empfand.
	        

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