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Anthropos, 59.1964

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Anthropos, 59.1964

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714820
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714820
Persistenter Identifier:
BV043334262
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711757
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711757
Persistenter Identifier:
1510223645165
Titel:
Anthropos, 102.2007
Erscheinungsjahr:
2007
Signatur:
LA 1118
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Impressum

Strukturtyp:
Impressum
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
    -
  • Anthropos, 59.1964
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis: Index Auctorum
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Index Geographicus
    XIV
  • Inhaltsverzeichnis: Index Rerum
    XVIII
  • Inhaltsverzeichnis: Index Illustrationum
    XXIII
  • Leerseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 59, 1964, Heft 1-2
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 59, 1964, Heft 3-4
    [361]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 59, 1964, Heft 5-6
    Zeitschriftenheft: Bd. 59, 1964, Heft 5-6
    [721]
  • Zeitschriftenartikel: Der Kreislauf von Sonne und Mond in Religion und Magie bei den Völkern Assams, Burmas und benachbarter Gebiete / Bucher, Alois
    [721]
  • Zeitschriftenartikel: Rock Paintings of Adamgarh (Central India) and Their Age / Khatri, A. P.
    [759]
  • Zeitschriftenartikel: Das Zamuco - eine lebende Sprache (Schluß) / Kelm, Heinz
    [770]
  • Zeitschriftenartikel: Alte Kultsteine und Opferplätze der finnischen Lappen im Gebiet des Inarisees und Iijärvi: Bericht einer Erkundungsfahrt des Deutschen Alpenvereins 1963 / Ehrhardt, Klaus Jürgen
    [843]
  • Zeitschriftenartikel: Rock Engravings in the Red Gorge, Deception Creek, Northern South Australia / Mountford, Charles P.
    [849]
  • Zeitschriftenartikel: Zur Sprache der Monumbo-Papua in Nordost-Neuguinea / Höltker, Georg
    [860]
  • Zeitschriftenartikel: The Snow Sellers of Mangalat, Iran / Watson, Richard A.
    [904]
  • Zeitschriftenartikel: Vorbericht über die Erste Deutsche Archäologische Brooks-Range-Expedition, Nord-Alaska, 1964 / Schlesier, Karl-Heinz
    [911]
  • Zeitschriftenartikel: Analecta et Additamenta / Ganguly, Pranab
    [918]
  • Zeitschriftenartikel: Miscellanea
    [937]
  • Literaturverzeichnis: Bibliographia
    [948]
  • Literaturverzeichnis: Publicationes recentes
    [984]
  • Literaturverzeichnis: Periodica
    [993]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Der Kreislauf von Sonne und Mond 
737 
Die Khrnni 87 verehren die mittägliche Sonne als Bürgen der Sicherheit 
vor ihren Feinden. Feindliche Angriffe werden von diesen Bergstämmen nur 
bei Nacht gemacht 88 . Vor einer Kriegsexpedition oder sonst einem wichtigen 
Unternehmen läßt der Khumi einen Hahn 89 als Opfer an die Geister frei und 
wendet sich zugleich mit der Bitte an die Mittagssonne und verschiedene Natur 
geister, sie mögen das Opfer annehmen 90 . 
Die Geister der Sonne und des Mondes, so glauben die Palaung in den 
Schan-Staaten, können Krankheit, Sonnenstich, heftiges Kopfweh und Fieber 
verursachen und auch wieder heilen. Erwacht jemand öfters mit Kopfweh, das 
gegen Mittag zunimmt, bei Nacht aber nachläßt, glaubt er, daß die Sonne be 
leidigt sei; umgekehrt ist der Mond die Ursache. Da aber Sonne und Mond als 
Brüder gelten, die einander oft helfen, so können beide zu gleicher Zeit beleidigt 
sein, darum wird beiden gemeinsam geopfert. Der „weise Mann" wird um Rat 
gefragt. Ist die Krankheit nach seiner Ansicht durch eines der „zwei großen 
Lichter" verursacht, hat der Patient folgende Zeremonie auszuführen: 
Man spaltet das eine Ende eines frisch geschnittenen ca. 5 m langen Bam 
busstengels und befestigt darin zwei Papierstreifen, einen roten, der die Sonne 
und einen weißen, der den Mond darstellt. Am oberen Ende der Stange werden 
zwei Papierstücke angebracht, das eine weiß (?) oder vergoldet, rund zuge 
schnitten und mit dem Bild des Pfaus 91 versehen, für die Sonne, das andere 
weiß, wie ein zunehmender Mond zugeschnitten und mit dem aufgezeichneten 
Bild des Hasen 92 für den Mond. Die Stange wird dann aufrecht in den Boden 
gepflanzt. Ein anderer Bambusstengel, etwa 4 Fuß hoch, wird am oberen Ende 
in viele Streifen gespalten. Bambusruten werden so hineinverflochten, daß sie 
einen Korb bilden; safrangelb gefärbter und gedämpfter sowie ungefärbter 
gedämpfter Reis wird in diesen Korb gelegt, der gelbe Reis auf die eine Korb 
seite als Gabe für die Sonne, der weiße auf die andere Seite als Gabe für den 
Mond. In den weißen Reis werden weiße Blumen gesteckt, rote und gelbe 
Blumen in den gelb gefärbten Reis. Dazu werden noch zwei Arten von Ge 
würzen, ein süßes und ein saures, auf den Reis gestreut und zwei schmale 
Papierfahnen, eine weiße und eine rote, in die Maschen des geflochtenen Korbes 
eingeführt. 
87 Die Khumi, auch Khami genannt, sind Bergleute in der Arakan-Gegend. 
88 Baxter, Kuladyne 63. 
89 Oder ist es ein Huhn? Baxter schreibt nur „fowl“. 
90 Baxter, Kuladyne 63-64; Brit Burma Gaz II 253-254. Im zweitgenannten 
Werk findet sich der Text Batters als Zitat (ohne Angabe der Referenz). 
91 Ein mythischer Text über den Pfau ließ sich bei den Palaung nicht finden. Nach 
Auffassung der benachbarten Schan aber sitzt der Pfau am Rand der goldenen Sonnen 
schale in einem kristallenen Gehäuse auf dem fliegenden Sonnenwagen. Miene, Cochrane, 
Shans 200. - In einer Mythe der Khasi in Assam, die wie die Palaung zur alten Mon- 
Khmer-Bevölkerung gehören, erscheint der Pfau in der Urzeit mit der Sonne vermählt, 
der, später auf die Erde gelockt, jeden Morgen seine Gattin beim Erscheinen begrüßt. 
Bafy, Folk-Tales 10-17. 
92 Die Schan sind das einzige Volk unseres Gebietes, bei dem der Hase als mythi 
sches Mondtier auftritt. Er wohnt, ähnlich wie der Pfau, in einem Kristallhaus und fährt 
ün Wagen durchs Weltall. Sein Verhalten dabei soll die Mondphasen erklären. Miene, 
Cochrane, Shans 200. 
Anthropos 59. 1964 
48
	        

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