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Globus, 32.1877

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Globus, 32.1877

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714820
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714820
Persistenter Identifier:
BV043334262
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711766
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711766
Persistenter Identifier:
1510232343021
Titel:
Anthropos, 67.1972
Erscheinungsjahr:
1972
Signatur:
LA 1118
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 67, 1972, Heft 1-2
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Steingeräte aus dem Waiklau-Trockenbett bei Maumere auf Flores, Indonesien. Eine Patjitanian-artige Industrie auf der Insel Flores
Sonstige Person:
Maringer, J.
Verhoeven, Th.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 32.1877
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
    [V]
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1877 / Kiepert, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1877 / Kiepert, Richard
    [17]
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1877 / Kiepert, Richard
    [33]
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1877 / Kiepert, Richard
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1877 / Kiepert, Richard
    [65]
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1877 / Kiepert, Richard
    [81]
  • Zeitschriftenartikel: Eine Reise in Griechenland. (Nach dem Französischen von Hrn. Henri Belle). VI.
    [81]
  • Zeitschriftenartikel: Die Vulcanausbrüche auf der Insel Hawaii im Februar 1877 / Birgham, Franz
    87
  • Zeitschriftenartikel: Die Gletscher Nordgrönlands und die Bildung der Eisberge
    90
  • Zeitschriftenartikel: Die Milch im Aberglauben / Haberland, Carl
    92
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    95
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1877 / Kiepert, Richard
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1877 / Kiepert, Richard
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1877 / Kiepert, Richard
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1877 / Kiepert, Richard
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1877 / Kiepert, Richard
    [161]
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1877 / Kiepert, Richard
    [177]
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1877 / Kiepert, Richard
    [193]
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1877 / Kiepert, Richard
    [209]
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1877 / Kiepert, Richard
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1877 / Kiepert, Richard
    [241]
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1877 / Kiepert, Richard
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1877 / Kiepert, Richard
    [273]
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1877 / Kiepert, Richard
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1877 / Kiepert, Richard
    [305]
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1877 / Kiepert, Richard
    [321]
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1877 / Kiepert, Richard
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1877 / Kiepert, Richard
    [353]
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1877 / Kiepert, Richard
    [369]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Aus allen 
Chantre'schen Werkes , welcher auf 245 großen Quartseiten nur Tabellen bringt , erst nach den Fundorten , dann nach den Sammlungen , in welchen die Objecte bewahrt werden , zusammengestellt , dürfte sich ein jeder von dem Nutzen der - selben überzeugt erklären . Wer hätte ohne diese Tabellen jemals erfahren , daß die Zahl der im alten Gallien gefnn - denen Bronzeobjecte sich auf 32 , 418 beläuft , wie diese über das Land vertheilt , wo und wie sie gefunden und wo sie jetzt zn finden sind ! Den Einwurf , daß diese Bronzeobjecte zum Theil aus Stationen der Eisenzeit stammen , weist der Ver - fasser zurück mit dem Bemerken , daß sie sowohl hinsichtlich des Stils als der Ornamente die Zeichen verschiedenen Alters tragen und daß die jüngsten nur bis in die Zeit reichen , wo das Eisen die bronzenen Schneidewerkzeuge nach und nach verdrängte . Weitere Beweise für die Eorrectheit dieser Be« hauptuug verspricht der Verfasser in seiner Monographie der Eisenzeit im Rhonethal zu bringen , welche bereits in Vorbereitung ist und in derselben kostbaren Ausstattung er - scheinen wird , welche das hier besprochene Werk auszeichnet . 
Erdtheilen . 143 
Wer die Kosten , welche die Abfassung und Heransgabe eines solchen literarischen Prodnctes heischt , zu beurtheilen weiß , der kann nicht umhin , einem Privatmanne , welcher in reiner Begeisterung für die Wissenschaft solche Opfer bringt , wärmste Anerkennung zu zollen . 
Die lithographirten Abbildungen in dem Atlas sind mit der erforderlichen Genauigkeit ausgeführt , die Mehrzahl in natürlicher Größe . Die ersten 18 Tafeln bringen die hanpt - sächlichen Typen der verschiedenen Geräthe , die folgenden eine Anzahl gesammelter Funde aus den sogenannten Tresors oder Waarendepots und Gnßstätten , und die wichtigsten Fund - objecte aus den Pfahlbauten von Bourget . 
Besonderer Erwähnung verdient noch , daß anf den Fund - karten die Chantre'sche Legende praktisch verwerthet worden und sich als zweckmäßig erweist . Dreizehn Zeichen in drei verschiedenen Farben genügen , um auf einen Blick die Fund - statten bestimmter Objecte und damit ihre topographische Verbreitung zu übersehen und die Gruppirungen bestimmter Denkmäler oder Stationen dem Gedächtnisse einzuprägen . 
Aus allen 
Die Insel Atlantis und die Tiefenmessungen des „ Challenger " . 
Dem Bericht der „ Nature " ( Nro . 391 vom 26 . April 1877 ) über einen Vortrag von Stephan Mitchel über die Resultate der Messungen , die gelegentlich der Weltumsegelung des „ Challenger " im Atlantischen Oeean vorgenommen wor - den sind , entnehmen wir folgendes Wesentlichste . Vor un - gefähr 17 Jahren wies Prof . Unger nach einer genauen Ver - gleichnng der amerikanischen und europäischen Flora der Tertiärperiode auf die vielfache Aehnlichkeit beider hin und kam zu dem Schluß , daß die europäische Tertiärflora einen amerikanischen Charakter trage . Indem er die Theorie der Pflanzenwanderung zu Grunde legte , that er darauf , um seine Voraussetzung zn erklären , den kühnen Schritt , eine vorhistorische Insel im Atlantischen Oeean anzunehmen , welche er „ die versunkene Insel Atlantis " zu nennen vorschlug ( un - ter welchem Namen im Timäns von Plato eine mythische Insel erwähnt wird , welche jenseits der Säulen des Hercules lag und später in Folge großer Erdbeben in den Ocean ver - sank ) . Die Tiefseemessungen des „ Challenger " im tischen Oeean haben nun unter Zuhülfenahme der Messungen , die vom Schiffe „ Dolphin " der Vereinigten Staaten , von der deutschen „ Gazelle " , von den britischen „ Hydra " und „ Porenpine " ebendaselbst vorgenommen wurden , das Resul - tat ergeben , daß ein wirklicher Rücken sich von Norden nach Süden mitten durch den Ocean erstrecke . Die Ausdehnung desselben ist thcils durch directe Tiefseemessungen , wie im nördlichen Theile durch den „ Dolphin " , im südlichen durch den „ Challenger " , theils , wie in den mittleren Theilen , durch Schlüsse , gezogen aus den erhaltenen Bodentemperaturen , in den wichtigsten Punkten tatsächlich bestimmt . In den großen Becken zu beiden Seiten des Rückens , also bis zum Festlande von Afrika uud Europa einerseits und bis zu dem von Amerika andererseits , hat sich eine Tiefe von über 3000 englischen Faden ergeben ( 3450 im Maximum ) , während man in der Mitte eine Tiefe von nur 1000 bis 2000 Faden gefunden hat . lieber den Meeresspiegel hinaus hebt sich der Rücken in den Azoren , St . Paul , Aseension und Tristan d'Acunha . 
Von Seiten der Geologie steht nun der Annahme nichts im Wege , daß das ganze Gebiet , welches heute der Atlan - 
Erdtheilen . 
tische Ocean einnimmt , einmal ganz oder theilweise trockenes Land gewesen ist und erst später sich so bedeutend gesenkt hat . Ziehen wir nun auch in Erwägung , daß viele von den Unebenheiten des Meeresbodens durch die Ablagerungen der Flüsse hervorgerufen sind , und tragen wir auch der Ein - Wirkung der Meeresströmungen und submariner Hebnngeu Rechnung , so sind diese Einflüsse doch nicht im Stande , solche Differenzen zu erzeugen , wie sie tatsächlich aufgefunden sind . Denkt man sich nun jene Tiefen von über 3000 Faden so weit gehoben , daß sie zu trocknen : Lande werden , wie wird alsdann der Landrücken beschaffen sein ? Zunächst haben wir uns denselben nicht etwa als Tafelland zu denken ; vielmehr weisen die Messungen nach , daß er den Charakter einer von zahlreichen tiefen Thälern unterbrochenen Bergkette tragen würde . Seine Kammlinie würde dann zwischen 9000 und 15 , 000 Fuß liegen , und in den Punkten , welche noch heute über den Meeresspiegel aufragen , würde er bis zu einer Höhe von circa 30 , 000 Fuß ansteigen . Wir hätten also hier ein Land mit allen Temperatnrabstnfnngen , mit heißen lern und — bei gleichem Atmosphärendruck — mit Bergen , welche selbst unter dem Aequator eine Schneebedeckung gen würden . Es ist klar , daß ein Land mit solchen Tem - peratnrverhältnissen sehr wohl geeignet sein konnte , Pflanzen - Wanderungen jedweder Art , auch direct über den Aequator hinweg , zu vermitteln . Wenn nun auch die obige Annahme von der einstigen Trockenheit des atlantischen Meeresbodens durchaus nicht im Widerstreit mit den geologischen Theorien über Hebuug und Senkung von Theilen der Erdkruste liegt , und wenn auch kein Grund vorhanden ist , die Temperatur - und Luftdruckverhältnisse der Erde zur Zeit der ( hypothetischen ) Existenz jenes Landrückens als wesentlich verschieden von den jetzigen zu bezeichnen , so ist doch die ganze obige Ausführung einstweilen nur ein Versuch , die Unger'sche Hypothese zu stützen , und es bedarf noch vieler Untersuchungen , ehe diese Frage befriedigend beantwortet fein wird . 
Eine rasche Weltumsegelung . 
— Dr . F . S . De Haß , amerikanischer Eonsul in Je - rusalem , sagt in einem Briefe an den „ Omaha Republican " über eine von ihm ausgeführte Reise um die Welt : „ Wenn ich die Zeit , welche ich an verschiedenen Punkten verweilt habe , nicht rechne , da diese Unterbrechungen in der Reise
	        

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