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Globus, 78.1900

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Bibliographische Daten: Globus, 78.1900

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714817
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714817
Persistenter Identifier:
BV044415258
Titel:
Tribus
Untertitel:
Jahrbuch des Linden-Museums
ISSN:
0082-6413
Erscheinungsort:
Stuttgart
Verlag:
Linden-Museum
Erscheinungsjahr:
1953
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711772
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711772
Persistenter Identifier:
1510644183572
Titel:
Tribus, 43.1994,N.F.
Erscheinungsjahr:
1994
Signatur:
LA 6621
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Vorderer Einband

Strukturtyp:
Vorderer Einband
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 78.1900
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXXVIII. Bandes
    [V]
  • Korrekturen: Druckfehler im LXXVIII. Bande
    XI
  • Leerseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 7. Juli 1900 / Andree, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 14. Juli 1900 / Andree, Richard
    [21]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 21. Juli 1900 / Andree, Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 28. Juli 1900 / Andree, Richard
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 4. August 1900 / Andree, Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 11. August 1900 / Andree, Richard
    [85]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 18. August 1900 / Andree, Richard
    [101]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 1. September 1900 / Andree, Richard
    [117]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 8. September 1900 / Andree, Richard
    [133]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 15. September 1900 / Andree, Richard
    [153]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 22. September 1900 / Andree, Richard
    [169]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 29. September 1900 / Andree, Richard
    [185]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 6. Oktober 1900 / Andree, Richard
    [201]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 13. Oktober 1900 / Andree, Richard
    [217]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 20. Oktober 1900 / Andree, Richard
    [233]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 27. Oktober 1900 / Andree, Richard
    [249]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 3. November 1900 / Andree, Richard
    [265]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 10. November 1900 / Andree, Richard
    [281]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 24. November 1900 / Andree, Richard
    [297]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 1. Dezember 1900 / Andree, Richard
    [313]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 8. Dezember 1900 / Andree, Richard
    [329]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 15. Dezember 1900 / Andree, Richard
    [345]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 22. Dezember 1900 / Andree, Richard
    [365]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 29. Dezember 1900 / Andree, Richard
    [381]
  • Sonstiges: [Inhalt; Eingegangene Neuigkeiten; Werbung]
    [uncounted]
  • Nachsatzblatt
    [uncounted]
  • Hinterer Buchspiegel
    [uncounted]
  • Hinterer Einband
    [uncounted]
  • Farbkeil
    [uncounted]

Volltext

348 
Dr . M . Winternitz : Völkerkunde , Volkskunde und Philologie . 
Johannes Ranke sagt in der Vorrede zu seinem bekannten Werke „ Der Mensch“ ( 1887 ) , welches gehend über physische Anthropologie und Urgeschichte handelt : „ Das Buch umfaîst nicht das Gesamtgebiet der modernen Anthropologie , zu welcher , abgesehen von der Ethnographie , als besonders wichtige Teile die Psychophysik und Völkerpsychologie gehören . “ Nach Ranke gehören also zur Anthropologie : logie , Prähistorik , „ Ethnographie“ ( als identisch mit „ Ethnologie“ und „ Völkerkunde“ gebraucht ) , physik und Völkerpsychologie . 
Heinrich Schurtz , in seinem „ Katechismus der Völkerkunde“ 16 ) , schreibt über Begriff und Aufgabe der Völkerkunde folgendes : „ Die Völkerkunde betrachtet die Menschen nicht als Einzelwesen , sondern unternimmt es , die grölseren natürlichen Verbände der Menschheit , die wir als Stämme , Völker und Rassen bezeichnen , zu betrachten und zu schildern . Sie wird sich jedoch mit dieser beschreibenden Thätigkeit nicht begnügen dürfen ; die seltsamen Verschiedenheiten einerseits , überraschende Ähnlichkeiten anderseits fordern uns auf , über die sachen dieser Erscheinungen nachzudenken und damit die Lösung von Fragen anzubahnen , deren tung anderen Wissenschaften unmöglich ist . “ So steht die vergleichende Völkerkunde ( logie ) , die sich erst ausbilden konnte , nachdem die Ethnographie oder beschreibende Völkerkunde ihr den Boden bereitet hatte . Anthropologie und Geographie ( insbesondere die Anthropogeographie ) bezeichnet Schurtz als die Grundlagen der Völkerkunde . Die Geschichte ist nach ihm „ nichts als historische Völkerkunde“ . Die Völkerpsychologie betrachtet er als eine wichtige Hülfswissenschaft der Ethnologie . 
Einil Schmidt in dem Aufsatze „ Das System der anthropologischen Disciplinen“ ( Centralblatt für thropologie , Ethnologie und Urgeschichte , 1897 , S . 97 bis 102 ) stellt folgendes Schema der „ Anthropologie , der Lehre vom Menschengeschlecht“ , auf : 
I . Naturwissenschaftliche Behandlung : I . Physische oder somatische Anthropologie : a ) Zoologische Anthropologie ( der Mensch als Species dem Tiere übergestellt ) ; b ) Die Rassen des Menschengeschlechtes : 
( 1 ) Phylographie ( beschreibende Behandlung ) und 
( 2 ) Phylologie ( Aufsuchen der Gesetzmälsigkeit ) . II . Ethnische Anthropologie ( die geistig - socialen Erscheinungen des Menschengeschlechtes ) : ( 1 ) graphie ( beschreibende Völkerkunde ) , ( 2 ) Ethnologie ( Aufsuchen der Gesetzmälsigkeiten im geistigen Leben der Völker ) . 2 . Historische Anthropologie oder Prähistorie ( historische Behandlung der früheren und niederen Stufen des Menschengeschlechtes ) . 
J . Deniker16 a ) unterscheidet bloîs Anthropologie und Völkerkunde , welch letztere er , wie die meisten französischen Ethnologen „ Ethnographie“ nennt . „ Die Wissenschaft“ , sagt er , „ welche sich mehr mit den so - matologischen Merkmalen des genus Homo , sei es als eines Ganzen in seiner Beziehung zu anderen Tieren , oder in seinen Varietäten , beschäftigt , heilst Anthropologie ; die , welche sich mit ethnischen Merkmalen beschäftigt , heilst in manchen Ländern Ethnographie , in anderen Ethnologie . Die letztere sollte sich eigentlich mit den menschlichen Gesellschaften in allen ihren verschiedenen Formen befassen ; da nun aber Geschichte , nomie u . s . w . sich bereits des Studiums der Kulturvölker bemächtigt haben , bleibt für sie blols das Studium der Völker ohne Geschichte , oder derjenigen , welche von den 
16 ) Leipzig 1893 . S . 3 f . 
16“ ) The Races of Man : an Outline of Anthropology and Ethnography , p . 9 f£ . London 1900 . 
Historikern noch nicht gehörig behandelt worden sind . “ Deniker fügt allerdings hinzu : Da eine groise mung in Bezug auf die ethnischen Merkmale in der ganzen Menschheit herrscht , und da Spuren der „ Wildheit“ sich noch bei den civilisiertesten Völkern der Jetztzeit finden , so müssen wir die ethnischen Thatsachen unter den verschiedenen Völkern der Erde vergleichen , ohne uns um die von ihnen erreichte Kulturstufe zu kümmern . Die vonE . Schmidt aufgestellte Unterscheidung zwischen Ethnographie als einer beschreibenden und Ethnologie als einer erklärenden und Gesetze formulierenden schaft hält Deniker für ebenso wenig berechtigt , wie die zwischen „ specieller Anthropologie“ und „ allgemeiner Anthropologie“ ( Schmidts „ Phylographie“ und „ logie“ ) , von denen die eine die Rassen zu beschreiben , die andere die Fragen nach dem Ursprung der Rassen und der Menschheit überhaupt zu beantworten hätte . Denn es sei unmöglich , die eine ohne die andere zu behandeln . Eine Wissenschaft könne sich nie mit blolser bung unzusammenhängender Thatsachen , Erscheinungen und Gegenstände begnügen , sie bedürfe zum mindesten einer Klassifikation , sie verlange Erklärungen und nachher Ableitung allgemeiner Gesetze . Selbst die Unterscheidung zwischen somatischen und ethnischen Wissenschaften scheint Deniker bedenklich ; denn z . B . psychologische und linguistische Erscheinungen gelten ebenso vom Individuum wie von Gesellschaften . Streng genommen könnten sie16b ) den Gegenstand einer spe - ciellen Gruppe von Wissenschaften bilden . Ebenso bilden die somatischen und ethnischen Thatsachen , welche das Studium der ausgestorbenen Rassen ergiebt , den Gegenstand einer besonderen Wissenschaft , der „ Palethnographie“ , d . h . der Prähistorik oder der prähistorischen Archäologie . 
Der holländische Ethnologe S . R . Steinmetz schäftigt sich in der Einleitung zu seinem groísen Werke „ Ethnologische Studien zur ersten Entwickelung der Strafe“ 17 ) sehr eingehend mit dem Begriffe und der Aufgabe der Ethnologie und ihrem Verhältnisse zu deren Wissenschaften . „ Die Ethnologie“ , sagt er , „ bezweckt die Vergleichung aller socialen nungen der nichthistorischen Völker zur Gewinnung der Gesetze der Entwickelung und des Vorkommens derselben und endlich zu ihrer Erklärung . “ ( Warum nur die „ nichthistorischen Völker“ uns zur Gewinnung und Erklärung solcher Gesetze helfen sollen , sagt uns Steinmetz nicht . ) „ Das Material zu diesen suchungen verschafft ihr die Ethnographie , welche Wissenschaft das direkte Studium der einzelnen Völker an Ort und Stelle , sowie die monographische oder zusammenfassende Verarbeitung verschiedener beschreibungen unter interner und externer Kritik sich zur Aufgabe stellt . Die Ethnologie ist also eine gleichende , die Ethnographie eine beschreibende schaft . “ Daher ist die Ethnographie „ die Gehülfin , weil Materialverschafferin“ der Ethnologie . Die logie soll „ als der erste Abschnitt der den Kulturgeschichte betrachtet werden , welche ihr Vergleichungsmaterial für die späteren Abschnitte von den Kulturgeschichten der verschiedenen schen Völker erhält . Mit der Archäologie , dem Folk - lore ( der Wissenschaft der Kultur - Survivals ) und mehreren anderen abgezweigten Disciplinen ( wie graphie , Kriminologie , Ökonomie u . s . w . ) bildet die gemeine Kulturwissenschaft im weiteren Sinne 
lfab ) Wohl diese psychologischen und linguistischen scheinungen ? Deniker , a . a . O . , S . 10 , drückt sich nicht sehr deutlich aus . 
17 ) Leiden und Leipzig 1894 . I , S . XI f£ .
	        

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