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Von West nach Ost - und zurück

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Nutzungslizenz

CC BY-NC-SA: Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Von West nach Ost - und zurück

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-713236
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713236
Persistenter Identifier:
BV047243491
Titel:
Von West nach Ost - und zurück
Untertitel:
Autobiographisches eines Grenzgängers zwischen Tradition und Novation
Autor:
Jacobeit, Wolfgang
Erscheinungsort:
Münster
Verlag:
Westfälisches Dampfboot
Erscheinungsjahr:
2000
Beschreibung:
Sozial- und Kulturanthropologie#Forschungsgeschichte
Signatur:
LB 27800 J15
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Forschungsgeschichte

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Runde 30 Jahre an der Humboldt-Universität zu Berlin und im Kulturbund
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Von West nach Ost - und zurück
    [3]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorblatt
    [1]
  • Titelseite
    [3]
  • Impressum
    [4]
  • Widmung: Für Renate, Lutz und Klaus
    [5]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    [7]
  • Vorwort: Vorwort
    9
  • Kapitel: Elternhaus, Jugend und Schule - ein Wanderweg
    13
  • Kapitel: Studium der Geschichte in Leipzig und Königsberg
    37
  • Kapitel: Vier Jahre Soldatsein
    43
  • Kapitel: Familie, Volkskunde-Studium in Göttingen, Promotion bei Will-Erich Peuckert
    57
  • Kapitel: Hilfsarbeiter, Stipendiat der "Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft" und "Franzosenzeit"
    71
  • Kapitel: Übersiedlung nach Berlin-DDR
    85
  • Kapitel: Die Jahre an der Akademie der Wissenschaften
    93
  • Kapitel: Als Direktor des Museums für Volkskunde bei den Staatlichen Museen zu Berlin
    123
  • Kapitel: Runde 30 Jahre an der Humboldt-Universität zu Berlin und im Kulturbund
    155
  • Kapitel: Emeritierung
    195
  • Anhang: [Fotografien]
    212
  • Kapitel: Die "Wende" - und danach
    223
  • Kapitel: Lebenskreise schließen sich: Fürstenberg/Havel - Ravensbrück
    237
  • Kapitel: Bilanz ...
    259
  • Nachwort: … und ein Nachwort
    269
  • Personenindex: Personenregister
    295
  • Leerseite
    [299]
  • Werbung
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

JK hat uns stets so arbeiten lassen, wie wir es uns vorgestellt hatten. Er 
hat es auch abgelehnt, in unsere Manuskripte vor der Drucklegung 
Einblick zu nehmen. Es bestand ein unbedingtes, gegenseitiges Vertrauen, 
und er charakterisierte in seinem Vorwort unser Bemühen so: 
„Es entstand im Grunde ein neues Werk, das sich im Aufbau an meine Bände an- 
lehnt, das mich erfreulicherweise háufig zitiert, das aber eine vóllig eigenstándige 
Schópfung geworden ist, gar manches anders nuanciert und besser darstellt als ich, 
großartiges neues Material, vor allem mehr Zeugnisse der behandelten Zeit, einbaut 
- und dazu die geforderten Bilder gibt, deren Zusammenstellung allein schon eine 
ganz grofte Arbeit ist ... Kein Leser meiner Bände sollte glauben, daß er das Werk 
der Jacobeits nicht zu lesen brauche. Haben sie auch bestimmten theoretischen 
Problemen ... weniger Raum gewidmet, fehlt bei ihnen auch der bei mir so häufige 
Meinungsstreit mit anderen Marxisten - was sollte er auch in der Art der Darstel- 
lung, die sie geben? er würde nur stóren -, so ist ihre konkrete Darbietung des All- 
tags doch von einer Frische und von einem Materialreichtum, die einen ganz gro- 
ßen Gewinn für uns alle bedeuten.“ 
Die beiden ersten Bände erschienen einschließlich der Zweitauflagen ın 
den Jahren von 1985 bis 1987. 1988 zeichnete uns der Rektor der 
Humboldt-Universität - Sigrid war bereits als wissenschaftliche Assistentin 
am Bereich Ethnographie angestellt - mit einer Urkunde über ,Wissen- 
schaftliche Höchstleistungen“ aus. Sigrid hielt den obligatorischen Vortrag. 
Ich war ja schon emeritiert. Am dritten Band (1900 bis 1945) hatten wir zu 
arbeiten begonnen. Der Bildfundus war mehr oder weniger komplett. Das 
Einarbeiten in diese Periode dauerte erklärlicherweise länger, und als die 
„Wende“ kam, lagen etwa 3/4 des Manuskripts vor. 
Das Geschehen dieser Zeit, über das noch zu schreiben sein wird, hinderte 
uns erheblich an der Weiterführung und dem Abschluß dieses Bandes. Als 
es dann doch geschafft war - unter Berücksichtigung der neuesten Literatur -, 
befand sich der URANIA-Verlag in Leipzig bereits im Niedergang. Bei 
anderen Verlagen half auch die Befürwortung durch namhafte Historiker aus 
den sogenannten alten Bundesländern nicht weiter, bis sich schließlich 
dankenswerterweise Günter Thien für eine Option in seinem Verlag „West- 
filisches Dampfboot“ entschied, freilich unter Verzicht unsererseits auf ein 
Honorar. Mit dem abgeänderten Titel „Illustrierte Alltags- und Sozial- 
geschichte Deutschlands 1900-1945“, damit der Diskussion um die Beto- 
nung der Interdisziplinarität bzw. die stärkere Einbeziehung von sozial-und 
kulturhistorischer Sichtweise Rechnung tragend, erschien unser dritter Band 
1995 in Münster. Jürgen Kuczynski reagierte in der für ihn typischen Art: 
„Liebe Freunde, Endlich! Welche Weihnachtsfreude! Dank für Band 3 von 
uns beiden. Alles, alles Gute zum Neuen Jahr. Euer Jürgen Kuczynski®. 
171
	        

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