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Die Kunst in der Photographie, 3.1899

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Nutzungslizenz

CC BY: Namensnennung 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Die Kunst in der Photographie, 3.1899

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-717966
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-717966
Persistenter Identifier:
BV042937562
Titel:
Die Kunst in der Photographie
ISSN:
2702-5330
Erscheinungsort:
Halle, S.
Verlag:
Knapp
Erscheinungsjahr:
1897
Signatur:
Kunst 126:F2
Lizenz:
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Kunst

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-717975
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-717975
Persistenter Identifier:
1701251201424
Titel:
Die Kunst in der Photographie, 3.1899
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Knapp
Erscheinungsjahr:
1899
Zusätzliche Information:
Mehr nicht digitalisiert. - Reproduktion
Signatur:
Kunst 126:F2
Lizenz:
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Wien und Hamburg
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Die Kunst in der Photographie
    -
  • Die Kunst in der Photographie, 3.1899
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis
    -
  • Vorblatt
    -
  • Vorwort / Stettiner, Richard
    1
  • Zeitschriftenartikel: England
    9
  • Zeitschriftenartikel: Frankreich
    15
  • Zeitschriftenartikel: Belgien
    23
  • Zeitschriftenartikel: Wien und Hamburg
    [30]
  • Werbung
    -
  • Abbildung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Hamburgs, in kernig charakterisirender Weise uns vorführten; für bestimmte heimische Volkstypen 
erscheinen sie etwa in ähnlicher Weise den stylvollsten Ausdruck gefunden zu haben, wie berühmteste 
Künstler unseres Jahrhunderts, wie Millet und Meunier, die ich in dieser Hinsicht hier, ohne Furcht vor 
Uebertreibung, anzuführen wage. Wenige Jahre ernstester Arbeit haben für die beiden Brüder ein last 
von Werk zu Werk sichtbares Wachsthum ihrer künstlerischen Kraft zum Erfolge gehabt. Neben dem 
Figurenbilde haben sie von vornherein das Landschaftsbild, zumeist allereinfachste Landschaftsausschnitte, 
ein Stück Moorniederung, einige wenige Bäume, kultivirt. Dann auch das Portrait, als höchsten Ausdruck 
des Figurenbildes. Das Bildniss des Malers Mackensen (1898) war schon ganz vorzüglich gelungen. Das 
Bildniss eines Rechtsanwalts von 1899 bedeutet aber in seiner mit den alten Meistern rivalisirenden grossen 
Auffassung eine jener Arbeiten, vor denen man glaubt, die Künstler müssten auf einem Höhepunkt angelangt 
sejn _ ein neues Werk lehrt, dass sie einen neuen Weg zu weiterer Höhe zu finden vermochten. 
Die Brüder Hofmeister sind die Häupter einer Schule Mitstrebender; einige von denen, die 
bereits vor ihnen an der Arbeit waren, sind von ihrem Eifer mitgerissen worden, andere, wie H. W. Müller, 
H. M. Gehrkens, Sieveking, haben sich in den letzten Jahren angeschlossen. Die meisten von ihnen suchen 
nach individuellem Ausdrucke und haben bereits dieses oder jenes besondere Gebiet mit Glück bearbeitet. 
Auf der Hamburger Ausstellung 1899 fielen besonders einige Arbeiten auf, in denen landschaftliche 
Motivein höchst gelungener Weise zu dekorativer Wirkung gebracht waren. Ich erinnere mich eines, das 
mir direkt als Webemuster verwendbar erschien. Es hegt dann ein Hinausschreiten über die realistische 
Richtung, die als das eigentlich Charakteristische der Gebrüder Hofmeister, wenigstens bis zu der letzten 
Zeit hin, bezeichnet werden konnte und die vielleicht Vielen als das einzige Gesunde für künstleiische 
Photographie erscheinen mag. Mit dem sicheren Können, das sie jetzt erreicht haben, stieben aber auch 
bereits die Brüder Hofmeister neuen Zielen zu. In dem umfangreichen Bilde „Der Nachtgang“ erblicken 
wir ein altes Mütterchen, das auf den Krückstock gestützt am Waldessaume einherwankt. Die Zusammen­ 
stimmung der späten Abendlandschaft mit der bigur lassen keinen Zweifel über das, was die Künstler 
sagen wollten. Auch ohne dass wir weiter nachdenken, wird in unserer Seele die gewünschte Note 
angeschlagen. Das Bild ist natürlich aus der Idee heraus geboren; nicht wie bei den übrigen Arbeiten 
der Hofmeister s haben sie dem in der Natur Gesehenen nach langem Studium den künstlerischen Aus­ 
druck verliehen. Es war mir interessant zu hören, nach welchen umständlichen Voibereitungen ihnen 
endlich das gelang, was ihrem Geiste bereits lange vorschwebte. 
In abgeklärter Form haben die Brüder Hofmeister in diesem Bild eine Richtung verfolgt, in 
die ein Mitstrebender und an künstlerischer Begabung ihnen wohl gleichwerthiger, Gustav Einbeck, in kühnem 
Selbstvertrauen von Beginn seiner künstlerphotographischen Laufbahn an hineingesprungen war, die Kritik 
herausfordernd durch die um alle Vorurtheile unbekümmerte Art, wie er sein Objektiv fast aus­ 
schliesslich benutzte, Formen und Gestalten als Ausdruckselemente für seine Phantasiewelt wieder zu 
geben. Es ist klar, dass nur das grösste technische Können zu solchem Beginnen hinreichen kann, 
und mit Recht ist nach dieser Richtung, besonders bei den Erstlingsarbeiten Einbeck s, vielerlei ausgesetzt 
worden. Aber auch bei ihnen war die wuchtige künstlerische Gestaltungskraft für den Eindruck das Mass­ 
gebende. 1897 war seine tüchtigste Arbeit: „Jugend“. 1898 folgte „Klagende Dryade“, „Schweigen“, 
„Einsam“, „Heimkehr“ u. A. Von einem theoretischen Standpunkte aus lässt sich selbstverständlich sehr viel 
gegen die Richtung Einbecks einwenden, und zweifellos birgt sie auch die grösste Gefahr in sich. Es kann sich 
hier dieselbe Phrasenhaftigkeit ergeben wie in früheren Zeiten bei der Photographie nach dem gestellten Bilde; 
es können Ideen grosser Meister durch eine nachäffende geschickte Mache blasphemirt werden, - es kann 
oder wird vielmehr ganz bestimmt dort eintreten, wo der künstlerische Funken fehlt. Dass aber Einbeck 
eine selbstständige und mit künstlerischer Phantasie begabte Natur ist, das werden selbst Gegner seiner 
Richtung zugestehen. — Niemand hat aber schlimmer als er die Philister beleidigt. Als die Technik ihm für 
seine Zwecke nicht mehr ausreichte, hat er sich eine neue Technik geschaffen: Ein Mittelding zwischen Photo­ 
graphie und Zeichnung. So sind vor Allem die Bilder geschaffen, mit denen er auf der Hamburger 
Ausstellung 1899 erschien. Bei vielen riefen sie Entrüstung hervor, man rief förmlich nach der Polizei: 
das gehöre nicht in eine photographische Ausstellung. Ich hoffe, diese Frage wird sich bald von selbst 43
	        

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