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Baessler-Archiv, 1.1911

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Baessler-Archiv, 1.1911

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714820
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714820
Persistenter Identifier:
BV043334262
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711857
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711857
Persistenter Identifier:
1513165623746
Titel:
Anthropos, 81.1986,1/6
Erscheinungsjahr:
1986
Signatur:
LA 1118
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Strukturtyp:
Inhaltsverzeichnis
Titel:
Geographischer Index
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
    -
  • Baessler-Archiv, 1.1911
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    -
  • Register: Register
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 1, 1910, Heft 1
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 1, 1911, Heft 2
    -
  • Titelseite
    -
  • Impressum
    -
  • Zeitschriftenartikel: Sagen und Märchen aus Bilibili / Dempwolff, Otto
    [63]
  • Zeitschriftenartikel: Zur Ethnographie des Kaiserin-Augusta-Flusses / Luschan, Felix v.
    [103]
  • Zeitschriftenartikel: Ein brahmanisches Weltsystem. Beschreibung eines im kgl. Museum für Völkerkunde zu Berlin befindlichen Bildes / Stönner, Heinrich
    [119]
  • Zeitschriftenartikel: Über Beilartige Waffen im indischen Kulturgebiet / Crahmer, Wilhelm
    [135]
  • Zeitschriftenartikel: Religiöse Bettler in Südindien / Planert, Wilhelm
    [143]
  • Zeitschriftenartikel: Beiträge zur Kenntnis der Waschambaa / Eichhorn, August
    [155]
  • Zeitschriftenartikel: Zum Kultus und Zauberglauben der Evheer (Togo) / Spiess, C.
    [223]
  • Zeitschriftenartikel: Kinderspiele in Deutsch-Neuguinea / Reiber, Josef
    [227]
  • Zeitschriftenartikel: Die Schiffahrt bei den Bewohnern von Vuatom (Neupommern, Südsee) / Meyer, O.
    [257]
  • Zeitschriftenartikel: Zur Feuer- und Nahrungsbereitung der Marshall-Insulaner (Südsee) / Wendler, J.
    [269]
  • Zeitschriftenartikel: Zum Kultus und Zauberglauben der Evheer (Togo) / Spiess, C.
    [277]
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

252 
P. JOSEF REIBER 
Diese Griffe sind so interessant und kunstvoll, daß ich lebhaft bedaure, sie nicht skizzieren 
zu können, aber jeder Versuch müßte an ihrer Kompliziertheit scheitern. Werden die Griffe 
endlich so verwickelt, daß zehn Finger nicht mehr ausreichen, nimmt der Eingeborne Zähne und 
Zehen zu Hülfe; ja sogar um die Köpfe legen sie bei einzelnen Figuren die Schnur, wie beim 
„Haus machen“. Dies ist übrigens eine jener Figuren, bei denen die Kinder zwei Schnüre 
verwenden, die sie beim viertem Griff miteinander verbinden. 
8. Koch-Spiel. J-M-Mn. 
Der Schauplatz dieses Spieles ist gewöhnlich der Sand an der Küste; eine runde Ver 
tiefung im Sande ist der Kochtopf. Die einen kochen Sago (Sand), die anderen Yams, aus 
Sand geformt; wieder andere lieben Fische (Holzsplitter). 
Eine vierte Gruppe ist unterdessen beschäftigt, eine Trommel zu machen; zu diesem Zwecke 
wird wiederum eine große Vertiefung im Sande ausgeworfen und über sie ein Brett gelegt. 
Ist dann das Essen gar, so wird die Trommel gerührt und es beginnt das gemeinsame Mahl. 
Es dürfte doch wohl nicht ein bloßer Zufall sein, daß dieses Spiel das einzige ist, das 
ein Stück Familienleben zum Gegenstände hat. Die sogenannten Haushaltungsspiele, die in 
der Heimat so beliebt sind, kennt man hier absolut nicht. Das einzige ist ja zudem wenig 
verbreitet. Ich glaube, der Mangel dieser Spiele enthüllt uns auch einen nicht unbeachtens 
werten Zug im Leben dieser Völker. 
9. Der Purzelbaum. U. 
Der Purzelbaum erfreut sich allgemeiner Verbreitung; das nah damit zusammenhängende 
„auf den Kopf“ aber ist völlig unbekannt. 
10. Malen im Sande. U. 
Die Kinder legen sich in den Küstensand und zwar auf den Bauch, eine Lage, die hier 
überhaupt im Rufe steht, sehr angenehm zu sein. Mit der Hand wird der feine Küstensand geglättet. 
Dann nehmen sie ein spitzes Hölzchen, und zeichnen die verschiedensten Gegenstände 
hinein. In erster Linie kommen für gewöhnlich Schiffe und unter ihnen vor allem die „großen 
Dampfer“, die hier angelaufen sind. Staunen muß man über das große Geschick, das manche, 
ich darf sagen, viele der Kinder zum Zeichnen offenbaren. Es ist doch nicht ohne alle Be 
deutung, daß Kinder, die ein Schiff nur ein oder zwei Mal gesehen, dasselbe ganz genau aus 
dem Gedächtnisse wiedergeben und zwar perspektivisch korrekt. 
11. Schiffchen-Machen. U. 
„Schiffchen machen“ und vom „Stapel Lassen“ kann an Beliebtheit mit den Kriegsspielen 
um die Palme ringen. Vielleicht ist es das allerbeliebteste Spiel, Wenn ich mitteile, daß 
Kinder oft mehrere Tage lang unverdrossenster Weise an einem Segel- oder Kriegsschiff ar 
beiten, so wird wohl der Beweis für jenen Satz der Hauptsache nach erbracht sein. 
Material für den Schiffsbau sind Kokosnußschalen, Bretter, ein leichtes korkartiges Holz, 
Papier und Lendentuchstoff für Segel usw. Beim Schiffsbau zeigt die heranwachsende 
Jugend auch so recht deutlich, daß sie der europäischen Kultur durchaus nicht feindlich 
gegenübersteht und daß sie ihre Erzeugnisse für den Schiffsbau zu verwerten versteht. Stunden 
lang suchen sie die Lagerplätze nach Nägeln, altem Eisen, Blech und dergleichen ab und ver 
wenden alles beim Bau des Schiffchens. 
Schiffe aller Art werden gebaut: Segelschiffe mit einem, zwei, ja drei Masten, Dampfer, 
Kriegsschiffe, Alle haben vollständigste Ausrüstung; auch die nebensächlichsten Gegenstände 
dürfen nicht fehlen. Die Takelage ist tadellos; zwei Tauleitern führen zum Mast, auf dem das 
Fähnchen frisch im Winde flattert. 
Das Baden, in den Mittagsstunden, ist für gewöhnlich die Zeit, wo das Schiffchen vom 
Stapel gelassen wird. Mit der größten Sorgfalt wird es den Wellen anvertraut, und unermüd 
lich schwimmen die Jungen hinter dem Kleinode her, auf jede Welle achtend, daß dem Lieb 
ling ja kein Leid geschehe.
	        

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