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Globus, 27.1875

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 27.1875

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714820
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714820
Persistenter Identifier:
BV043334262
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711857
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711857
Persistenter Identifier:
1513165623746
Titel:
Anthropos, 81.1986,1/6
Erscheinungsjahr:
1986
Signatur:
LA 1118
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Farbkeil

Strukturtyp:
Farbkeil
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 27.1875
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    [V]
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1875 / Andree, Karl
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1875 / Andree, Karl
    [17]
  • Zeitschriftenartikel: In Paraguay. II.
    [17]
  • Abbildung: Waldweg nach Trinidad
    18
  • Abbildung: Auf einer Zuckerplantage
    19
  • Abbildung: In Paraguay
    20
  • Abbildung: Auf der Eisenbahn in Paraguay
    21
  • Abbildung: Itapé, Wohnhaus und Kirche
    22
  • Zeitschriftenartikel: Der Verlauf des Krieges gegen Atschin
    23
  • Zeitschriftenartikel: Die Herrscher von Uganda und Unyoro im äquatorialen Afrika
    26
  • Zeitschriftenartikel: Die neuesten Entdeckungsreisen in Australien
    27
  • Zeitschriftenartikel: Die Schulen in Sibirien / Kohn, Albin
    28
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    30
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1875 / Andree, Karl
    [33]
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1875 / Andree, Karl
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1875 / Andree, Karl
    [65]
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1875 / Andree, Karl
    [81]
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1875 / Andree, Karl
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1875 / Andree, Karl
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1875 / Andree, Karl
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1875 / Andree, Karl
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1875 / Andree, Karl
    [161]
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1875 / Andree, Karl
    [177]
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1875 / Andree, Karl
    [193]
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1875 / Andree, Karl
    [209]
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1875 / Andree, Karl
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1875 / Andree, Karl
    [241]
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1875 / Andree, Karl
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1875 / Andree, Karl
    [273]
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1875 / Andree, Karl
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1875 / Andree, Karl
    [305]
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1875 / Andree, Karl
    [321]
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1875 / Andree, Karl
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1875 / Andree, Karl
    [353]
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1875 / Andree, Karl
    [369]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

An Paraguay . IT . 
21 
tnng , zählt aber doch nur etwa sechszig Häuser , die ein großes Biereck bilden ; ringsum liegen Meierhöfe zerstreut . Die Gesammtzahl der Einwohner mag etwa 3000 Köpfe zählen , darunter Raubgesindel , Briganten aller Art . In etwa einem Dutzend Waarenläden werden Landesproducte , z . B . Leder , Taback und Häute , gegen europäische Waaren und Wach - Holderbranntwein vertauscht , und in zwei Spielhöllen wird bis in die tieft Nacht hinein hazardirt . Dabei kommt es nicht selten zu blutigen Auftritten , an denen weniger die von Haus aus friedliebenden Paraguayenser Schuld sind als die argentinischen , italienischen und brasilianischen Abenteurer , welche sich dort eingenistet haben . Neben dem schmutzigen , von einer Stalllaterne matt erhellten Saale ist ein anderes großes Gemach , in welchem ein Italiener seine Orgel dreht ; er spielt zum Tanz auf . — Als Forgues im September 1872 in Paragnari war , ereignete sich etwas Seltsames , desgleichen man nie zuvor erlebt hatte . Ein Bäcker erschien und backte Brod für die Einwohner , welche bis dahin nur 
Maniokmehl genossen hatten . Der Andrang war groß , von weit und breit kamen auch die Landleute herbei um das neue Nahrungsmittel kennen zu lernen . Aber der Bäcker hat sich aus die Dauer nicht halten können , weil die Leute , nachdem sie ihre Neugier befriedigt hatten , wieder ihr liebes Maniok - mehl genossen . Dergleichen ist kennzeichnend für die Cnltur - zustände . 
Von Paraguari aus unternahm Forgues eine Wände - rung in der Richtung nach Südosten , um einige Gegenden des innern Landes näher kennen zu lernen . Er ritt zunächst dem Körper der Bahn entlang , die ursprünglich bis Villa rica geführt werden sollte , ans welchem aber Schwellen und Schienen fehlen . Der Weg führt an der Quelle des Au - gueri vorbei , einem Zuflüsse des Canabe ; am rechten Ufer des letztern lieferte Lopez seine letzte große Schlacht bei Las Lomas Valentinas , in welcher er sein Leben verlor . Selbst bis in diese kleinen Nebenflüsse kommen Krokodile in großer Menge ; ste schwimmen , wenn sie noch klein sind , aus dem 

Auf der Eisenbahn in Paraguay . 
Hauptstrome in die kleineren Gewässer , werden dort grojj uud bleiben . 
In Jbitimi sieht man recht deutlich , wie verheerend der Krieg gewesen ist . Die Landleute dort waren unter die Waffen gerufen worden , fast alle sind umgekommen , uud auf den Rauchos ( Meierhöfen ) , von denen nun viele ganz nnbe - wohnt waren , befand sich kein Mann ; Frauen und Kinder sind auf dem Zuge nach der Cordillere elend gestorben und Niemand reclamirte die Häuser , aus denen Jedermann Thü - ren , Fenster nnd was ihm sonst beliebt sich aneignet . 
Der Weg von Jbitimi nach dem etwa zehn Legnas ent - sernten Villa rica führt an einer sogenannten „ Lagune " hin . die gewöhnlich nicht ohne Gefahr zn Passiren ist , jetzt aber trocken lag . Diese Sümpfe oder Moräste , deren Para - guay eine so große Anzahl hat , erschweren das Reisen und den Waarentransport ; man muß oft einen Umweg von vie - len Leguas machen , weil sie in der nassen Jahreszeit gar nicht zu passireu sind . Jenseits mehrerer Lagunen kommt man dann in einen Landstrich , der wenig vom Kriege gelit - ten hat ; derselbe ist verhältnißmäßig gut bevölkert , die Meier - Höfe befinden sich in gutem Zustande und auch an Männern fehlt es nicht . 
Weiterhin durchwatet man den Tebicuari - mi , der in der Cordillera de Caaguazu entspringt ; in dieser gewinnt man große Mengen von Aerba mate . Die Furth wird be - zeichnet als Paso de Jtap« , weil dieser Flecken in der Nähe liegt . Auch dieser Landstrich ist nicht entvölkert worden und die Felder waren ganz leidlich bestellt . Die Leute dort be - nehmen sich freundlich uud gastlich . Forgues fand Unter« kommen bei einem Manne , der im Kriege Glück gehabt hatte . Gleich zu Anfang desselben war er von den Brasi - lianern gesangen genommen worden , als sie die Stadt Urn - gayana in der Banda Oriental im Jahr 1865 belagerten und einnahmen . Dort fielen 7000 oder 8000 Paragnayen - fer in ihre Gewalt , die alle nach Brasilien abgeführt wur - den und dort etwa vier Jahre lang verweilten ; sie lernten in der Gefangenschaft allerlei was sie vorher nicht gekannt hatten und das ihnen von Nutzen war . Lopez hatte seine Soldaten derart organisirt , daß Leute aus einem und selben Districte Bataillone bildeten ; und es hatte sich getrof - fen , daß das Partido ( Departement ) Jtap« den größten Theil der Truppen lieferte , welche in Uruguayana lagen . So ist es gekommen , daß dieses Partido nur geringen Verlust an Man - nern hatte . Man reichte dem Gaste Trinkwasser in silber - 
4
	        

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