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Zeitschrift für Ethnologie, 24.1892

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Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Ethnologie, 24.1892

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714820
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714820
Persistenter Identifier:
BV043334262
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711875
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711875
Persistenter Identifier:
1513669072122
Titel:
Anthropos, 82.1987,1/6
Erscheinungsjahr:
1987
Signatur:
LA 1118
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 82, 1987, Heft 4-6
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Tourismusforschung als Gegenstand der Ethnologie: Anmerkungen zu Hans Fischers "Warum Samoa?"
Sonstige Person:
Mersch, Matthias
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
    -
  • Zeitschrift für Ethnologie, 24.1892
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Verzeichniss der Tafeln. Verzeichniss der Zinkographien, Lithographien, Autotypien und Holzschnitte im Text
    [V]
  • Leerseite
    [VIII]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1892, Heft 1
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1892, Heft 2
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    -
  • Werbung
    -
  • Zeitschriftenartikel: III. Der aegyptische Smaragd von Oskar Schneider (Dresden) nebst einer vergleichenden mineralogischen Untersuchung der Smaragde von Alexandrien, vom Gebel Sabara und vom Ural von A. Arzruni (Aachen) / Schneider, Oskar
    [41]
  • Zeitschriftenartikel: IV. Die Göttergestalten der Maya-Handschriften / Schellhas, P.
    [101]
  • Zeitschriftenartikel: V. Ueber neuerlich aufgefundene Keilinschriften in russisch und türkisch Armenien. (Vorgelegt in der Sitzung der Berliner anthropologischen Gesellschaft vom 30. April 1892.) / Belck, Waldemar
    [122]
  • Zeitschriftenrezension: Besprechungen. Christian Jensen. Die Nordfriesischen Inseln Sylt, Föhr, Amrum und die Halligen vormals und jetzt. Mit besonderer Berücksichtigung der Sitten und Gebräuche der Bewohner / Virchow, Rudolf
    [153]
  • Zeitschriftenrezension: Moriz Hörnes. Die Urgeschichte des Menschen nach dem heutigen Stande der Wissenschaft / Virchow, Rudolf
    154
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1892, Heft 3
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1892, Heft 4
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1892 Heft 5
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    -
  • Werbung
    -
  • Zeitschriftenheft: Verhandlungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte. Jahrgang 1892 / Virchow, Rudolf
    [(1)]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

4 OSCAR SCHNEIDER: 
mit 6 Kameelen zur Küste und brachte dieselben, nachdem. er im Sande 
des Strandes brackiges Wasser gefunden, mit Wasser beladen zurück. In- 
zwischen hatte auch der Bergmeister durch Teufung etwas Wasser er- 
schlossen, so dass man allenfalls auskommen konnte. Man schickte nun 
die Mehrzahl der Kameele und 40 der Ababde zum Nil zurück, und als 
die weiteren Versuche, mehr Wasser zu gewinnen, fehlschlugen, sandte man 
einen Theil der Arbeiter nach, so dass Cailliaud schliesslich mit 40 
Mann den Minenabbau begann. Er berichtet über denselben: „Man fand 
Smaragd in Güngen von glimmerigem Thonschiefer und Lagern von 
schwarzem Glimmer; auch findet er sich in zufälligen Hohlräumen mehrerer 
Granitsorten; die klarsten findet man in dem durchsichtigen Quarz. So 
verstrichen 30 Tage: aber mit so wenig Leuten hatte ich nur eine schwache 
Kenntniss dieser Bergwerke gewinnen können; sie sind so beträchtlich, 
dass die Arbeiten bis 800 Fuss unter der Erde fortgeführt sind: es finden 
sich da Aushöhlungen, die geräumig genug sind, dass 400 Menschen auf 
einmal da arbeiten können.“ 
Darauf unternahm Cailliaud eine Rekognoseirungstour nach der Süd- 
seite des Sabara-Stockes, die zu überraschenden Ergebnissen führte. Es 
heisst darüber: ,Am 22. (December) bestiegen wir, der Bergmeister, ich 
und der Dolmetscher, die Dromedare, um in den Umgebungen einige 
Nachforschungen auszuführen, und wir wandten uns nach Süden, bis 
7 Meilen vom Berge Zabarah. Wir fanden Berge derselben Natur mit 
Smaragdbergwerken, weit beträchtlicher, als die früheren. Sie umfassen 
vielleicht 1000 Höhlungen. Steinerne Strassen von langer Ausdehnung 
waren angelegt, um den Verkehr zu erleichtern. So konnten die Kameele 
die Lebensmittel für die Arbeiter bis auf den Gipfel dieser Berge tragen, 
wo die Eingänge der Stollen sind. Endlich trifft man überall die Spuren 
sehr erheblicher Arbeiten, die augenscheinlich das Werk der Alten sind. 
Mit so wenig Arbeitern konnten wir es nicht unternehmen, diese zahllosen 
Tunnel zu öffnen. Eine halbe Meile südlich von diesen Minen entdeckte 
ich die Ruinen einer kleinen griechischen Stadt, heute von den Ababde 
Sekket Bendar el Kebir genannt. Ungefähr 500 Häuser aus trocknem 
Stein stehen noch; 3 Tempel sind in den Fels gehauen oder aus dortigem 
Stein errichtet worden‘). Meine Ueberraschung, in der Wüste, in so 
weiter Entfernung, eine solche Stadt und vor allem noch aufrechtstehende 
Häuser zu finden, war ausserordentlich. Ich ging von Haus zu Haus, von 
Zimmer zu Zimmer. In diesen verlassenen Räumen fand ich noch ver- 
schiedene Werkzeuge, wie Lampen von gebrannter Erde, Bruchstücke von 
Vasen schóner Form aus Erde, Glas u. s. w. und rund ausgehóhlte, ge- 
riefte Steine, die als Mühlsteine gedient haben . . . . Diese Stadt wurde 
1) Die Inschriften an dem einen dieser Tempel stammen nach Lotronne aus der 
Leit des Kaisers Gallienus um die Mitte des 3. Jahrhunderts. 
76
	        

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