digi-hub Logo
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Globus, 30.1876

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 30.1876

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714820
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714820
Persistenter Identifier:
BV043334262
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711878
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711878
Persistenter Identifier:
1513674172240
Titel:
Anthropos, 85.1990,4/6
Erscheinungsjahr:
1990
Signatur:
LA 1118
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Titelseite

Strukturtyp:
Titelseite
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 30.1876
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
    [V]
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1876 / Kiepert, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1876 / Kiepert, Richard
    [17]
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1876 / Kiepert, Richard
    [33]
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1876 / Kiepert, Richard
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1876 / Kiepert, Richard
    [65]
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1876 / Kiepert, Richard
    [81]
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1876 / Kiepert, Richard
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1876 / Kiepert, Richard
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1876 / Kiepert, Richard
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1876 / Kiepert, Richard
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1876 / Kiepert, Richard
    [161]
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1876 / Kiepert, Richard
    [177]
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1876 / Kiepert, Richard
    [193]
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1876 / Kiepert, Richard
    Zeitschriftenheft: No. 14. 1876 / Kiepert, Richard
    [209]
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1876 / Kiepert, Richard
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1876 / Kiepert, Richard
    [241]
  • Zeitschriftenartikel: Von der österreichisch-ungarischen Nordpol-Expedition in den Jahren 1872 bis 1874. II.
    [241]
  • Zeitschriftenartikel: Am Imandra-See. (Schilderungen aus Lappland.) II. / Kohn, Albin
    247
  • Zeitschriftenartikel: Gessi's Umschiffung des Albert Ryanza
    249
  • Zeitschriftenartikel: Eine Wanderung durch die chinesische Provinz Tschili im März 1874. I.
    251
  • Zeitschriftenartikel: Die Colonie Westaustralien. I.
    254
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    255
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1876 / Kiepert, Richard
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1876 / Kiepert, Richard
    [273]
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1876 / Kiepert, Richard
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1876 / Kiepert, Richard
    [305]
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1876 / Kiepert, Richard
    [321]
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1876 / Kiepert, Richard
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1876 / Kiepert, Richard
    [353]
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1876 / Kiepert, Richard
    [369]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Eine Wanderung durch die chine' 
Ort ihrer Bestimmung zu erreichen . Um 6^ / z Uhr Abends kamen wir inSchnn - ti - su an . Der Boden zwischen Lyaug - ynen - tien und Schun - ti - sn ist arm und sandig , und die Cul - tur nicht auf der hohen Stufe , wie im Norden . Dörfer giebt es nur wenige , die weit auseinander liegen , und der Handelsverkehr ist gering . Noch in ziemlicher Entfernung von Schun - ti - fu mußten wir die Heerstraße verlassen und einen bedeutenden Umweg machen , da die Straße in einen Sumpf verwandelt war und ein Wasserstrom über die ganze Breite derselben floß . Die ganze nördliche Hälfte von Schun - ti - sn wird von Landwirthen bewohnt , und Weizen und Ge - müse nehmen den Raum ein ; im südlichen Theil sind Kauf - laden zweiten und dritten Ranges . In der südlichen Vor - stadt befinden sich die Hauptläden und Magazine , worunter sehr umfangreiche , die gute Geschäfte zu machen schienen . 
Am 15 . ging es durch Scha - ho - tien , Ta - hen - tien nach Han - tan - tien . Beim Passiren von Scha - ho - tien sahen wir kaum hundert Personen . Wir kamen nun in eine rauhe Sandwüste , die sich eine gute Strecke weit hinzog . Statt der Bäume gab es hier nur niedere verkommene Ge - sträuche . Nun kam wieder angebauetes Land , dann Sand , dann eine kurze Strecke weit ein Sumpf . Han - tan - tien scheint ein sehr armer Ort zu sein . Er ist lang und schmal , hat viele leere Plätze und verfallene Gebäude innerhalb der Mauern . 
Am 16 . Morgens 9 Uhr kamen wir in Matau an , dem Einschiffungshafen des Bezirks . Hier verließen wir die Hauptstraße und gingen auf einem rauhen Kiesweg etliche 60 Li westwärts , worauf wir gegen Abend in Pung - tfchuug - tfchien am Fuße des Gebirges in der Südwestecke der Pro - vinz Tschili ankamen . Auf einigen alten Karten wird diese Stadt fälschlich als in der Provinz Honan gelegen ange - geben . Die Entfernung zwischen Peking und Pnng - tfchung würde in einer geraden Linie nicht über 240 engl . Meilen betragen ; auf unserm Zickzackmarsch brauchten wir jedoch 1100 Li oder 360 Meilen dazu ; wir machten somit täglich durchschnittlich 115 Li oder 38 Meilen . Der Boden ist auf der ganzen Strecke leicht gewellt und verspricht an einzelnen Stellen reiche Ernten , während er an anderen arm und san - dig ist . Wasser zum Tränken findet sich überall in reichli - cher Menge an der Straße ; auch auf dem Felde giebt es zahlreiche Brunnen . Manche derselben sind mit schrägen Rädern und endlosen Eimerketten zum Bewässern des Lan - des versehen und werden durch Ochsen getrieben ; andere haben 2 bis 3 Flaschenzüge , um das Feld nach ebensoviel Richtungen hin zu bewässern . Trotz der trockenen Jahreszeit waren die Straßen sehr schlecht und liegen an den meisten Stellen um mehrere Fuß unter dem Niveau der anstoßenden Felder , so daß sie während der Regenzeit diesen als Abzugs - canäle dienen . Nur an wenig Punkten besteht noch ein Ver - kehr auf der alten Heerstraße , welche ehedem trefflich im Stande und auf beiden Seiten mit Baumreihen eingefaßt war . Der gegenwärtig benutzte Weg läuft im Allgemeinen entlang der alten Straße . Bisweilen mußten wir jedoch große Umwege über angebautes Feld machen , um die schlech - testen Stellen zu vermeiden . Wer diesen Weg in einem Fuhrwerk zurücklegt , vermeidet wo möglich die Hauptstraße . An vielen Stellen findet man Sünipfe mit stehendem Was - ser , an anderen Ströme fließenden Wassers mit Brücken dar - über , wieder an anderen Kanliang ( Moorhirse ) oder andere Getreidearten . Die Gasthäuser befinden sich in gleichem Zu - stand wie die Straße . Bon etwa 40 Wirthshänsern , welche wir auf dieser Reise besuchten , konnten nur zwei in europäi - schein Sinne für sanber gelten ; die übrigen standen auf sehr verschiedenen Stufen der Reinlichkeit . 
Bei unserer Rückreise , welche gleichfalls 91 / 2 Tage in 
che Provinz Tschili im März 1874 . 253 
Anspruch nahm und auf der gleichen Straße vor sich ging , passirten wir einige Städte , die wir auf der Hinreise nicht besucht hatten . Die meisten zeigten sich als sehr arme Orte und waren offenbar ursprünglich gar nicht zu dauernden Wohnsitzen , sondern nur zu Zufluchtsorten in bösen Zeiten bestimmt . Am meisten waren wir über Tsching - ting - su ent - täuscht . Von Norden aus gesehen erinnerte es uns mit seinen zahlreichen , über die Stadtmauer hervorragenden Pagoden , Tempeln und katholischen Kirchen an eine europäische Stadt . Dr . Williamson sagt über sie : „ Die Mauern sollen 40 Li im Umfang haben und die Bevölkerung beträgt nach der Schätzung der Eingeborenen 15 , 000 Familien oder 75 , 000 Seelen . Ich halte diesen Ansatz für viel zu hoch , doch ist die Stadt ohne Zweifel sehr wichtig / ' Wir passirten Tsching - ting - fn von Süden nach Norden , auf einer Strecke von 5 bis 6 Li im Wagen in 35 Minuten . Wäre die Stadt quadratförmig erbaut , so dürfte ihr Umfang somit 20 bis 24 Li betragen ; da die Entfernung von Norden nach Süden aber die größere ist , so glaube ich nicht , daß sie mehr wie 16 Li im Umfange hat . Im Innern der Stadt sind neun Zehntheile des Raumes nicht mit Häusern angelegt , auch befindet sich hier kein angebautes Land , wie dies sonst in der Regel der Fall ist , wohl aber große Sümpfe mit stehendem , grünem Wasser . Die Kathedrale scheint erst nach Dr . Wil - liamson's Besuch erbaut worden zn sein , da er sagt : „ Die Katholiken haben den Hing Knng , einen alten Reisepalast des Kaisers , in Besitz genommen . " Die einzigen Fuhrwerke , welche wir beim Passiren von Tsching - ting^su sahen , war ein Wagen mit Bauholz , einer mit Brennholz und Reisig , einer mit Hirsestroh , drei mit Dünger und drei leere Wagen . Ich glaube nicht , daß wir in den Straßen und vor den Thüren im Ganzen 500 Personen sahen und daß mehr als 10 , 000 Menschen hier leben . Von Thieren begegneten wir nur einem Schweine und zwei Maulthieren ; das war der ganze Ver - kehr von Tsching - ting - su . Außer dem großen Götzentempel sahen noch ein paar andere recht wohl erhalten aus , die meisten aber gehen dem Verderben entgegen . Die Stadt ist nach allen Richtungen hin von Sand umgeben ; da sich auch innerhalb der Mauern kein angebautes Land befindet , so muß das Leben hier sehr theuer sein . Die große Straße von Schansi her führt durch Tfching - ting - fu ; zahlreiche gen uud Lastthiere aber , welche dorther kamen , gingen lieber um die Stadt herum , als durch dieselbe . 
Eine andere Stadt , die nach innen und außen enttäuscht , ist Ting - tschau . Nach den Behauptungen der Eingebore - nen hat dieselbe 44 Li im Umfang ; wir passirten die West - seite jedoch in 15 Minuten , was etwa 4 Li entsprechen mag . Williamson sagt über diese Stadt : „ Sie hat wenig Anzie - hendes , der größte Theil des von den Mauern umschlossenen Raums ist angebautes Feld ; die einzig lebhaften Viertel be - finden sich in der Mitte . " Der englische Consnl Oxeu - ham führt den Ort , den er 1868 besuchte , als wegen seiner Augensalben berühmt an . Auch diese Stadt ist von einer Sandwüste umgeben . An der Nordfeite hat sich der Sand stellenweise bis zum oberu Mauerrand aufgehäuft . Die Stadt liegt nämlich unweit des Tang - Ho , der eine große Menge von dem Lehmboden mitreißt , den er durchzieht ; die schweren Theile lagern sich in der Nähe der Gebirge ab , die leichteren werden als feiner Staub weiter getrieben . 
Die meisten Städte dieser Provinz befinden sich in einem Zustaud des Verfalls . Volle drei Viertheile der Tempel liegen in Trümmern und sind mit den Resten ihrer Götzen - bilder den Elementen preisgegeben . Von dem übrigen Viertel sind nur wenige in ganz gutem Stand , neue oder neu aussehende aber bemerkten wir kein halbes Dutzend . Das Volk hat häusig allen Glauben an seine Priester und
	        

Download

Downloads

Ganzer Datensatz

METS METS (Gesamtwerk)
TOC
Mirador

Diese Seite

Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viel ist 1 plus 2?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.