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Bibliographische Daten

fullscreen: Sammlungen

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714820
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714820
Persistenter Identifier:
BV043334262
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711882
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711882
Persistenter Identifier:
1513767681452
Titel:
Anthropos, 89.1994,1/3
Erscheinungsjahr:
1994
Signatur:
LA 1118
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 89, 1994, Heft 1-3
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenrezension

Strukturtyp:
Zeitschriftenrezension
Titel:
Rezensionen
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
    -
  • Anthropos, 48.1953
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Index
    [V]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 48,1953, Heft 1, 2
    1
  • Zeitschriftenartikel: A Mongolian Source to the Lamaist Suppression of Shamanism in the 17th Century / Heissig, Walther
    1
  • Zeitschriftenartikel: Usages funèbres au Ruanda / Pauwels, M.
    [30]
  • Zeitschriftenartikel: Die erhöhte Bestattung in Nord- und Hochasien / Nachtigall, H.
    [44]
  • Zeitschriftenartikel: Religion and Magic among the Isneg Part I: The Spirits / Vanoverbergh, Morice
    [71]
  • Zeitschriftenartikel: Neue Beiträge zur Kulturschichtung Brasiliens. (Schluß) / Haekel, Josef
    [105]
  • Zeitschriftenartikel: Un conte à refrain chanté, des L'éla de la Haute-Volta (A. O. F.) / Nicolas, Francois J.
    [158]
  • Zeitschriftenartikel: A Day in the Life of a Dieri Man before Alien Contact / Berndt, Ronald M.
    [171]
  • Zeitschriftenartikel: Zur Religion der Tujen des Sininggebietes (Kukunor). (Schluß) / Schröder, Dominik
    [202]
  • Zeitschriftenartikel: "Micro-Bibliotheca Anthropos" / Bornemann, Fritz
    [260]
  • Zeitschriftenartikel: H. Aufenangers Vokabular und Grammatik der Gende-Sprache in Zentral-Neuguinea / Burgmann, Arnold
    [263]
  • Zeitschriftenartikel: A. Schäfers Vokabular der Chimbu-Sprache in Zentral-Neuguinea / Burgmann, Arnold
    [268]
  • Zeitschriftenartikel: Joseph Schmidts Vokabular und Grammatik der Murik-Sprache in Nordost-Neuguinea / Fuchs, Stephen
    [274]
  • Zeitschriftenartikel: Analecta et Additamenta / Worms, E. A.
    [278]
  • Zeitschriftenartikel: Miscellanea
    [296]
  • Literaturverzeichnis: Bibliographia
    [303]
  • Literaturverzeichnis: Publicationes recentes
    [350]
  • Literaturverzeichnis: Periodica
    [358]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 48,1953, Heft 3, 4
    [369]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 48,1953, Heft 5, 6
    [737]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Bibliographia 
305 
melanide und australoide Einflüsse angenommen. Der Verfasser wird hier (leider) von 
den Angaben beeinflußt, die Lebzelter auf Grund seiner diesbezüglichen Schädelunter 
suchungen machte. Der Referent hält die Annahme je besonderer Rassenelemente 
auf Grund relativ kleiner Abweichungen irgendwelcher Indexwerte nicht für überzeu 
gend. Wie man aus solchen etwa ein „melanesoides“, ein „australoides“, „weddoides“ 
und „prämongoloides“ („präma.layides“) Rassenelement am Schädel einzeln voneinander 
unterscheiden will, ist ihm unverständlich. Aber Schebesta hat natürlich recht, wenn 
er unter den lebenden Semang gelegentlich zu beobachtende Typen als Beweise etwaiger 
australider (weddider) Einschläge bucht. Dasselbe gilt für die Aeta. Hier wird beson 
ders — und sicher mit Recht — ein beträchtlicher melanesider Einschlag angenommen. 
Sehr deutlich arbeitet der Forscher heraus, daß die drei N.-Gruppen rassisch 
eine Einheit, eben „Negrito“, bilden, aber doch gegenseitig eine Reihe Unterschiede 
aufweisen, die wohl auf jene fremden Rasseneinschläge — übrigens alle diese in weit 
zurückliegender prähistorischen Zeit — zurückgehen. Auch sprachliche Beweise für 
diese Verhältnisse werden angeführt, z. B. die Mon-Khmer-Welle bei den Semang, doch 
bleibt die eigentliche linguistisch-ethnologische Würdigung einem späteren Band Vor 
behalten. (Auf Rassenmischung in unseren Tagen wird in besonderen kleinen Kapiteln 
kurz eingegangen.) Für seine Beurteilung all dieser Verhältnisse kommt es dem Ver 
fasser sehr zugute, daß er persönliche reiche Erfahrungen aus Afrika mit denen aus 
Asien verbindet. So vergleicht er N. und B. und kommt zu dem Schluß : „Unter 
Negrito hat man sich eben eine Vitalrasse vorzustellen, die aus viel mehr heterogenen 
Elementen zusammengesetzt ist als die Bambuti. Die Bambutirasse ist einheitlicher, 
geschlossener, ihr Kern weniger von Fremdrassen durchsetzt; ferner leben die Bambu- 
toiden (so nennt Schebesta die rassengemischten [Ref.]) mehr an der Peripherie des 
Bambuti-Gebietes. Die Negrito hingegen sind der Länge und Breite ihres Gebietes 
nach von Fremdrassen durchsetzt worden, wobei nur wenige Gruppen das negritide 
Grundelement reiner erhalten konnten“ (p. 457). Hier dürfte wirklich eine Autorität 
gesprochen haben. 
Damit ist man schon bei der letzten Frage : „Negrito und Bambuti“ — und 
damit beim „Pygmäenproblem“. Für diese, die Anthropologie schon seit so vielen 
Jahrzehnten brennend interessierende Frage ist es wirklich ein Glück, daß der Ver 
fasser so viel Neues an Tatsachen aus beiden. Gebieten bringen kann, und daß überdies 
noch ein zweiter Forscher, M. Gusinde, an derselben Lösung arbeitet und uns eben 
falls mit reichen Ergebnissen beschenkt Die eine Reise zu den B. haben die beiden 
Männer gemeinsam ausgeführt, ihre Ergebnisse legen sie getrennt vor. Es ist wahrlich 
günstig, daß Gusinde nun zu der Pygmäenfrage auch noch seine Ergebnisse der eben 
erfolgreich zu Ende geführten Buschmannreise bringen wird. Wir bleiben aber bei 
Schebesta. 
Bei der Vergleichung der N. und B. findet er tiefgreifende Unterschiede : Haut 
farbe bei N. dunkelbraun, bei B. heller, wenn auch bei Semang gelbliche Töne gele 
gentlich Vorkommen ; Körperhaar bei N. ohne Lanugo, ganz schwacher Bart und Körper 
haarwuchs, bei B. umgekehrt; Körpergröße : B. unter einem Mittel von 145, N. aller 
Gruppen 150,2 (je Männer) ; Proportionen : B. mit relativ längerem Rumpf, längeren 
Armen, kürzeren Beinen, größerem Kopf gegenüber N. ; eine Anzahl Unterschiede am 
Skelett; der Kopfindex ist auch innerhalb der N. mindestens ebenso verschieden wie 
zwischen N. und B. Umwelteinwirkung dürfte da etwaige Rassenunterschiede verbergen 
[Ref.]. Verschieden sind viele physiognomische Einzelheiten, wie Nase, Lippen u. a. 
Beutlich verschieden ist das Papillarsystem, die Blutgruppen sprechen nicht dagegen. 
Auch die starken psychischen Unterschiede möchte ich hier anreihen, die der Verfasser 
in anderem Zusammenhang sehr eindrucksvoll schildert : daß etwa gleichartiger feuchter 
Urw'ald die B. wie die Semang „zu ähnlichem Lebensstil erzogen“ habe. „Uner 
klärlich bleibt aber die fundamentale Verschiedenheit der Gemüts- und Geisteshaltung 
der Semang von jener der Bambuti. Bei letzteren das übersprudelnde, laute, ausge 
lassene Temperament, bei den Semang hingegen das stille, besinnliche, verängstigte 
Wesen, mit einem Hang zum Fabulieren. Dort Rhythmus, hier Melodie, dort Geist, 
20 
Anthropos 48. 1953
	        

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