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Zeitschrift für Ethnologie, 58/59.1926/27

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Ethnologie, 58/59.1926/27

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714820
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714820
Persistenter Identifier:
BV043334262
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711807
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711807
Persistenter Identifier:
1511943165941
Titel:
Anthropos, 73.1978
Erscheinungsjahr:
1973
Signatur:
LA 1118
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 73, 1978, Heft 1-2
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Subsistence Strategy and Its Ecological Consequences in the Nepal Himalaya
Sonstige Person:
Hoffpauir, Robert
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
    -
  • Zeitschrift für Ethnologie, 58/59.1926/27
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 58, 1926, Heft 1/2
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    -
  • Zeitschriftenartikel: I. Abhandlungen und Vorträge. Der Usprung der Mayahandschriften / Schellhas, P.
    [1]
  • Zeitschriftenartikel: Der spanische Einfluß auf die Märchen der Pueblo-Indianer / Clews Parsons, Elsie
    16
  • Zeitschriftenartikel: Gedanken und Bedenken zu Paudlers Werke über die hellfarbigen Rassen / Winkler, Heinrich
    29
  • Zeitschriftenartikel: Zur Frage der Vergleichbarkeit und des Alters der deutschen paläolithischen Artefakte / Gagel, C.
    49
  • Zeitschriftenartikel: Einige kurze Bemerkungen über Buschmannmalereien und Felseinritzungen / Staudinger, P.
    58
  • Zeitschriftenartikel: Vaterrecht und Mutterrecht in Afrika / Baumann, Hermann
    62
  • Protokoll: Il. Verhandlungen. Sitzung vom 16. Januar 1926
    162
  • Protokoll: Sitzung vom 20. Februar 1926
    171
  • Protokoll: Sitzung vom 20. März 1926
    193
  • Protokoll: Sitzung vom 17. April 1926
    218
  • Protokoll: Sitzung vom 15. Mai 1926
    218
  • Protokoll: 26. Juni 1926, abends 7 Uhr: Festsitzung zur Feier des 100. Geburtstages von Adolf Bastian
    221
  • Zeitschriftenartikel: III. Kleine Mitteilungen. Über Felszeichnungen im Staate Rio de Janeiro / Maack, Reinhard
    231
  • Zeitschriftenartikel: Von Herrn Prof. Boas geht uns folgende Mitteilung zu / Boas, Franz
    234
  • Zeitschriftenartikel: Erklärung / Lehmann, Walter
    234
  • Zeitschriftenrezension: IV. Literarische Besprechungen. Leroy, Olivier. Essai d'instruction critique a l'étude de l’économie primitive. Des théories de K. Buecher et l’ethnologie moderne / Thurnwald, R.
    235
  • Zeitschriftenrezension: Laum, Bernhard, Heiliges Geld, eine historische Untersuchung über den sakralen Ursprung des Geldes / Preuß, K. Th.
    237
  • Zeitschriftenrezension: Normann, Friedrich, Mythen der Sterne, herausgegeben, eingeleitet und mit Anmerkungen versehen / Maaß, Alfred
    238
  • Zeitschriftenrezension: K v. d. Steinen, Die Marquesaner und ihre Kunst. Primitive Südseeornamentik. Bd. I: Tatauierung / Graebner, F.
    239
  • Zeitschriftenrezension: Krickeberg, W., Die Totomaken. Ein Beitrag zur historischen Ethnographie Mittelamerikas. Baessler- Archiv Bd. VII und Bd. IX / Preuß, K. Th.
    239
  • Zeitschriftenrezension: Sitte und Recht in Nordafrika. Gesammelt von Ernst Ubach und Ernst Raekow und zur Veröffentlichung vorbereitet unter Mitwirkung von Georg Kampffmeyer, Hans Stumme, und Leonhard Adam, I. Bd. der "Quellen zur ethnologischen Rechtsforschung von Nordafrika, Asien und Australien", eigene Angaben und Schilderungen von Eingeborenen, systematisch aufgenommen in deutschen Kriegsgefangenenlagern. Zwei Bände. 1. Bd. - XL. Bd. (Ergänzungsband) der Zeitschrift für vergleichende Rechtswissenschaft / Thurnwald, R.
    241
  • Zeitschriftenrezension: Jaeger, Fritz: Afrika. I. Physische Erdkunde. II. Geographie des Menschen und seiner Kultur / Ankermann, B.
    243
  • Zeitschriftenrezension: Pfister, Friedr., Schwäbische Volksbräuche, Feste und Sagen / Mielke, R.
    243
  • Zeitschriftenrezension: Findeisen, Hans, Sagen, Märchen und Schwänke von der Insel Hiddensee / Mötefindt, H.
    244
  • Literaturverzeichnis: V. Eingänge für die Bibliothek
    245
  • Werbung
    [247]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 58, 1926, Heft 3/4
    [249]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 58, 1926, Heft 5/6
    [349]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    [431]
  • Inhaltsverzeichnis: Sachregister
    432
  • Impressum
    -
  • Werbung
    -
  • Titelseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 59, 1927, Heft 1/2
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 59, 1927, Heft 3/6
    [153]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    [410]
  • Inhaltsverzeichnis: Sachregister
    411
  • Impressum
    -
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

  
  
  
  
  
  
116 Hermann Baumann: 
Die Yoruba haben, wie wir schon früher sahen (S. 113), Spuren 
eines vielleicht ehemals allgemein gültigen Mutterrechtes. Ob sie 
ernster zu werten sind, werden vielleicht neue Untersuchungen erweisen. 
Jedenfalls hat auch Frobenius bei den Nupe (s. [156] S. 14, 26, 59) 
Anzeichen eines vor dem heutigen (wohl islamisch bewirkten) Vater- 
recht bestehenden Mutterrechts vorgefunden, und wenn wir das, was 
Tremearne ([158] S. 100) mitteilt, berücksichtigen, so scheinen auch 
die Hausa vor der islamisehen Invasion mutterrechtlieh organisiert 
gewesen zu sein. Er sagt nämlich: „The faet, that the word for a 
brother is ,son of mother-of-me^, and not „son of father-of-me*, 
may indicate, that descent was once traced through women; for it 
would be much more important in that case to remember the 
relationship to the female than to the male parent.“ Weniger beweisend 
sind die anderen Tatsachen, die Tr. aus seinen gesammelten Hausa- 
erzählungen entnimmt. So wenn in Geschichte 59 die Frauen nach 
dem Heim ihrer Eltern zurückkehren, um entbunden zu werden, oder 
wenn in Geschichte 64 der Schwiegersohn in der Stadt der Frau lebt 
und dort von seinem Schwiegervater die Häuptlingsschaft erbt. Wenn 
auch Märchen und Volkserzählungen einen wahren Tummelplatz alter 
verklungener Sozialanschauungen darstellen, so wollen doch gerade 
diese beiden Beispiele wenig beweisen, Immerhin ist die mutter- 
rechtliche Namensbezeichnung eine gewichtige Erscheinung. Meek 
([157] I. S. 221,) kann diese Sitte der Hausa ebenfalls belegen. „Among 
the Hausa the term for brother means „son of the mother“ (Dan 
Uwa); this may, however, merely distinguish the brother of the full 
blood from the half-brother, who is called „son of the father“ (Dan 
Uba). Itis worth noting that one of the greatest insults one can offer 
a Hausa is to say to him „your mother!!“ Meek fügt noch hinzu: 
„where one of the parents of a child was a slave the usual rule 
was that the child took the status of the mother“. Die mutterrecht- 
liche Namensnennung konstatieren weiterhin Ellis von den Yoruba 
und Frobenius von den Nupe. Wir werden dabei unwillkürlieh an 
die entsprechende Namengebung bei den Berbern in Nordafrika 
erinnert. Hier heißt (s. Stumme: Handbuch des Schilhschen von 
Tazerwalt S. 26) im Schilhschen „Bruder“: gu-ma = Sohn der Mutter. 
Da die Beziehungen zwischen Hausa und Berbern genügend klar- 
gestellt, die zwischen Hausa und Nupe aber augenscheinlich sind, so 
ist es nicht unmöglich, indirekt altberberischen Einfluß bis zu den 
Yoruba anzunehmen. Die Kultur gerade der Yoruba und Nupe weist 
auch sonst bemerkenswerte nordafrikanische Erscheinungen auf. In 
Nordnigeria erscheinen die Sitten einiger Völker als klar mutter- 
rechtlich. Die Mehrzahl der Stämme dieses Länderstriches ist jedoch 
| durchaus vaterrechtlich, wenn sich auch Spuren mutterrechtlicher 
Anschauungen finden (s. Meek [157] I. S. 9931ff.). Bei den Longuda 
gehen, falls der Vater stirbt, Mutter und Kinder zu der Familie 
der ersteren. Also gehóren die Kinder der Mutterfamilie, wenn auch 
zu Lebzeiten des Vaters dieser die Autorität ausübt. Unter den 
Jergum eignet sich der Mutterbruder ein Kind an, sobald es ent- 
wohnt ist, aber der Vater kann es auslósen. Bei den Kaja werden 
die 3 ersten Kinder von der Mutterfamilie beansprucht; sie kónnen 
aber vom Vater dureh eine Kaurizahlung und zweiZiegen für jedes 
Kind losgekauft werden. Bei den Dakakari und Kanakuru wird 
das Erstgeborene, sobald es entwóhnt ist, der Mutterfamilie über- 
geben. Das erstgeborene weibliche Kind der Mumuye geht an die 
Mutterfamilie. Es kann sein, daB hier überall die Kinder oder
	        

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