digi-hub Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Arbeiten aus dem Reichsgesundheitsamte, 51.1919

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Arbeiten aus dem Reichsgesundheitsamte, 51.1919

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714822
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714822
Persistenter Identifier:
BV044509167
Titel:
Arbeiten aus dem Reichsgesundheitsamte
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Springer
Erscheinungsjahr:
1919
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Medizingeschichte
Wissensgebiet:
Medizingeschichte

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711974
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711974
Persistenter Identifier:
1516869661191
Titel:
Arbeiten aus dem Reichsgesundheitsamte, 51.1919
Erscheinungsjahr:
1919
Signatur:
Kn 7700:F4
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Medizingeschichte

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 51, 1919, Heft 4
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Medizingeschichte

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Das Gesundheitswesen im Deutschen Verwaltungsgebiet von Polen in den Jahren 1914-1918
Sonstige Person:
Frey
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Medizingeschichte

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Arbeiten aus dem Reichsgesundheitsamte
    -
  • Arbeiten aus dem Reichsgesundheitsamte, 51.1919
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalts-Verzeichnis
    -
  • Sonstiges: Originalumschlag
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 51, 1919, Heft 1
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 51, 1919, Heft 2
    [239]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 51, 1919, Heft 3
    [397]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 51, 1919, Heft 4
    [583]
  • Zeitschriftenartikel: Das Gesundheitswesen im Deutschen Verwaltungsgebiet von Polen in den Jahren 1914-1918 / Frey
    [583]
  • Sonstiges: Originalumschlag
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

688 Verwaltung des Oberbefehlshabers Ost die Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten selbst in die Hand, da das militärische Interesse in erster Linie eine solche Regelung gebiete. Sie erließ am 1. Juni 1915 für das damalige Gebiet (links der Weichsel) die Verordnung zur Verhütung der weiteren Verbreitung von Geschlechtskrankheiten im Ostheere. Die Verordnung schrieb die Verpflichtung der Dirnen zur Anmeldung bei der Ortskommandantur vor, befahl das Führen eines Ausweises und setzte Strafen bei Verstößen gegen die erlassenen Vorschriften und bei Fortsetzung des Gewerbes trotz wissentlicher geschlechtlicher Erkrankung fest. Ferner wurde den einheimischen Ärzten und Feldscheren die Behandlung von Militärpersonen verboten. In Alexandrowo wurde ein Dirnenlazarett eingerichtet, in das alle kranken Frauenzimmer aus zahlreichen Nachbarkreisen überführt wurden. Die deutschen Kreisärzte blieben aber nach wie vor mit der wichtigen Aufgabe der ärztlichen Kontrolle befaßt. Es würde zu weit führen, alle die zum Teil phantastischen Pläne zu erwähnen, die von interessierter Seite damals gemacht wurden, um das Dirnenwesen zu unterdrücken. Zum Beispiel war es unmöglich, alle Weiber aufzugreifen und bis zum Friedensschluß in Konzen­ trationslagern unterzubringen, zumal infolge ständiger Nachfrage ein Nach wachsen der - Prostitution zweifellos zu erwarten war. Auch ging es nicht an, Riesenarbeitshäuser zu schaffen, für die die Arbeit gefehlt hätte. Es konnte vielmehr, besonders als das Verwaltungsgebiet nicht mehr in unmittelbarer Nähe der Kriegszone gelegen war und ruhigere Verhältnisse in ihm Platz griffen, nur nach dem bewährten deutschen Muster, das der Medizinal Verwaltung von Anbeginn als das allein Durchführbare erschien, verfahren werden. Hierbei mußte man wie überall in der Erfassung der geheimen Prostitution eine gewisse Entsagung üben. Nach diesen Grundsätzen wurde von der Medizinal- und Polizei Verwaltung des Verwaltungschefs im September 1915 für das gesamte Gebiet des Generalgouvernements Warschau die Aufgabe durchgeführt. Die Militärverwaltung des Generalgouvernements erlaubte in entgegenkommender Weise auch einigen Truppenärzten sich an den Unter­ suchungen der Dirnen zu beteiligen. Zunächst wurden (seit September 1915) die gewerbsmäßigen Prostituierten in ein Verzeichnis gebracht und die so gewonnenen Listen durch die Eintragung der von den Polizeiorganen aufgegriffenen Weiber dauernd ergänzt. Schon hierbei ergab sich manche Schwierigkeit, da die Frauenzimmer, um nicht kontrolliert zu werden, häufiger den Aufenthaltsort wechselten und in andere Kreise verzogen oder vorläufig einfach über die österreichische Grenze entwischten, ja sogar dauernd im Verwaltungs­ gebiet umherreisten. Im ganzen und großen aber wurde auf diese Weise die Zahl der gewerbsmäßigen Dirnen doch allmählich bekannt. Der für die Einwohner über 15 Jahre eingeführte Paßzwang (mit Photographie) erleichterte die Kontrolle. Auch gab das Kontrollbuch mit dem Bilde der Dirne oft einen guten Anhalt für den infizierten Mann, der die Kranke auf den in den Sittenpolizeistellen oder in den Krankenhäusern vorgelegten Photographien wiedererkannte, wenn auch Irrtümer dabei bisweilen vor­ kamen. In Warschau, Lodz und Sosnowice wurde deutsche Sittenpolizei eingesetzt. Sie hat durch unvermutete Fahndungen zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten auf den Straßen, durch die Überwächung von anrüchigen Lokalen, Kinos, Varietes, von

Download

Downloads

Ganzer Datensatz

METS METS (Gesamtwerk)
TOC
Mirador

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Suchtreffer

Suchtreffer

Zu einigen Fragen der Beschulung des körperbehinderten Kindes
10 / 86
Fürsorge für Körperbehinderte in England und ihre gesetzlichen Grundlagen
Zurück zur Trefferliste Zurück zur Trefferliste

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet der fünfte Monat des Jahres?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.