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Globus, 93.1908

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 93.1908

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714825
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714825
Persistenter Identifier:
BV044722112
Titel:
Reichs-Telefonbuch
Untertitel:
Telephon-Adressbuch für das Deutsche Reich
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Hoffmann
Erscheinungsjahr:
1934
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-712114
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712114
Persistenter Identifier:
1530089175578
Titel:
Reichs-Telefonbuch, 42.1938,1
Erscheinungsjahr:
1938
Signatur:
Fn 54000:F4
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Hinterer Einband

Strukturtyp:
Hinterer Einband
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 93.1908
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des XCIII. Bandes
    [V]
  • Korrekturen: Berichtigungen zum XCIII. Bande
    XII
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 2. Januar 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 9. Januar 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    21
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 16. Januar 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 23. Januar 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 30. Januar 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 6. Februar 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [85]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 20. Februar 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    101
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 27. Februar 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [117]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 5. März 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [133]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 12. März 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [149]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 19. März 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [165]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 26. März 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [181]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 2. April 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [197]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 9. April 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [213]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 16. April 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    Zeitschriftenheft: Nr. 15. 16. April 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [229]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 23. April 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [245]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 30. April 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [261]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 7. Mai 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [277]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 21. Mai 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [293]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 28. Mai 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [309]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 4. Juni 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [325]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 11. Juli 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [341]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 18. Juni 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [357]
  • Zeitschriftenartikel: Hausgeräte der deutsch-ostafrikanischen Küstenneger / Krauss, H.
    [357]
  • Zeitschriftenartikel: Robert Townson, ein Tatraforscher des 18. Jahrhunderts. (Schluß) / Seidel, H.
    363
  • Zeitschriftenartikel: Die untergegangene Pflanzenwelt der Antarktis / Neger, F. W.
    366
  • Zeitschriftenartikel: Beobachtungs- und Literaturgeographie / Passarge, S.
    369
  • Zeitschriftenrezension: Richard Tronnier, Beiträge zum Problem der Volksdichte / Goldstein
    370
  • Zeitschriftenrezension: W. Vallentin, Ein unerschlossenes Kulturland. Neuquén und Rio Negro (Argentinien) mit 47 Abb. / S.
    370
  • Zeitschriftenrezension: G. Steinmann, Die geologischen Grundlagen der Abstammungslehre / Tannhäuser, F.
    371
  • Zeitschriftenartikel: Kleine Nachrichten
    371
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 25. Juni 1908 / Andree, H. Singer; Richard
    [373]
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingesendete Neuigkeiten, Werbung]
    [389]
  • Nachsatzblatt
    [uncounted]
  • Hinterer Buchspiegel
    [uncounted]
  • Hinterer Einband
    [uncounted]
  • Farbkeil
    [uncounted]

Volltext

366 
F. W. Neger: Die untergegangene Pflanzenwelt der Antarktis. 
Da man bereits den 10. September schrieb, so eilte 
Townson vorwärts nach Pribilina, hielt sich nur wenig 
in der Umgegend auf und war bald von Rosenberg 
unterwegs nach den Bergstädten Neusohl, Schemnitz und 
Kremnitz, besuchte noch Neutra und Tyrnau und langte 
um die Oktobermitte in Preßbui’g an, womit seine Reise 
auf ungarischem Boden beendet war. Mit Worten des 
Dankes und der Befriedigung scheidet er von dem Lande, 
wo er so viel Neues gesehen, so viele Anregungen ge¬ 
nossen und so manche gastfreie Aufnahme gefunden. 
Er zeichnet sich darin vorteilhaft vor dem Schweden 
Georg Wahlenburg aus, der 20 Jahre später — all¬ 
seitig gefeiert und unterstützt — für die Grafschaft Zips 
und ihre Bewohner nur das harte, schon damals sicherlich 
unzutreffende Urteil hatte: „Terra inhospitabilis, latroni¬ 
bus et barbaris hominibus plena.“ 
Seinem Reisewerke hat Townson einen Anhang bei¬ 
gegeben , der in zwei Abteilungen die entomologischen 
und die botanischen Funde verzeichnet. An Insekten 
hat er Vertreter aus 353 Arten gesammelt, von denen 
18 auf zwei Kupfertafeln sehr getreu, obschon nicht 
farbig abgebildet sind. Ganz so reich ist der botanische 
Teil nicht; er umfaßt nur 14 Textseiten gegen die 20 
des ersten Teils, bietet jedoch bei den selteneren Arten 
eine mehr oder minder ausführliche Beschreibung, die 
ziemlich viel Raum einnimmt. Was seinen Pflanzen¬ 
katalog vornehmlich auszeichnet, ist die niemals fehlende 
Angabe des Standortes, wozu in der Reiseschilderung 
meist noch gesagt wird, in welcher Gemeinschaft und auf 
welchem Boden die Objekte gefunden wurden. Townson 
entspricht damit schon den strengen Erfordernissen der 
neueren Wissenschaft und übertrifft hierin seinen Zeit¬ 
genossen Dr. Samuel Genersich, bei dem die Stand¬ 
orte nicht immer mit befriedigender Sicherhait an¬ 
gegeben sind. Auf vier Kupfertafeln kommen einige, 
dem Verfasser besonders merkwürdige Pflanzen, wie 
Gentiana frigida, Gentiana tenella, Saxifraga nivalis 
und eine Sandnelke, recht anschaulich zur Darstellung, 
wenn man auch hier das Kolorit wieder entbehren 
muß. 
Die Townsons Buche vorangestellte Karte ist in der 
Hauptsache eine Kopie nach Korabinsky, vermehrt um 
Eintragungen der wichtigsten Straßenzüge und einiger 
geognostischer Verhältnisse. In dreizehn verschiedenen 
Farben wird die Verbreitung der Gesteinsarten, soweit 
sie Townson bekannt geworden sind, dem Auge sichtbar 
gemacht. Natürlich sind diese Angaben noch unvoll¬ 
ständig und vereinzelt und entsprechen in keiner Weise 
den Anforderungen, die man heute für eine derartige 
Karte erhebt. Immerhin wird man dem Autor die An¬ 
erkennung nicht versagen dürfen, daß er zu einer Zeit, 
als Ungarn und vor allem das „Zipser Schneegebirge“ 
für die große Welt noch ein unerschlossenes Land war, 
dies Werk zu schreiben wußte, das — wie schon an 
anderer Stelle gesagt wurde — lange als das Muster 
einer wissenschaftlichen Reisebeschreibung gegolten hat. 
Die untergegangene Pflanzenwelt der Antarktis. 
Von F. W. Neger. Tharandt. 
Wenn wir auf Grund der paläontologischen Funde 
erfahren, daß während der Tertiärzeit in der gemäßigten 
Zone der nördlichen Halbkugel eine Pflanzenwelt herrschte, 
deren nächste Verwandte gegenwärtig subtropische Re¬ 
gionen bewohnen, und wenn wir sehen, daß diese reiche 
Schöpfung unter dem Einfluß von Klimaänderungen 
größtenteils zugrunde ging, so hat diese Erkenntnis doch 
nichts Tragisches an sich. An die Stelle der Palmen, Sumpf¬ 
zypressen, Magnolien, Feigen und Lorbeerbäume des 
Tropenklimas der Braunkohlenzeit trat nach vorüber¬ 
gehender starker Abkühlung die Pflanzenwelt, die heute 
noch unser Auge erfreut, eine Schöpfung, die zwar andere 
Formen umschließt, aber an Artenreichtum der untergegan¬ 
genen kaum nachsteht oder sie vielleicht sogar übertrifft. 
Anders ist es in den Polarregionen. Um ein nahe¬ 
liegendes Bild zu gebrauchen: Das ungeheure Massen¬ 
grab, welches die Reste der dort ehemals freudig ge¬ 
deihenden Pflanzenwelt deckt, schmückt keine oder nur 
eine sehr dürftige rezente Flora. Aus den Untersuchun¬ 
gen von 0. Heer wissen wir, daß es auch in Grönland 
ehemals (im Miozän) Wälder von Sumpfzypressen, Riesen¬ 
bäumen, Pappeln, Weiden, Haselsträuchern und Platanen 
gab, wo heute Schnee und Eis eine nie weichende Land¬ 
decke bilden. 
Uber die untergegangene Pflanzenwelt der Nordpolar¬ 
regionen sind wir durch die Beobachtungen der zahl¬ 
reichen Nordpolarexpeditionen ziemlich gut unterrichtet. 
Über der Vergangenheit der Antarktis dagegen lagerte 
bisher ein undurchdringlicher Schleier des Geheimnisses. 
Erst durch die Funde, die von der schwedischen 
Südpolarexpedition 1901 bis 1903 auf der Seymourinsel 
gemacht wurden, wird dieser Schleier gelüftet 1). 
') P. Dusön, Uber die Tertiärflora der Seymourinsel. 
(Wissenschaft!. Ergebnisse der schwed. Südpolarexpedition 
1901 bis 1903, Bd. III, Lief. 3. 1908.) 
Ehe ich auf diese für die Erdgeschichte hochwichtige 
Entdeckung eingehe, möchte ich kurz Lage und Natur 
des Fundortes jener Pflanzenfossilien charakterisieren. 
Die Seymourinsel liegt unter 64° 20' südl. Br. und 
56° 40' westl.L., wenige Meilen nördlich von der Snowhill- 
Insel, wo 0. Nordenskjöld und seine Gefährten in 
den Jahren 1902 und 1903 ihr Winterlager aufge¬ 
schlagen hatten. Sie ist, wie die anderen Inseln dieser 
Breite, jahraus jahrein in Schnee und Eis gehüllt und 
ewig von Schneestürmen umbraust. Mit dem verhältnis¬ 
mäßig reichen Tierleben, das sich hier im antarktischen 
Sommer entfaltet, und in welchem Pinguine, Möwen und 
Seehunde eine Hauptrolle spielen, steht in auffallendem 
Gegensatz das nahezu vollkommene Fehlen einer höheren 
Landflora. Nur äußerst kümmerliche Moose vermögen 
für eine kurze Zeit des Jahres dem sterilen Boden 
einen kaum sichtbaren, schwach grünen Schimmer zu 
verleihen. 
J. G. Andersson schildert folgendermaßen die dürf¬ 
tige Landflora des antarktischen Gebietes 2): 
„Der erste Anblick einer antarktischen Küste erweckt 
unleugbar die Vorstellung eines vollkommen öden, vege¬ 
tationslosen Landes. Ja, selbst der Ausdruck Land ist 
ein schöner, einem milderen Himmelsstrich entlehnter 
Euphemismus. Was wir sehen, ist nur ein lichter 
Schimmer, eine blendend weiße Wand, ein Abhang oder 
eine flache Kuppel aus Eis, zwischen denen einige scharfe 
Spitzen oder dunkle, steil abfallende Ufer uns einen 
Untergrund von festem Bergland ahnen lassen. 
„Wenn wir uns dann dieser eisumhüllten Küste 
nähern und auf einigen der kleinen, eis- und schnee¬ 
freien Felsen in ihrer Nähe an Land gehen werden, kann 
es wohl Vorkommen, daß wir uns plötzlich mitten in 
z) Antarctic, Zwei Jahre in Schnee und Eis am Südpol 
(Berlin 1904), Bd. II, S. 119.
	        

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