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Der Erdball, 1.1926

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Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

fullscreen: Der Erdball, 1.1926

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714810
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714810
Persistenter Identifier:
BV043551281
Titel:
Sociologus
Untertitel:
journal for social anthropology
ISSN:
0038-0377
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Duncker & Humblot
Erscheinungsjahr:
1932
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-712287
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712287
Persistenter Identifier:
1542295399894
Titel:
Sociologus, N.F. 21.1971
Erscheinungsjahr:
1971
Signatur:
LA 6467
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Farbkeil

Strukturtyp:
Farbkeil
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Der Erdball
    -
  • Der Erdball, 1.1926
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    -
  • Zeitschriftenheft: 1. Jahrgang 1926/27, Heft 1
    -
  • Zeitschriftenheft: 1. Jahrgang 1926/27, Heft 2
    [41]
  • Zeitschriftenheft: 1. Jahrgang 1926/27, Heft 3
    [81]
  • Zeitschriftenheft: 1. Jahrgang 1926/27, Heft 4
    [121]
  • Zeitschriftenheft: 1. Jahrgang 1926/27, Heft 5
    [161]
  • Zeitschriftenheft: 1. Jahrgang 1926/27, Heft 6
    [201]
  • Zeitschriftenheft: 1. Jahrgang 1926/27, Heft 7
    [241]
  • Zeitschriftenheft: 1. Jahrgang 1926/27, Heft 8
    [279]
  • Zeitschriftenheft: 1. Jahrgang 1926/27, Heft 9
    [319]
  • Zeitschriftenheft: 1. Jahrgang 1926/27, Heft 10
    [359]
  • Zeitschriftenheft: 1. Jahrgang 1926/27, Heft 11
    [399]
  • Zeitschriftenartikel: Ein Besuch im chinesischen Theater. Mit 7 Abbildungen auf Tafelseite 89-91 / Venzmer, Gerhard
    [399]
  • Zeitschriftenartikel: Orang Semang. Notizen über eine aussterbende Urrasse der malakkischen Halbinsel. Mit 5 Abbildungen auf Tafelseite 93-94. (Schluß) / Grubauer, Albert
    403
  • Tafel: Tafel 93 Mädchen der Semang. Junge Semang-Frau. Häuptlingsfrau der Semang mit Wangenbemalung
    Tafel 93
  • Tafel: Tafel 94 Semang auf der Wanderung. Urwaldszenerie am Perakflusse
    Tafel 94
  • Zeitschriftenartikel: Zur Frühgeschichte des arabischen Kaffees / Huber, E.
    411
  • Zeitschriftenartikel: Die Schrift der Japaner. Mit 5 Textabbildungen / Kunike, H.
    416
  • Zeitschriftenartikel: "Go" - das älteste Brettspiel der Welt / Neuberger, Heinz
    421
  • Zeitschriftenartikel: Altäre in den Ruinen von Tizatlán. Neue Ausgrabungen in Mexico. Mit zwei Textabbildungen und vier Abbildungen auf Tafelseite 95-96 / Kunike, H.
    426
  • Zeitschriftenartikel: Die Froschesser. Eine Sage der Lilluet-Indianer, (British-Columbis) / Kunike, H.
    432
  • Zeitschriftenartikel: Neu-Guinea. Mit 3 Abbildungen auf Tafelseite 91-92 / Koch, Franz Otto
    435
  • Zeitschriftenartikel: Individual- und Völkerpsychologie (Schluß.) / Kunike, H.
    436
  • Zeitschriftenrezension: Fr. Schnaß und Rud. Wilckens, Erdkundliches Quellenbuch. Zwei Bände. Europa I und II. / K., H.
    438
  • Zeitschriftenheft: 1. Jahrgang 1926/27, Heft 12
    [439]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

— 20 
Nordwestgruppe gefeierten Titanen T u p a 
und seiner Schwester H i n a , des weiblichen 
Widerparts in göttlichem Athletentum. Die 
westliche Nachbar bucht der Bucht von 
Taiohae heißt bei den Franzosen „Kaie sol 
let" oder „Aotupa“, die richtige Lesart mit 
dem von ihnen ewig mißhandelten h ist 
„Hae-o-Tup et", d. i. „H aus des 
T u p a". In dem öden Tal ragt eine iso 
lierte Gruppe übereinander getürmter 
Blöcke empor, deren Höhe aus mindestens 20 
bis 25 Meter geschätzt wird. Die Photo 
graphie Abb. 3, die ich aus dem Höhenwege 
nach Hakaui aufgenommen habe, zeigt den 
Schauplatz und das Werk, „üaüapoupou a 
Tupa“, „aufgehäuft von Tupa". Jenseits 
und oberhalb des kyklopischen Hauses steigt 
ein Gebirgszug auf, der von einer langen, 
schräg abfallenden Fels enmauer na 
mens A n a t o t a gekrönt ist und hinter 
dem die Bucht von Taiohae liegt. Die 
mächtigen Verhältnisse erscheinen in der 
Fernaufnahme viel zu unbedeutend. 
Clavel (p. 71) erzählt die Sage am aus 
führlichsten: „Tupa, der marquesanische 
Hercules, machte eines Abends mit Hina die 
Wette, daß er den Himmel vor ihr erreichen 
werde." Beide türmten in der Laie LoIIet 
Felsen auf Felsen. „Tupas Arbeit nahte sich 
schon der Vollendung, als seine Schwester, 
die oben aus dem Kamm tätig war, ihm 
plötzlich zurief: „Sieh dort den Anbruch 
des Tagesl Man wird uns bemerken, 
bevor wir fertig sindl" Verwirrt und vol 
ler Scham flohen die Geschwister nach Uapou. 
Die Marquesaner, die an Tupa glauben, 
wie der Christ an den Turm von Babel, 
sind fest überzeugt, daß Tupa seine Wette ge 
wonnen hätte, wenn ihm die Zeit nicht ver 
kürzt worden wäre: Hina hatte sich getäuscht 
und drüben den Sandstrand von 
Taiohae, der im Sternenlicht schim 
merte, für den dämmernden Morgen gehal 
ten! Noch heute sieht man den Bau des 
Tupa; viel schwächer als er, hatte sich die 
Schwester daran genügen lassen, die Fels 
platte aus dem Berggrat (Anatota) empor 
zuheben. — In Uapou unternahmen die 
Flüchtlinge neue und viel erstaunlichere 
Dinge. Tupa machte die hohen und spitzen 
Piks, die berühmtesten des Archipels. Man 
sieht noch jetzt den Abdruck seines Körpers, 
wo er müde niedersaß, und die rötlich ge 
färbte Felswand, an die die mit Safranöl 
gesalbte Hina sich anlehnte. „Clliague acci- 
dent de terrain affectant une forme bizarre 
possède 8a legende.“ 
Überaus reich ist der marquesanische Schatz 
solcher Natursagen ätiologischer Gattung, 
von denen ich auch mehrere in umfänglichem 
Originaltext gesammelt- habe. Die Neigung 
zu Groteske und humoristischem Kontrast ist 
Charakterzug. In unserm Fall springt die 
Übertragung einer Heroenmhthe in die 
Märchenwelt der kleinen Kreaturen, der Pa 
rallelismus des Tupahauses und des Amei 
sensteins, in die Augen nach folgenden Ent 
sprechungen: 1. Leistung: die Ausrichtung 
von Felsblöcken um die Wette von Starken 
und Schwachen; jene tragen Riesenblöcke, 
diese bringen es nur zur Schrägstellung 
einer Platte. 2. Zeit: in einer Nacht. 
3. Ort: In doppelter Beziehung, einmal 
Uapou und dann der Ausblick von Hinas 
Standpunkt auf dem Gebirgskamm nach 
dem gelben Strand von Hakapehi, e b en 
do r t h i n, wo die Ameisensteine sind. 
4. Der selsenwälzende Gott, eine marque 
sanische Spezialität, hat selbst den sugge 
stiven Namen eines Tieres, und zwar der 
in selbstgegrabenen Höhlen oder unter Stei 
nen lebenden Landkrabbe, so daß Dor- 
dillon übersetzt: „dieu de la force; espèce 
de crabe (tourlourou).“ Nach Jardin (p. 83) 
„grosse, de forme carrée et de couleur 
fauve“. Die Landkrabbe heißt „tupa" auch 
in Samoa, Tonga, Futuna, Tahiti. Der 
bauende Riese ist in der einen Geschichte der 
Gott „fahlrote Krabbe", in der andern die 
rote Ameise! 
Von nebensächlicher Bedeutung erscheint 
der örtliche Beweispunkt zu 2. Wenn Amei 
sen an der Nordküste Steine von Eiao geholt 
haben, so ist dies eine Variante oder ein Ab 
leger. Wir wissen nach zwei Zeugnissen, daß 
der aufrechte alte Mythenstein bei der Be 
stattung eines Bruders der Paetini als bast 
stoffumhüllter Pfeiler Verwendung fand, und 
dürfen wohl annehmen, daß es seine natür 
liche pfostenähnliche Urgestalt gewesen ist, 
die zu solchem Dienst eingeladen und nicht 
allzu großer Nachhilfe bedurft hatte. Sonst 
würden wir noch mehr steinerne Schmuck- 
träger finden. Wenn die Erzählung der 
Eingeborenen, daß sich die Matrosen des 
Kriegsschiffes vergeblich bemüht haben, das 
untere Ende der Säule zu erreichen, einen 
wahren Kern birgt, kann es nur der sein, 
daß der Stein an Ort und Stelle eingelagert 
war, ehe er behauen wurde. Der Marque-
	        

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