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Deutsches Kinderlied und Kinderspiel

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Volltext: Deutsches Kinderlied und Kinderspiel

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714810
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714810
Persistenter Identifier:
BV043551281
Titel:
Sociologus
Untertitel:
journal for social anthropology
ISSN:
0038-0377
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Duncker & Humblot
Erscheinungsjahr:
1932
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-712292
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712292
Persistenter Identifier:
1542295690521
Titel:
Sociologus, N.F. 26.1976
Erscheinungsjahr:
1976
Signatur:
LA 6467
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
26. Jahrgang, 1976, Heft 1
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Strukturtyp:
Inhaltsverzeichnis
Titel:
Inhalt / Contents
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Deutsches Kinderlied und Kinderspiel
    [1]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [1]
  • Widmung: Dem treuen Mutterherzen Johanna Lewalter, geb. Weber gewidmet
    [3]
  • Vorwort: Zum Geleit
    [5]
  • Kapitel: I. Wiegenlieder
    [9]
  • Kapitel: II. Koselieder
    13
  • Kapitel: III. Schaukel- und Kniereiterliedchen
    16
  • Kapitel: IV. Tanzliedchen
    20
  • Kapitel: V. Fingerspiele
    23
  • Kapitel: VI. Zuchtreime
    25
  • Kapitel: VII. Fromme Reime
    30
  • Kapitel: VIII. Reime vom Wetter
    32
  • Kapitel: IX. Worte und Rekurs an Tiere
    34
  • Kapitel: X. Die Pflanzenwelt in Spiel und Reim
    39
  • Kapitel: XI. Reime aus der Kinderstube
    44
  • Kapitel: XII. Reime über andere Dinge
    47
  • Kapitel: XIII. Abzählreime
    57
  • Kapitel: XIV. Ringelreihen
    71
  • Kapitel: XIII. Stammbuch-Reime
    134
  • Kapitel: XIV. Sprachscherze
    144
  • Kapitel: XV. Allerlei aus der Schule
    164
  • Kapitel: XVI. Kinderpredigten und Kettenreime
    180
  • Kapitel: XVII. Necksprüche der Kinder untereinander
    192
  • Kapitel: XVIII. Sprüche und Scherze bei den verschiedenen Jahreszeiten
    206
  • Kapitel: XIX. Rätsel und Scherzfragen
    218
  • Kapitel: XX. Spiele und Belustigungen der Kinder
    233
  • Anhang: Anmerkungen
    [263]
  • Nachwort: Schlußbemerkung
    429
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    [430]
  • Korrekturen: Berichtigung
    -
  • Sachregister: Sachverzeichnis zu den Anmerkungen
    [460]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

308 
Frau will Semmeln holen, Hat d e r M a n n dasGeld gestohlen u. ä.: 
Zeitschr. 18 S. 36 Nr. 239 (Thüringen), 8 S. 413 Nr. 28 (Uckermark), Dähnhardt I 
109 (in 140 erscheinen Z. 3. 4 angeschlossen an einen anderen Spruch, ebenda 139, 
Zeitschr. 17 S. 414 Nr. 199, Dillmann 386, Rundas 686 (verkürzt 852 f.f, Eskuche 
173, Wegener 679, Meyer 20, Frömmel I 118 f., Frischbier 951), Frömmel II 130. 
Ihre erste Hälfte erinnert an unsere Nr. 149, kommt aber auch sonst vor: Wegener 
HI 801, Rundas 853 (hier entspricht der Eingang einem anderen Spruch mit gleicher 
Anfangszeile, Zeitschr. 18 S. 36 Nr. 240 mit weiteren Nachweisen, dazu noch Rundas 
892); 1262; Hruschka S. 411 Nr. 193, 412 Nr. 199 (an unsere Nr. 394 angeschlossen); 
wie sie sich zu unserer dritten Form verhält, ist ungewiß. 
Knapp S. 52 Nr. 5 wendet die zweite Fassung auf Lehrer und Kinder, 
Schluß „Macht der Lehrer bum bum bum"; ähnlich in Österreich, s. Zeitschr. 6 S. 296 
Nr. 6, 7 S. 296 Nr. 96, auch 5 S. 278 Nr. 15. 
149. Mit drei Strophen mehr, sonst fast genau übereinstimmend Wh. A. 
S. 51, danach Simrock 265 und nicht ganz genau LH. I 4 a, Böhme I 1237; 
mehrfach abweichend Knapp S. 60 s. Die Weise steht nach Böhme schon 1810 bei 
dem Liede in den 24 alten deutschen Liedern aus dem Wunderhorn, stammt aber aus 
dem Wiener katholischen Gesangbuch von 1774 (Nr. 17, Kommt zum großen Abend 
mahl). Vom Wunderhorn aus ist unsere Fassung eingedrungen, wohl aus einem der 
vielen Abdrucke in Kinderbüchern: hierfür scheint besonders die Abänderung in Str. 2, 
z. B- gegen Knapps Fassung, beweisend; zu derselben vgl. übrigens bei Nr. 148 c. 
Von den volkläufigen Fassungen steht neben der Knapps die elsässische LH. I 
4 b nach Stöber 1 187 jener am nächsten, andere elsässische weichen stark ab, s. ebenda 
4ci nach Weckerlin, Chansons populaires de l’Alsace II S. 328 und Böhme 1 1238, 
ebenso die schweizerischen, Tobler II S. 190 f. und Züricher 885—888, eine nieder 
österreichische Mittler 1137, danach LH. I 4e. Der Wunderhorntext ist sicherlich be 
arbeitet, wie auch die Pfälzer und die Schweizer Fassung Zeitschr. 18 S. 43 f. Nr. 269 
und Züricher 890; der fromme Ausgang hat sein Vorbild in Züricher 886 (Liebi 
Mueter im Stübli dort, Jag mer ds Buggelimandli fort). 
Schön S. 10 schließt vermittels einer Abänderung unserer dritten Strophe an 
Nr. 135 an; der Wortlaut erinnert sonst an unsere und die Pfälzer Fassung. — 
Einzelstrophen, deren erste zwei in den mir bekannten Fassungen fehlen: Stöber 1 188, 
ähnlich Brenner 156; E. Meier S. 68 — Böhme I 961, als Spie! Birlinger 
5. 118 = Böhme II 411; Hruschka S. 403 Nr. 127; Str. 2 der niederösterreichischen 
Fassung erscheint Birlinger S. 62 in anderem Zusammenhang. Auch Böhme I 
957 — E. Meier 56 ist zu vergleichen. 
E. Meier VL. 196 gibt eine offenbar volkläusige, elfstrophige Fassung, in der 
nicht von einem Kobold, sondern von einem häßlichen, nörgelnden Ehemann die Rede 
ist. Trotzdem wird der Kobold für ursprünglich gelten müssen. Auch in anderen 
Ländern wird dergleichen angetroffen, vgl. den Esperit-Fantasti in Mistrals Mireio, 
6. Gesang. 
Das von Goethe im Elsaß für Herder aufgezeichnete Lied „Hab ein bucklig 
Männel g'nomme" (Goethes Werke, Weimarische Ausg. 38 S. 254) steht völlig abseits; 
ähnlich Brenner 174, Züricher 889, eine Strophe Frischbier 506. 
159. Ebenso Marriage 242, Treichel 107**, mit anderem Schluß Köhler und 
Meier 362. Die Weise ist an beiden Orten die des Volksliedes „Wer lieben will, 
muß leiden" (Lewalter Heft 5 Nr. 12, LH. II617, Köhler und Meier 47, Marriage 96); 
an ihre Stelle ist wohl erst die unsrige, in Rhythmus und Melodiegang verwandte, 
getreten: sie findet sich sonst bei einem verbreiteten Gassenhauer „Ich lieg' im Bett 
und schwitze", Schumann 320, der seinerseits mit dem Liede „Ich bin ein jung 
frisch Weibchen" (Ditsurth II 200, Hruschka S. 222 Nr. 217, Treichel 27) zusammen 
hängen mag. 
Aus Kassel und Sachsen teilt mir Herr Lewalter noch folgende, offenbar hinzu' 
gemachte Eingangsstrophe mit: Mein Schatz, der heißt Karline (Sachsen: Pauline), 
Und dem bin ich so gut! Und wenn ich was verdiene,- So kauf ich ihr 'nen Hut.
	        

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