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Baessler-Archiv, 2.1912

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Baessler-Archiv, 2.1912

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714788
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714788
Persistenter Identifier:
BV035173706
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie
Untertitel:
ZfE
ISSN:
0044-2666
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1869
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-712359
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712359
Persistenter Identifier:
1550575639441
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie, 93.1968
Erscheinungsjahr:
1968
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
I. Abhandlungen und Vorträge Transozeanische Kultureinflüsse im alten Amerika: der gegenwärtige Stand der Forschung
Sonstige Person:
Heine-Geldern, Robert
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
    -
  • Baessler-Archiv, 2.1912
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalts-Verzeichnis
    -
  • Register: Register
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 2, 1912, Heft 1
    -
  • Titelseite
    -
  • Impressum
    -
  • Zeitschriftenartikel: Die Kunst der Karaja-Indianer / Krause, Fritz
    [1]
  • Zeitschriftenartikel: Der ethnographische Zusammenhang der Eskimo Grönlands mit denen der Hudsonbai / Thalbitzer, William
    [32]
  • Zeitschriftenartikel: Bei den Canella-Indianern in Zentral-Maranháo (Brasilien) / Kissenberth, Wilhelm
    [45]
  • Zeitschriftenartikel: Beiträge zur Kenntnis der Religion und der Kultusformen in Süd-Togo (Evhe-Gebiet) / Speiss, Carl
    [55]
  • Zeitschriftenartikel: Die Bana / Hagen, Günther v.
    [77]
  • Abbildung: Fig. 1. Bana: Vater und Tochter. Fig. 2. Musgu-Weiber
    [77]
  • Abbildung: Fig. 3. Bana-Gehöft. Fig. 4. Musgu-Gehöft
    78
  • Abbildung: Fig. 5. Bana-Mann. Fig. 6. Bana-Mädchen
    79
  • Abbildung: Fig. 7. Bana-Gehöft beim Posten Bongor. Fig. 8. Gehöft des Häuptlings Bogoldauje von Djahena
    82
  • Abbildung: Fig. 9. Trägerhäuser im Unterkunftslager bei Jagua
    83
  • Abbildung: Fig. 10. 1. Binde der Frau. 2. Fliegenwedel. 3. Gürtel eines jungen Mannes. Fig. 11. Bana-Mann mit eingeflochtenem Gras im Haar
    84
  • Abbildung: Fig. 12. Bana-Weiber und -Mädchen. Fig. 13. Bana-Jungens spielen "Abnehmen"
    85
  • Abbildung: Fig. 14. Bana-Jüngling
    88
  • Abbildung: Fig. 15. Bana-Mädchen
    89
  • Abbildung: Fig. 16. Bana, ein Fischnetz knüpfend
    92
  • Abbildung: Fig. 17. Strohhut mit Ziegenfellbezug (Außenseite). Fig. 18. Strohhut mit Ziegenfellbezug (Innenseite)
    94
  • Abbildung: Fig. 19. 1. Helm mit Straußenfedern. 2. Panzer aus Flußpferdhaut. 3. Stock mit Ziegenhaaren, der hinten an den Panzer gebunden wird. Fig. 20. Strohschild (Innenseite). Fig. 21. Strohschild (Außenseite)
    95
  • Abbildung: Fig. 22. Kuhfellschild (Innenseite). Fig. 23. Kuhfellschild (Außenseite). Fig. 24. Sandalen. Fig. 25. Wasserbeutel aus Ziegenleder
    96
  • Abbildung: Fig. 26. Lastentransport auf dem Wege Kalfu-Jagua
    98
  • Abbildung: Fig. 27. Bana-Jüngling, aus einer ausgehölten Tonkugel rauchend
    99
  • Abbildung: Fig. 28. Altes Bana-Weib
    101
  • Abbildung: Fig. 29. Bana auf dem Posten Bongor ein Haus deckend
    103
  • Abbildung: Fig. 30. Weissagender Bana
    104
  • Abbildung: Fig. 31. Bana-Männer
    106
  • Abbildung: Fig. 32. Bana-Weiber und Mädchen
    107
  • Abbildung: Fig. 33. Weibergrab in Djaheua
    109
  • Abbildung: Fig. 34. Totentanz
    110
  • Abbildung: Fig. 35. Häuptling Kuma, Dorf Tugude, Landschaft Harr
    111
  • Abbildung: Anlage 2
    113
  • Abbildung: Anlage 3
    114
  • Abbildung: Anlage 4
    115
  • Abbildung: Anlage 5
    116
  • Zeitschriftenartikel: Einige Notizen über die Musgu / Hagen, Gunther v.
    [117]
  • Zeitschriftenartikel: Die Karolineninsel Námóluk und ihre Bewohner / Girschner, Max
    123
  • Zeitschriftenartikel: Alte Maori-Holzskulpturen / Eichhorn, A.
    [216]
  • Zeitschriftenartikel: Die Abdál / Coq, Albert v. le
    [221]
  • Zeitschriftenartikel: Austroinsulare Kanus als Kult- und Kriegs-Symbole / Müller-Wismar, Wilhelm
    [235]
  • Zeitschriftenartikel: Die Kinderspiele der Pangwe / Tessmann, Günter
    [250]
  • Zeitschriftenartikel: Anava (Erbkeulen) aus Samoa / Eichhorn, A.
    [281]
  • Zeitschriftenartikel: Musikinstrumente aus dem alten Michoacan / Kunike, Hugo
    282
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

DIE BAÑA 
85 
Fig. 12. Bana-Weiber und -Mädchen. 
Photogr. Dr. Molm. 
Zeug, so wird er es sich wie 
einen Strick um den Leib binden. 
Dies erklärt sich dadurch, daß 
er gerade in der Regenzeit und 
den kalten Nächten nach dieser 
sehr an Magenerkältung und 
Dysenterie leidet. Ich habe an 
mir selbst oft genug erfahren, daß 
man selbst in den heißen Nächten 
von 40° C., in denen man unzu- 
gedeckt im Freien schläft, sofort 
dann Durchfall bekommt, wenn 
man keine Leibbinde trägt. 
Tatauierungen findet man nur 
selten bei erwachsenen Männern 
am Rücken. Sie dienen lediglich 
als Schmuck, haben also keine 
besondere Bedeutung. Nur wenige verstehen, sie einzuritzen. Als Honorar wird ein Huhn 
gezahlt. Die Schnitte werden niemals zur Regenzeit ausgeführt, da die Wunden dann von 
Moskitos zu sehr heimgesucht würden. 
Die Knaben gehen bis zur Geschlechtsreife, dem zehnten Jahre, unbekleidet, die Mädchen 
bis zur Ehe. 
Die Frauen tragen an einer Schnur um den Leib eine aus mehreren Wolltäden bestehende 
Binde durch die Beine gezogen. Diese ist mit rotem Ton (wahrscheinlich Eisenmennige), 
gefärbt, der in der Trockenzeit in den Flußbetten 3-5 m unter dem gewachsenen Boden 
gefunden wird Die Witwen müssen nach dem Tode ihres Mannes 4 Monate lang ungefärbte 
Binden tragen, als Zeichen, daß sie während dieser Zeit Beischlaf nicht vollziehen dürfen. 
Die Schamhaare entfernen die Weiber nicht. 
Den kleinen Mädchen werden bereits im ersten Lebensjahre der linke Nasenflügel. Ober 
und Unterlippe durchstochen und Grashalme hindurchgesteckt. Allmählich werden in die L.ppen 
kleine Pflöcke, die man aus dem Flaschenkürbis fertigt, gezwängt. Diese werden dann immer 
größer gewählt, bis sie allmählich einen Durchmesser von 37,-4 cm erlangen. Dadurch stehen 
die Lippen natürlich schnabelförmig vor, und die beiden Pflöcke klappern beim Sprechen auf- 
einander; ein Anblick, der nicht 
nur Europäer, sondern noch mehr 
Angehörige anderer Neger-Stämme 
sehr belustigt. De gustibus non 
est disputandum. 
Um die Knöchel tragen die 
Frauen mehrere glatte Eisenringe, 
die beim Gehen zusammen klirren. 
Schmälere Reifen werden um die 
Handgelenke getragen, oft jedoch 
auch rot gefärbte Holzringe, oder, 
was sehr selten und wertvoll ist, 
Elfenbeinringe. Diese sind nicht 
nur ihres Materials wegen kost 
bar, sondern hauptsächlich wegen 
der schwierigen und zeitrauben 
Fig. 13. Bana-Jungens spielen „Abnehmen ‘. 
Photogr. v, Hagen.
	        

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