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Die deutschen Feste in Sitte und Brauch

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Die deutschen Feste in Sitte und Brauch

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714788
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714788
Persistenter Identifier:
BV035173706
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie
Untertitel:
ZfE
ISSN:
0044-2666
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1869
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-712359
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712359
Persistenter Identifier:
1550575639441
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie, 93.1968
Erscheinungsjahr:
1968
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Apurlec und Túcume Zwei Ruinenstätten im Departement Lambayeque, Peru
Sonstige Person:
Trimborn, Hermann
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Abbildung

Strukturtyp:
Abbildung
Titel:
Abb. 7 Blick in südlicher Richtung vom Cerro Apurlé auf Gevierte und Straßen. (Aufn. Josefine Trimborn)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Die deutschen Feste in Sitte und Brauch
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorblatt
    -
  • Widmung: Herrn Sekretair Lenz freundlichst zugeeignet vom Verfasser Weihnachten 1908
    -
  • Titelseite
    -
  • Widmung: Seinem hochverehrten und lieben Superintendenten und Kreisschulinspektor, Herrn Propst Schütz zu Kemberg, einem eifrigen Freunde der deutschen Volkskunde, zugeeignet vom Verfasser
    -
  • Vorwort: Vorwort
    -
  • Kapitel: Herbstfeste
    [1]
  • Kapitel: Weihnachtszeit
    [25]
  • Kapitel: Die heiligen Zwölf
    [50]
  • Kapitel: Vorfrühlingsfeste
    [74]
  • Kapitel: Fastenzeit
    [94]
  • Kapitel: Die Karwoche
    [109]
  • Kapitel: Ostern
    [119]
  • Kapitel: Deutsche Maibräuche
    [134]
  • Kapitel: Pfingsten
    [148]
  • Kapitel: Der Johannistag und die sommerlichen Feste
    [167]
  • Kapitel: Ernte
    [183]
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Tag abzählen, wächst. Dem Mitgefühl für die Armen und 
Kranken ist zu keiner Zeit das Lerz so weit geöffnet, wie in diesen 
Wochen. Aus der Straße und in den Läufern hört man aus 
Kindermund das Lied vom Christkindlein, der stillen, heiligen Nacht 
und vom grünen Tannenbaum. And wenn dann auf dem Markte 
des Ortes mitten im Winter ein zeitweiliger Tannenwald entsteht, 
und im Lause Nüsse und Äpfel vergoldet und Weihnachtskuchen 
gebacken werden, dann erreicht die Spannung des kindlichen Ge 
mütes ihren Löhepunkt, bis der Christabend herbeikommt, wo 
Vater oder Mutter die Kinderschar zu den mit Äpfeln, Nüssen 
und Naschwerk geschmückten Lichterbaum ruft, unter welchem die 
Festgaben ausgebreitet sind. Zuvor jedoch muß fast in allen 
Gegenden Deutschlands nach guter alter Sitte das Gotteshaus 
besucht und das alte liebe Evangelium von der Schätzung des 
Kaisers Augustus und der Geburt des Christkindes zu Bethlehem 
angehört werden. Mag das Gehöft auch noch so entfernt von 
der Kirche liegen, mag es draußen auch noch so sehr schneien oder 
stürmen, ein Christfest ohne Besuch der Christvesper oder Christ- 
mette ist noch in vielen Gegenden Deutschlands undenkbar. Mit 
der Lerrschast muß sich auch das Gesinde an diesem Kirchgänge 
beteiligen. Zn Thüringen tragen die Kinder vielfach Papier 
laternen, oder kleine, die Geburtsstätte Christi darstellende Läuschen 
zur Kirche. 
Das Symbol des Weihnachtsfestes ist der Christ- oder 
Weih nachts bäum. Er ist noch nicht so alt, wie man glauben 
könnte, und jene Annahme, daß sein Arsprung aus einer alt 
indischen Gewohnheit, an festlichen Zeiten einen Baum mit Lichtern 
zu bestecken, herzuleiten sei, widerspricht der Tatsache, daß von 
einem Lichterschmuck des deutschen Weihnachtsbaumes zum ersten 
Male in einer Beschreibung des Wittenberger Professors Kißling 
aus Zittau aus dem Zahre 1737 die Rede ist. Er schreibt: 
„Am heiligen. Abend stellte sie (eine Gutssrau im Kreise ihrer 
Kinde und ihres Gesindes) in ihren Gemächern so viel Bäumchen 
auf, wie sie Personen beschenken wollte. Aus deren Löhe, 
Schmuck und Reihenfolge in der Ausstellung konnte jedes erkennen, 
welcher Baum für es bestimmt war. Sobald die Geschenke ver-
	        

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