digi-hub Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • enterFullscreen
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Globus, 35.1879

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Globus, 35.1879

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714788
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714788
Persistenter Identifier:
BV035173706
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie
Untertitel:
ZfE
ISSN:
0044-2666
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1869
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-712547
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712547
Persistenter Identifier:
1561556365867
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie, 71.1939
Erscheinungsjahr:
1939
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Vorderer Einband

Strukturtyp:
Vorderer Einband
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 35.1879
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
    [V]
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1879 / Kiepert, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1879 / Kiepert, Richard
    [17]
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1879 / Kiepert, Richard
    [33]
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1879 / Kiepert, Richard
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1879 / Kiepert, Richard
    [65]
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1879 / Kiepert, Richard
    [81]
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1879 / Kiepert, Richard
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1879 / Kiepert, Richard
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1879 / Kiepert, Richard
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1879 / Kiepert, Richard
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1879 / Kiepert, Richard
    [161]
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1879 / Kiepert, Richard
    [177]
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1879 / Kiepert, Richard
    [193]
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1879 / Kiepert, Richard
    [209]
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1879 / Kiepert, Richard
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1879 / Kiepert, Richard
    [241]
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1879 / Kiepert, Richard
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1879 / Kiepert, Richard
    [273]
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1879 / Kiepert, Richard
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1879 / Kiepert, Richard
    [305]
  • Zeitschriftenartikel: Edouard Andre's Reisen im nordwestlichen Südamerika 1875 bis 1876. III.
    [305]
  • Zeitschriftenartikel: Neuere Forschungen in dem alten Bette des Oxus. / Lenz, R.
    311
  • Zeitschriftenartikel: Ferdinand von Richthofen's "China". III.
    313
  • Zeitschriftenartikel: Die Veränderungen der slavisch-russischen Nationalität innerhalb der Bevölkerung Sibiriens
    317
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    319
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1879 / Kiepert, Richard
    [321]
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1879 / Kiepert, Richard
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1879 / Kiepert, Richard
    [353]
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1879 / Kiepert, Richard
    [369]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Ferdinand von Ri 
des Us - boi , und die ganze Erzählung würde unverständlich , ja widersinnig werden , sobald man sich den Fluß in seinem jetzigen Bette strömend denken wollte . Nur wenige Stellen sollen hier als Zeugnisse angeführt werden . In Pisch - Gah , am linken Ufer des Oxus unterhalb Urgendsch , beriethen die Fürsten um 1538 , ob sie Urgendsch oder Chiwa angreifen sollten , und entschlossen sich zu dem letzter« : „ car nous aurons ä effectuer le passage du fleuve , tandis qu'en marchant sur Khiva il n'y a ni fleuve ä passer , ni ennemi ä craindre . " Gegenwärtig liegen Urgendsch und Chiwa beide am linken Ufer , Urgendsch aber am rechten Ufer des Us - boi . Noch im Jahre 1538 war der Oxus von Ur - gendfch bis Vezir ( etwa 60 km unterhalb Urgendsch ) bar . Bei Urgendsch war er so wasserreich , daß sein Ueber - gang große Schwierigkeiten bereitete . Vezir war sehr stark aus dem Oxus irrigirt . Ferner erwähnt Abul - GHazi , daß der Fluß im Jahre 1575 sein altes Bett verlassen habe und nun in das „ Meer des Sir " münde , worauf das Land bei der neuen Mündung den Namen Aral erhalten habe . Bon dem Sary - Kamysch spricht der Autor nirgends , doch kann das wohl kaum so gedeutet werden , als ob der See nicht bestanden habe ; erwähnt er doch auch den Aral - See nur bei der Gelegenheit , wo er von der neuen Mündung des Amu spricht . Die Seen hatten für ihn kein Interesse , weil sie für die Geschichte seiner Ahnen nicht von Bedeutung waren . 
Diese Quelle scheint nicht weniger sicher und zuverlässig zu sein als viele andere historische Quellen , an deren Zu - verlässigkeit kein Zweifel haftet ; auch werden die Angaben derselben in Bezug auf den frühern Lauf des Oxus unter - stützt durch eine große Menge von Ruinen und durch die noch deutlich sichtbaren Reste alter Bewässerungskanäle , die vielfach zwischen Urgendsch und Sary - Kamysch angetroffen werden . Man braucht das Geschichtswerk Abul - Ghazi's nur gelesen zu haben , um die volle Ueberzeugung zu gewinnen , daß seine Angaben richtig und treu sind , wenn auch viel - leicht eine und die andere Jahreszahl nicht ganz korrekt mit - getheilt ist . 
Hierzu kommt nun noch , daß Abul - Ghazi's Angaben über den srühern Lauf des Oxus durch den Bericht eines Europäers , der das Gebiet kurz vor Abul - Ghazi's Geburt besucht hat , vollkommen bestätigt werden . Im Jahre 1559 reiste der Engländer Jenkinson über Astrachan und das Kas - pische Meer nach Mangischlak , von dort über Urgendsch nach Buchara . Er berichtet , daß er von Mangischlak in 20 gen an eilten Busen des Kaspischeu Meeres gelangt sei , in welchen früher der Oxus mündete , der aber nun nicht mehr hineinfließe ; von diesem Orte sei er nach drei Tagemärschen zu dem Schloß ( Castle ) Sellizure gekommen , wo sich der Chan aufhielt , und dann in zwei Tagen nach Urgendsch ; Sellizure liege auf einer Höhe , im Süden sei flaches Land , das stark bewässert sei , doch drohe ihm Dürre dadurch , daß der Fluß sein altes Bett verlassen . Von Urgendsch zog Jen - kinson 100 Miles den Oxus entlang , bis er an den großen 
thosm's „ China " 313 
Fluß Ardock gelangte , der aus dem Oxus fließt , eine Länge von 1000 Miles habe , dann in der Erde verschwinde und nach 500 Miles sich in den See ergieße . Den Fluß Ardock überschritt Jenkinson und gelangte in die Stadt Kat . 
Aus diesem Berichte solgt , daß in Sellizure , welches mit dem Orte Vezir Abul - Ghazi's identisch zu sein scheint , im Jahre 1559 noch eine starke Bewässerung aus dem Oxus bestand und daß dieser Fluß zu jener Zeit noch bei Urgendsch vorbeifloß ; ferner daß der Ardock 100 Miles oberhalb Ur - gendfch aus dem Oxus abfloß . Diese Entfernung stimmt vollständig mit der Länge des Us - boi , die in gerader Linie etwa 130 km beträgt . Daher ist unter dem Ardock Jen - kinson's der untere Lauf des Amu - Darja zu verstehen . Die Länge desselben von 1000 Miles ist wohl nicht genau zu nehmen , da Jenkinson hier nicht mehr als Augenzeuge spricht . Das Verlausen desselben im Sande deutet vielleicht aus eine eben vor sich gehende Bildung des Arals oder Erweiterung des Sir - Meeres . Wenn man dem Bericht Abul - Ghazi's Glauben schenkt , daß 1538 der Oxus bis Vezir schiffbar war , wenn man berücksichtigt , daß 20 Jahre später nach Jenkinson dem Gebiete bereits Dürre droht , so wird es sehr wahrscheinlich , daß Jenkinson sehr bald nach der Entstehung des Ardock die Gegend besucht hat . Die Angabe Abul - Ghazi's , daß die Stromänderung 1575 stattgefunden habe , also 16 Jahre nach Jenkinson , widerspricht der Schluß - folgerung nicht , wenn man unter dem vom Abul - GHazi nannten Jahre dasjenige versteht , wo der Strom endgültig aufhörte in den Us - boi zu fließen ; denn wahrscheinlich wird doch der Vorgang kein momentaner gewesen sein . 
Ist aber die Stromänderung kurz vor Jenkinson's Besuch ersolgt , so muß zu jener Zeit auch der Sary - Kamysch als See bestanden haben , und den Beleg dasür findet man in Jenkinson's Reisebericht ; denn es ist wohl kaum zu bezwei - feilt , daß der von ihm erwähnte Busen des Kaspischen Mee - res eben dieser See ist . Dafür sprechen die von Jenkinson angeführten Entfernungen sowie die Karten zu seinen Reisen . Die Entfernung von Urgendsch bis Sary - Kamysch beträgt 130 km , was allerdings 4 bis 5 Tagemärschen entspricht ; auf halbem Wege zwischen dem See und Urgendfch liegen auf dem Südabfalle des Ust - Urt , dem Tschink , die Ruinen eines größern Ortes , Deu - Kesken , und südlich von denselben in der Ebene sieht man die Reste eines reichen Bewässernngs - systems , genau so wie Jenkinson die Gegend von Sellizure beschreibt . Nach der Karte Jenkinson's fallen diese Ruinen mit Sellizure zusammen und der Busen des Kaspischen Meeres fällt genau auf den See Sary - Kamysch . 
Auf diese Weise findet dieser Busen des Kaspischen Mee - res , an dessen Deutung schon so mancher Forscher seinen Scharfsinn geübt , eine einfache nnd ungezwungene Erklärung und es ist nicht erforderlich , Hebungen und Senkungen des Landes anzunehmen , für welche keine Belege vorliegen , oder dem Karabogas - Busen des Kaspischen Meeres solche Aus - dehnuug zu geben , wie er sie nie gehabt haben kann . 
Ferdinand von Richthofe , t „ China 
/ / 
III . 
Das dritte Kapitel : „ Bildung und Umbildung der Salzsteppen Central - Asiens , " betrachtet zunächst in eingehender Weise jene schon angedeuteten Agentien , welche Globus XXXV . Nr . 20 . 
die Gebirgslandschaften Central - Asiens und Nord - Chinas mit einer dichten Lößschicht bedeckt und eingeebnet haben . Von größtem Einflüsse sind dabei natürlich die klimati - 
40
	        

Download

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welche Farbe hat der blaue Himmel?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.