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Zeitschrift für Ethnologie, 42.1910

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Ethnologie, 42.1910

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714788
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714788
Persistenter Identifier:
BV035173706
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie
Untertitel:
ZfE = Journal of social and cultural anthropology : JSCA
Weitere Titel:
ZfE
ISSN:
0044-2666
Herausgebendes Organ:
Deutsche Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie
Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1869
Signatur:
LA 7600
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-712646
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712646
Persistenter Identifier:
1575560591020
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie, 42.1910
Erscheinungsjahr:
1910
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 42, 1910, Heft 2
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Bericht über eine ethnographische Forschungsreise ins Grasland von Kamerun
Sonstige Person:
Ankermann, Bernhard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
    -
  • Zeitschrift für Ethnologie, 42.1910
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 42, 1910, Heft 1
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 42, 1910, Heft 2
    [175]
  • Zeitschriftenartikel: I. Abhandlungen und Vorträge. Der Tasmanierschädel, ein Insulartypus / Basedow, Herbert
    [175]
  • Zeitschriftenartikel: Über die Wildenstämme der Insel Formosa / Müller, W.
    [228]
  • Zeitschriftenartikel: Die Tierbilder der mexikanischen und der Maya-Handschriften. Schluß [Teil 5/5] / Seler, Eduard
    [242]
  • Zeitschriftenartikel: Bericht über eine ethnographische Forschungsreise ins Grasland von Kamerun / Ankermann, Bernhard
    [288]
  • Zeitschriftenartikel: Die thrakische Grundlage im Rumänischen / Fischer, Emil
    [311]
  • Protokoll: Il. Verhandlungen. Anthropologische Fachsitzung vom 22. Januar 1910
    [316]
  • Protokoll: Ausserordentliche Sitzung vom 12. Februar 1910
    [337]
  • Protokoll: Sitzung vom 19. Februar 1910
    [355]
  • Zeitschriftenrezension: Ill. Literarische Besprechungen. Moritz Hoernes: Natur und Urgeschichte des Menschen. I. Band: Naturgeschichte des Menschen, Urgeschichte der Kultur I-III. II.. Band: Urgeschichte der Kultur IV-VII / Ehrenreich, P.
    [363]
  • Literaturverzeichnis: IV. Eingänge für die Bibliothek
    [365]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 42, 1910, Heft 3/4
    [369]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 42, 1910, Heft 5
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 42, 1910, Heft 6
    [839]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis. Verzeichnis der Tafeln
    [1007]
  • Leerseite
    -
  • Impressum
    -
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Ethnographische Forschungsreise ins Grasland von Kamerun. 
49 
eu 
entwickelte Keramik mitgebracht; eine weitere Welle hat von Nordosten, 
von Tikar her, den Gelbguss eingeführt; die letzte Einwanderung endlich, 
die der Bali, lässt sich mit Wahrscheinlichkeit bis nach dem Benue zurück- 
verfolgen. Einmal scheint die alte Sprache der Bali, das Mubako, die sie 
jetzt grösstenteils zu Gunsten einer während ihrer Ansässigkeit im Bamum- 
Lande angenommenen Sprache aufgegeben haben, am nächsten mit der 
Sprache der Vere verwandt zu sein, zweitens besitzen die Bali einige 
ethnographische Besonderheiten, die sich nur am Benue wiederfinden. Im 
ganzen Grasland findet sieh ein einfaches Xylophon, dessen Klanghólzer lose 
auf zwei Bananenstàmme gelegt werden; in Bali allein gibt es ein Xylophon 
— übrigens nur in zwei Exemplaren — mit einem festen Rahmen und 
Resonanzkürbissen, die ganz wie am Benue aus zwei winklig aneinander 
gesetzten Kürbissen bestehen. Der Voma-Klub besitzt als Zeremonial- 
geräte vier wurfmesserähnlich gestaltete Eisen und als Musikinstrumente 
grosse aus mehreren Kürbissen zusammengesetzte Trompeten — beides 
ähnlich im nördlichen Adamaua vorhanden; eben dahin weisen auch das 
Messer mit Ringgriff und mit Spiralen am Griff, sowie einige Embleme 
des Häuptlings: Stäbe mit eiserner Verzierung am Ende und die bekannten 
Speerbündel mit einem gemeinsamen Spitzenfuiteral aus Fell Als letzte 
Einwanderer haben die Bali auch ihr Männergewand mitgebracht, das 
sie vor allen anderen Graslandbewohnern auszeichnet und sich von der 
Haussatobe nur durch die Stickerei unterscheidet, während die übrigen 
Stämme nur einen einfachen Schurz tragen. 
Aber die Kulturverwandtschaften lassen sich noch weiter verfolgen. 
Die geschnitzten Trinkhörner sind denen der Bakuba so ähnlich, dass ein 
blosser Zufall wohl ausgeschlossen ist, und wenn Frobenius Recht hat 
mit seiner Vermutung, dass die Vorfahren der Bakuba den Erzguss ge- 
kannt haben, so würde Nordwest-Kamerun ein Bindeglied zwischen diesen 
und Benin bilden. Auf die grosse Ähnlichkeit der Ornamentik in beiden 
Kulturen hat gleichfalls schon Frobenius hingewiesen. Das charakteristische 
Bandmuster tritt freilich in Nordwest-Kamerun sehr zurück, wenn es auch 
nicht ganz fehlt; an seiner Stelle dominieren Zickzack- und Dreiecks- 
muster, der Mäander und eine Reihe aus Tierfiguren — Spinne, Frosch, 
Eidechse — abgeleitete Ornamente. 
Das merkwürdigste aber ist, dass auch unverkennbare Beziehungen 
mit Ostafrika, besonders bei den Stämmen am oberen Nil vorhanden sind. 
Schon die Spiralwulst-Korbe von Bamum erinnern in Technik und 
Musterung auffällig an die der Bahima, die Holzgefässe mit Ausguss an 
die mit gleicher Vorrichtung versehenen Holzgefässe von Ruanda; niemals 
aber. bin ich während meiner Reise erstaunter gewesen, als an dem Tage, 
da ich im Dorfe Nyos westlich vom grossen Ndü-See Stocksehilde ent- 
deckte, die in Konstruktion und Verwendung ganz denen der Stämme des 
abflusslosen Gebiets von Ostafrika glichen, nur dass der Handschutz nicht 
aus Leder, sondern aus Holz gebildet war (Abb. 15). Daneben gab es 
hier und in den übrigen Bafum-Landschaften kleine Faustschilde aus 
1) Ich verdanke diese Feststellung einer freundlichen Mitteilung von Herrn B. Struck. 
920%
	        

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