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Zeitschrift für Ethnologie, 41.1909

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Ethnologie, 41.1909

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714788
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714788
Persistenter Identifier:
BV035173706
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie
Untertitel:
ZfE
ISSN:
0044-2666
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1869
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-712647
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712647
Persistenter Identifier:
1575560795402
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie, 41.1909
Erscheinungsjahr:
1909
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 41, 1909, Heft 3/4
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
I. Abhandlungen und Vorträge. Die jemenitischen Juden
Sonstige Person:
Weissenberg, S.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
    -
  • Zeitschrift für Ethnologie, 41.1909
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 41, 1909, Heft 1
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 41, 1909, Heft 2
    [143]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 41, 1909, Heft 3/4
    [309]
  • Zeitschriftenartikel: I. Abhandlungen und Vorträge. Die jemenitischen Juden / Weissenberg, S.
    [309]
  • Zeitschriftenartikel: Die soziologische und religiös-ethische Gruppierung der australischen Stämme / Schmidt, Wilhelm
    [328]
  • Zeitschriftenartikel: Über Personennamen der Kitonaqa-Indianer von Britisch-Kolumbien / Chamberlain, Alexander F.
    [378]
  • Zeitschriftenartikel: Die Tierbilder der mexikanischen und der Maya-Handschriften. (Fortsetzung. Hierzu Tafel IV.) [Teil 2/5] / Seler, Eduard
    [381]
  • Zeitschriftenartikel: Analysen keltischer Münzen / Forrer, Robert
    [458]
  • Zeitschriftenartikel: Vorlage einer neu eingegangenen Sammlung von Goldaltertümern aus Costa Rica. (Hierzu Tafel V und VI.) / Seler, Eduard
    [463]
  • Protokoll: Il. Verhandlungen. Sitzung vom 24. April 1909
    [468]
  • Protokoll: Sitzung vom 6. Mai 1909
    [503]
  • Protokoll: Sitzung vom 15. Mai 1909
    [511]
  • Zeitschriftenrezension: Ill. Literarische Besprechungen. Hasselwander, A.: Untersuchungen über die Ossifikation des menschlichen Fussskeletts. II. Der Abschluss der Verknöcherungsvorgänge. Zeitschr. f. Morphol. und Anthropol., Bd. 12 / Virchow, Hans
    [585]
  • Zeitschriftenrezension: Rhamm, K. Ethnographische Beiträge zur Germanisch-slavischen Altertumskunde. Abteilung I, Die Grosshufen der Nordgermanen. AbteilungII, Urzeitliche Bauernhöfe in Germanisch-slavischem Waldgebiet. Teil I, Altgermanische Bauernhöfe im Übergang vom Saal zu Fletz und Stube / Hahn, Eduard
    586
  • Zeitschriftenrezension: Koch-Grünberg, Zwei Jahre unter den Indianern. Reisen in Nordwest-Brasilien 1903/1905. Erster Band / Steine, Karl von den
    588
  • Literaturverzeichnis: IV. Eingänge für die Bibliothek
    [589]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 41, 1909, Heft 5
    [591]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 41, 1909, Heft 5
    [759]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis. Verzeichnis der Tafeln
    [983]
  • Inhaltsverzeichnis: [Inhalt]
    -
  • Impressum
    -
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

^ S. Weissenberg. 
war zwar nur von kurzer Dauer, aber einer seiner Proselytenkónige, 
Jussuf Dhu-Nowas, zeichnete sich durch starken religiösen Kifer aus, 
der ihn sogar zu Christenverfolgungen verleitete. Dies spricht dafür, dass 
zu jener Zeit entweder in Jemen selbst oder in seiner nächsten Nachbar- 
schaft grössere und einflussreiche jüdische Gemeinden zu finden waren. 
Und wirklich sehen wir ein Jahrhundert später bei Mohammeds Auf- 
treten, dass die Juden im nördlichen Arabien eine gewisse Rolle gespielt 
haben. Sie traten als Gegner des neuen, für sie falschen Propheten auf 
und wurden erst nach mehreren Kämpfen besiegt und vertilgt. Möglich 
ist es, dass damals ein Teil der zersprengten nordarabischen Juden sich 
nach Jemen wandte und dort die nach dem Siege des áthiopischen Königs 
Elesbaa, der sieh der verfolgten Christen annahm, über Jussuf Dhu- 
Nowas stark reduzierten jüdischen Gemeinden verstärkte. 
Die weitere Geschichte der jemenitischen Juden ist ganz in Dunkel 
gehüllt, Dafür aber, dass sie von Zeit zu Zeit mit dem übrigen Judentum 
in kürzere oder längere Verbindung traten, spricht der Umstand, dass die 
ganze rabbinische Literatur ihnen bekannt ist und dass sie in religiöser 
Beziehung auf talmudischem Standpunkte stehen und vom allgemein 
gültigen Judentume kaum eine nennenswerte Abweichung zeigen, was 
sich von ihren nüchsten Nachbarn, den abessinischen Falaschas, nicht 
sagen lässt. 
Was ihre politische und soziale Lage anbelangt, so lässt sich ver- 
muten, dass sie seit dem Siege des Mohammedanismus nicht besser als 
überall in den mohammedanischen Ländern war. Dafür spricht der heisse 
Hang an Jerusalem, der in ihren liturgischen und Volksliedern klar zum 
Ausdruck gelangt, hauptsächlich aber spricht dafür die seit etwa 30 Jahren 
unaufhörlich und energisch stattfindende Emigration. Ks lässt sich nicht 
feststellen, was die direkte Ursache dieser Emigration war. Jedenfalls 
waren es dunkle messianische Ideen, die auf von Verfolgungen und 
Hungersnóten reich gedüngtem Boden leicht keimen konnten und bei den 
zu Kabbala und Mystik geneigten Leutchen den Entschluss reifen konnten, 
trotz der auf dem Wege bevorstehenden unsáüglichen Mühen, nach der 
alten Heimat zurückzukehren. Vielleicht war es aber nur nebelhafte 
Kunde von einer besseren Lage der Juden in anderen Ländern, die sie 
zur Emigration bewogen hat. Entschieden haben aber auch die leichteren 
modernen Transportverhältnisse das ihrige dazu beigetragen. Wie dem 
auch sei, aber vor etwa 30 Jahren, wie schon erwähnt, begann die 
Emigration der Juden aus Jemen nach Palästina, die seitdem nicht nur 
nicht abnimmt, sondern im Gegenteil sich immer steigert. Jetzt trifft 
man grössere Gemeinden jemenitischer Juden in Kairo, Jaffa und Jeru- 
salem, einzelne Familien aber fast überall in Palästina. Die Jerusalemer 
Kolonie ist etwa 2000 Personen stark. 
Ein Reisestipendium der Rudolf Virchow-Stiftung nach dem nahen 
Osten behufs anthropologischer Erforschung der Juden ermöglichte mir, 
auch mit ihrem jemenitischen Zweig in Verbindung zu treten und ihn 
psychisch und physisch näher kennen zu lernen. 
Die jemenitischen Juden fallen jedem Fremden auf den ersten Blick 
310
	        

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