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Li Fengbao, der zweite chinesische Gesandte in Berlin

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Bibliographische Daten

fullscreen: Li Fengbao, der zweite chinesische Gesandte in Berlin

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714849
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714849
Persistenter Identifier:
BV046933380
Titel:
Chronik der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin
Untertitel:
für das Rechnungsjahr ..
Erscheinungsort:
Goslar
Erscheinungsjahr:
1888
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Universitätsgeschichte > Humboldt-Universität zu Berlin
Wissensgebiet:
Institutions- und Universitätsgeschichte

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-712967
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712967
Persistenter Identifier:
1603977346967
Titel:
Chronik der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, 17.1903
Erscheinungsjahr:
1903
Signatur:
AL 50710 C557
Sammlung:
Universitätsgeschichte > Humboldt-Universität zu Berlin

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
IX. Ministerial-Erlasse und - Bestimmungen
Sammlung:
Universitätsgeschichte > Humboldt-Universität zu Berlin

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Medizinisch-biologische Familienforschungen innerhalb eines 2232köpfigen Bauerngeschlechtes in Schweden (Provinz Blekinge)
    -
  • Medizinisch-biologische Familienforschungen innerhalb eines 2232köpfigen Bauerngeschlechtes in Schweden (Provinz Blekinge), Text
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Widmung: Meiner Frau Thyra Lundborg die mir in diesen Jahren der Arbeit und Entsagung treu zur Seite gestanden in Liebe gewidmet
    [III]
  • Vorwort: Begleitwort / Gruber, Max von
    [V]
  • Vorwort: Vorwort
    [IX]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    [XIII]
  • Tafelverzeichnis: Abbildungen. Tafel I-X. Deszendenztafeln I-L. [s. Atlas]
    XVI
  • Einleitung: Kurze Darstellung des Ganges der in dieser Arbeit ausgeführten Untersuchungen und ihres Zieles
    [1]
  • Kapitel: Allgemeiner Teil
    [5]
  • Kapitel: Spezieller Teil
    [77]
  • Vorblatt
    [77]
  • Kapitel: I. Kurzer, orientierender Überblick über das untersuchte Geschlecht in sozialer und physio-pathologischer Hinsicht während der vergangenen 200 Jahre
    [79]
  • Kapitel: II. Personalgeschichte. Beschreibung von 2232 Personen, die dem großen Geschlecht angehören, nebst Aszendenztafeln I-XCI der Eingeheirateten im Text
    [81]
  • Kapitel: III. Demographie und Statistik des Geschlechtes
    [417]
  • Kapitel: IV. Pathologie des Geschlechtes
    [437]
  • Kapitel: V. Die wichtigsten Ursachen der schlechten sozial-biologischen Beschaffenheit des Geschlechtes. Beiträge zur Entartungsfrage
    [481]
  • Kapitel: VI. Die Kriminalität und der sittliche Standpunkt des Geschlechtes
    [495]
  • Kapitel: VII. Die Eingeheirateten und ihre Beschaffenheit
    [499]
  • Kapitel: VIII. Die nach anderen Weltteilen (Amerika und Australien) Ausgewanderten
    [503]
  • Kapitel: IX. Zukunftsfragen. Einige Richtlinien
    [507]
  • Literaturverzeichnis: X. Literatur
    [514]
  • Kapitel: Anhang. Beilagen
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

- 512 
Verwandtschaftstafeln) von Generation zu Generation, wobei der eine Forscher anfängt wo der andere aufgehört 
hat. Werden solche Untersuchungen in größerem Maße ausgeführt, so bekommt man nach und nach medizinisch- 
biologische Längsschnitte der Bevölkerung. Mit deren Hilfe werden wir zweifelsohne viele für uns noch dunkle 
Punkte in der Hereditäts- und Degenerationslehre deuten können. Verschiedene Arten von Dispositionen können 
ebenfalls analysiert werden und die ganze Vererbungslehre bekommt festeren Boden unter die Füße, was ja ein 
äußerst erstrebenswertes und edles Ziel für die menschliche Forschung sein muß, 
Je mehr solches Material gesammelt wird, desto sichereren Grund bauen wir für die neuen Wissenschaften, 
welche in England nach Galton und Pearson den Namen ‚‚Nationaleugenik‘“ und in Deutschland „Gesellschafts- 
and Rassenbiologie, resp. Rassenhygiene‘“ im Sinne von Plötz erhalten haben. 
Die Engländer und Amerikaner haben schon lange die Bedeutung einer solchen Forschung eingesehen und 
mit Hilfe von Mäzenaten (Galton, Carnegie und andere) Institute für Erblichkeitsforschung gegründet 
Auch in Deutschland haben in den letzten Jahren diese Bestrebungen festere Formen angenommen. Man 
hat angefangen einzusehen, daß man ohne Zusammenschluß und Zusammenarbeit der Forscher untereinander 
mit Ausgangspunkt von Zentralstellen oder Forschungsinstituten!) nicht weit kommt. Von allen hat wohl 
Schüle dies seit langem eingesehen. Er hat Nachfolger bekommen, die sich nicht länger totschweigen lassen. 
Von diesen mögen hier genannt werden Sommer in Gießen, Weinberg in Stuttgart, Kraepelin, v, Gruber, Alz- 
heimer und Rüdin in München sowie Römer in Illenau, alles tüchtige Forscher, 
Rüdin, Kraepelins erster Assistent, der ein sehr energischer Familienforscher ist, hat dies neulich in einer 
sehr verdienstvollen Weise hervorgehoben.?) Mit einigen von diesen Aussprüchen, welchen ich vollkommen 
beistimme, will ich diese Arbeit abschließen: 
„Die Familienforschung muß eine systematische, methodische Berufs- und Lebensarbeit bilden, sie darf 
kein Dilettieren, keine Wappen- und namengenealogische Spielerei, aber auch keine bloßes blinddienendes An- 
hängsel der Psychiatrie sein. Sie muß sich des Zusammenhanges mit der Experimentalbiologie stets bewußt 
bleiben. Sie muß sich auch rückwärts erstrecken und in die kollaterale Breite, aber ebensosehr, ja ganz be- 
sonders muß sie in die Zukunft gerichtet sein, damit gerade diejenigen medizinischen Daten unseren Nachfahren 
beschafft werden, welche wir an den alten zurückliegenden Geschlechtern vermissen. 
Die folgenden Generationen müssen daher auf den ihnen von uns überlieferten Traditionen beständig weiter 
hauen. 
Es ist, in seinem höchsten Werte betrachtet, ein Werk, das erst die Zukunft vollenden kann. 
Diese Vollendung aber muß reifen und wir sollten uns daher hüten, voreilig abschließende Urteile zu ver- 
künden, die nach Lage der Dinge in vielen Hauptpunkten nur der Zukunft vorbehalten sein können. Diese Reife 
kann wesentlich gefördert werden dadurch, daß geeignetes Material, das zeitgenössische Generationen gesammelt 
haben, an einer oder mehreren Zentralstellen vereinigt wird, um dort die nötige Ordnung und Sichtung und die 
Verarbeitung zu finden, die es bereits zuläßt. Ä 
Ich stelle mir das zunächst so vor, daß ich in einzelnen größeren oder kleineren Ländern wissenschaftliche 
Zentralen der Familienforschung auf verschiedenen Fachgebieten bilden, die in steter, unmittelbarer Berührung 
und praktischem Umgang mit Kranken und deren gesunden Verwandten, sowie mit den Behörden des Landes 
') Der Kongreß für Familienforschung, Vererbungs- und Regenerationslehre, welcher kürzlich (April 1912) in Gießen unter 
Prof, Sommers Leitung tagte, sprach sich in einer Resolution einstimmig für die Errichtung eines solchen Instituts in Deutsch- 
land aus, 
2) Loe. eit.
	        

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