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Arbeiten aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamte, 32.1909

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Arbeiten aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamte, 32.1909

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714849
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714849
Persistenter Identifier:
BV046933380
Titel:
Chronik der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin
Untertitel:
für das Rechnungsjahr ..
Erscheinungsort:
Goslar
Erscheinungsjahr:
1888
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Universitätsgeschichte > Humboldt-Universität zu Berlin
Wissensgebiet:
Institutions- und Universitätsgeschichte

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-712973
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712973
Persistenter Identifier:
1603978351370
Titel:
Chronik der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, 23.1909
Erscheinungsjahr:
1909
Signatur:
AL 50710 C557
Sammlung:
Universitätsgeschichte > Humboldt-Universität zu Berlin

Vorderer Einband

Strukturtyp:
Vorderer Einband
Sammlung:
Universitätsgeschichte > Humboldt-Universität zu Berlin

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Arbeiten aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamte
    -
  • Arbeiten aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamte, 32.1909
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalts-Verzeichnis
    -
  • Sonstiges: Originalumschlag
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 32, 1909, Heft 2
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 32, 1909, Heft 1
    [223]
  • Zeitschriftenartikel: Über die Verpuffungs- und Verbrennungsprodukte von Zelluloid / Pfyl, B.
    [1]
  • Zeitschriftenartikel: Bericht über die Ergebnisse der 6. biologischen Untersuchung des Oberrheins auf der Strecke Basel-Mainz (vom 15.-30. November 1907) / Lauterborn, R.
    [35]
  • Zeitschriftenartikel: Bericht über die Ergebnisse der vom 29. November bis zum 7. Dezember 1907 ausgeführten 6. biologischen Untersuchung des Rheins auf der Strecke Mainz bis Coblenz / Marsson, M.
    [59]
  • Zeitschriftenartikel: Zur Kenntnis der gebundenen schwefligen Säuren. IV. Abhandlung: Über die Verbindungen der schwefligen Säure mit dem Citronellal und dem Zimtaldehyd / Kerp, W.
    [89]
  • Zeitschriftenartikel: Zur Kenntnis der gebundenen schwefligen Säuren. V. Abhandlung: Über Sulfitzellulose Ablauge und furfurolschweflige Säure / Kerp, W.
    [120]
  • Zeitschriftenartikel: Über den Gehalt der Handelsgelatine an schwefliger Säure / Lange, Wilhelm
    [144]
  • Zeitschriftenartikel: Untersuchungen über "Antiformin", ein bakterienauflösendes Desinfektionsmittel / Uhlenhuth
    [158]
  • Zeitschriftenartikel: Über den Nachweis von Stärkesirup im Honig und in Fruchtsäften / Fiehe, J.
    [218]
  • Tafel
    Tafel I.
  • Tafel
    Tafel II.
  • Tafel
    Tafel III.
  • Tafel
    Tafel IV.
  • Tafel
    Tafel V.
  • Tafel
    Tafel VI.
  • Tafel
    Tafel VIII.
  • Tafel
    Tafel VII.
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

147 kann. Immerhin ist ein solcher nach einiger Übung mit einer gewissen Sicherheit wahrnehmbar. Bei den in der tabellarischen Übersicht S. 150 u. 151 unter Spalte V auf­ geführten Werten für den Gehalt an schwefliger Säure wurde derjenige Jodverbrauch zugrunde gelegt, der sich ergab, wenn 2 Tropfen einer Vio-normalen Jodlösung eine deutliche, mindestens 10 Sekunden lang beständige Blaufärbung hervorriefen. In dieser Weise wurde der Jodverbrauch der meisten in der Tabelle verzeichneten Gelatinesorten ermittelt. Beim Vergleich der so gefundenen Werte mit den auf ge­ wichtsanalytischem Wege durch das Destillationsverfahren erhaltenen, in Spalte IV aufgeführten Zahlen zeigt sich, daß das titrimetrische Verfahren für die genaue Be­ stimmung des Gehaltes an schwefliger Säure ungeeignet ist. Die gefundenen Zahlen sind meist zu hoch. (Vergl. z. B. die Proben Nr. 3, 9, 11, 15, 17, 21, 22 und 41.) Offenbar enthalten diese Gelatinesorten neben schwefliger Säure nöch Stoffe, die mit Jod eine Verbindung eingehen. Der hierdurch entstehende Fehler fällt naturgemäß umsomehr ins Gewicht, je kleiner der Gehalt an schwefliger Säure ist; er tritt bei denjenigen Gelatinesorten, die mehr als 0,1% schweflige Säure enthalten, so weit zurück, daß er nicht mehr als 15% der vorhandenen Menge an schwefliger Säure ausmacht. Bei der Probe Nr. 19 dagegen wurde nach dem titrimetrischen Verfahren der Gehalt an schwefliger Säure viel zu niedrig gefunden. Worauf dies zurückzuführen ist, konnte nicht aufgeklärt werden. Es handelt sich bei dieser Sorte um eine sehr minderwertige Gelatine. Wenn somit das titrimetrische Verfahren für genauere Be­ stimmungen nicht ausreichend ist, so hat es immerhin einen gewissen Wert für die Prüfung von Gelatinesorten mit einem höheren Gehalt an schwefliger Säure. Es kann wegen seiner schnellen Ausführbarkeit besonders dann mit Vorteil angewandt werden, wenn es sich darum handelt, aus einer größeren Anzahl von Gelatineproben diejenigen mit einem höheren Gehalt an schwefliger Säure schnell zu ermitteln und diesen Gehalt mit annähernder Genauigkeit zu bestimmen. Zur genauen Bestimmung des Gehalts der Gelatine an schwefliger Säure wurde ein Verfahren angewandt, das bis auf die nachstehenden Änderungen dem in der Anlage d der Ausführungsbestimmungen D zum Schlachtvieh- und Fleischbeschau­ gesetze1) für die Untersuchung des in das Zollinland eingeführten Fleisches auf schweflige Säure vorgeschriebenen Verfahren nachgebildet ist: Man läßt 10—20 g zerschnittene Gelatine in einem Rundkolben von %.l Inhalt durch etwa 15 Minuten langes Stehenlassen mit 500 ccm Wasser aufquellen und bringt sie durch gelindes Erwärmen auf dem Wasserbade unter häufigerem Umschwenken des Kolbens in Lösung, wobei darauf zu achten ist, daß nicht an den Wandungen des unteren Kolbenteiles geringe Mengen Gelatine haften bleiben, die beim Erhitzen verkohlen und infolgedessen leicht ein Springen des Kolbens verursachen können. Da einige Sorten zum Schäumen neigen, ist es zweckmäßig auf je 10 g Gelatine 2—3 g Tannin, das in wenig Wasser gelöst ist, hinzuzufügen. Dieses bildet einen flockigen, auf der Lösung schwimmenden Niederschlag, der sich später beim Erwärmen langsam wieder löst; auf diese Weise wird zugleich die Gefahr des Anbrennens des *) A. a. O. 10*

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