digi-hub Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
  • enterFullscreen
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Anthropos, 62.1967

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Anthropos, 62.1967

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714814
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714814
Persistenter Identifier:
BV044347945
Titel:
Baessler-Archiv
Untertitel:
Beiträge zur Völkerkunde
ISSN:
0005-3856
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1910
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-713499
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713499
Persistenter Identifier:
1625133565565
Titel:
Baessler-Archiv, 62.2015
Erscheinungsjahr:
2015
Signatur:
LA 1255
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 62, 2015
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Leerseite

Strukturtyp:
Leerseite
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
    -
  • Anthropos, 62.1967
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Impressum
    [II]
  • Inhaltsverzeichnis: Index Auctorum
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Auctores recensentes
    XIV
  • Inhaltsverzeichnis: Index Geographicus
    [XV]
  • Inhaltsverzeichnis: Index Rerum
    [XIX]
  • Inhaltsverzeichnis: Index Illustrationum
    [XXVI]
  • Leerseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 62, 1967, Heft 1-2
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 62, 1967, Heft 3-4
    [337]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 62, 1967, Heft 5-6
    [665]
  • Zeitschriftenartikel: Professor Dr. Paul Schebesta SVD / Vorbichler, Anton
    [665]
  • Zeitschriftenartikel: Erzählgut der westlichen Dan in Liberia Teil I: Mythen, Erzählungen und Sprichworter / Fischer, Eberhard
    686
  • Zeitschriftenartikel: The Meaning of Pottery in Old Japan / Fairchild, William P.
    [745]
  • Zeitschriftenartikel: Zur Geschichte des lateinamerikanischen Landarbeiters: Conciertos und Huasipungueros in Ecuador / Oberem, Udo
    [759]
  • Zeitschriftenartikel: Die unheilbringende Schwiegertochter. Ätiologische Motive im Mythengut der Kwaya (Ostafrika) / Huber, Hugo
    [789]
  • Zeitschriftenartikel: Generative Grammatik und Kulturanthropologie / Göhring, Heinz
    [802]
  • Zeitschriftenartikel: Das Kulturkonzept Bronislaw Malinowskis. Eine kritische Prüfung / Sterly, Joachim
    [815]
  • Zeitschriftenartikel: Philosophische Erörterungen zum gegenwärtigen Stand der Kulturanthropologie / Schmied-Kowarzik, Wolfdietrich
    [823]
  • Zeitschriftenartikel: Speculative Functionalism: Archaic Elements in New Guinea Dani Culture / G. Heider, Karl
    [833]
  • Zeitschriftenartikel: Akkulturationsprobleme der jemenitischen Juden in Israel / Klein-Franke, Aviva
    [841]
  • Zeitschriftenartikel: Role Analysis of Fictive Kinship in a Kumaoni Society / Bawa, Manjeet
    [898]
  • Zeitschriftenartikel: Considérations sur le vase sacré ombia yohasa de la résidence royale de Civonga de la tribu des Hanya / Hauenstein, Alfred
    [907]
  • Zeitschriftenartikel: Analecta et Additamenta / Burgmann, Arnold
    [937]
  • Zeitschriftenartikel: Miscellanea
    [944]
  • Literaturverzeichnis: Bibliographia
    [952]
  • Literaturverzeichnis: Publicationes recentes
    [1007]
  • Literaturverzeichnis: Periodica
    [1018]
  • Autorenindex
    [1028]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Bibliographia 
965 
Japan - sowie Innerasien schon viele Jahrhunderte hindurch vom Buddhismus nachhaltig 
beeinflußt, bevor es Buddhisten gelang, mit den Tibetern in Kontakt zu kommen. Buddhi 
stische Mönche und Kultobjekte kamen nach Tibet im Gefolge der Gemahlinnen Bhrikuti 
und Wen Tcheng, die der erste Herrscher des tibetischen Großreiches, Srong btzan sgam 
po (618-650), von den Herrscherhöfen Nepals und Chinas erhielt. Diese Begegnung mit 
dem Buddhismus war nur kurz, und erst 100 Jahre später kamen wieder chinesische 
Mönche nach Tibet: im Gefolge der Tang-Prinzessin Djing tcheng, die sich der König 
Khri Ide gtzug btzan (Me ag tshoms, 704-755) zur Gemahlin nahm. Sie erhielten Ver 
stärkung durch flüchtende Mönche aus Turkestan. Nach dem Tod der Chinesin wurde der 
Buddhismus wiederum unterdrückt. Als aber ihr Sohn Khri srong Ide btzan (755-780) 
großjährig wurde und die Herrschaft übernahm, konnte er einen Weisen aus Indien, 
Shantirakshita, kommen lassen, der als gemäßigt galt und kein Großzauberer und Tantri- 
ker war. Diese waren nämlich bei den Tibetern verhaßt. Shantirakshita erreichte jedoch 
mit seiner Lehre nichts, und so gab er den Rat, den Groß-Tantriker und berühmten Magier 
Padmasambhava kommen zu lassen, weil dieser allein imstande sei, die böswilligen Dämo 
nen Tibets zu bändigen. Dieser und seine von ihm gegründete Schule vNying ma „Alte 
Lehre“ prägten den tibetischen Lamaismus durch ihre robuste Schwarzmagie und ihre 
Tantra- und Shakti-Lehren, die das Arhat-Ideal der Selbsterlösung und das Bodhisattva- 
Ideal der Erlösung durch gläubige Hingabe (wie im Hinayana und Mahayana) völlig 
aufgegeben hatten. Auch gegen die Bon po wandten sie sich mit denselben Waffen. Die 
Symbolik sowohl des Lamaismus als auch des Bon ist durch Tantra und Shakti geprägt. 
Reformer versuchten öfter das alte Buddha-Ideal wiederherzustellen, aber selbst dem 
erfolgreichsten, Tzong kha pa (1357-1419), gelang es nicht, Tantra, Shakti und Magie 
völlig auszumerzen, so daß sich die Symbolik des Lamaismus in vielem von der des eigent 
lichen Buddhismus unterscheidet. 
„Die Einflüsse geistiger Art aus dem Westen“ (p. 11), die sich bei der Gestaltung 
des Mahayana und Vajrayana in Indien geltend machten, gelangten auch über Zhang 
zhung, Uddiyana, aBru zha nach Westtibet und brachten vor allem die verschiedenen 
Formen der Bon-Religion 2 . Diese iranischen Auswirkungen dauerten bis etwa 1000 n. Chr. 
und erreichten über Turkestan auch China. Das wird besonders deutlich im kälacakra 
„Rad der Zeit“, das Hoffmann „den konsequenten Höhepunkt der Makrokosmos- 
Mikrokosmos-Symbolik“ nennt (p. 40) und das in Shambala entstand. Dieses System 
entwickelte sich aus einem Synkretismus der manichäischen und buddhistischen Erlö 
sungslehre und des Befreiungssystems 3 4 . Mit Hoffmann kann man es „geradezu als eine 
Grundlage des Systems der Gelben Kirche der Dalai Lamas bezeichnen“ (p. 10). Auch in 
der Bon-Lehre hat Mani etwas Ähnliches bewirkt. 
2. Als Vollender der Bon gilt gShen rab mi bo che. Seine Biographie ist jener des 
Mani nachgebildet und hat auch Züge aus der Heroensage um Ge sar und aus dem Leben 
Gautamas entnommen + . Hoffmann behandelt die Symbolik der „systematisierten Bon- 
Religion“, die in gShen rab ihren Vollender sieht. Die Lehre kam in verschiedenen Wellen 
aus den westlichen Grenzländern nach Tibet; die erste wohl schon in den letzten Jahr 
hunderten v. Chr. Die Traditionen der Bon, der Lamaisten und der Einheimischen sind 
sich darin einig, daß diese Lehre von westlichen Ländern nach dem Schneeland kam 5 . 
In den gegenseitigen Auseinandersetzungen haben Lamaisten und Bon vieles in Lehre 
und Symbolik voneinander übernommen. 
3. Als grundlegende Komponenten der autochthonen Ur-Religion Tibets nennt 
Hoffmann Animismus, Totemismus und Schamanentum und gibt ihr den Namen „alt 
tibetische Bon-Religion“ (p. 68). Dieser Synkretismus sei schon in ältester Zeit als „Ergeb 
nis einer vielfachen Uberschichtung“ aus Hirten und Ackerbauern entstanden (p. 79). 
2 M. Hermanns, Das National-Epos der Tibeter: Gling König Ge sar (Regensburg 
1965), pp. 385 ff. 
3 Hermanns, National-Epos, p. 95. 
4 Hermanns, National-Epos, pp. 105 ff. 
5 Hermanns, Mythen und Mysterien der Tibeter. Magie und Religion (Köln 1956), 
pp. 231 ff.
	        

Download

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viele Buchstaben hat "Goobi"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.