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Baessler-Archiv, 62.2015

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Baessler-Archiv, 62.2015

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714814
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714814
Persistenter Identifier:
BV044347945
Titel:
Baessler-Archiv
Untertitel:
Beiträge zur Völkerkunde
ISSN:
0005-3856
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1910
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-713499
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713499
Persistenter Identifier:
1625133565565
Titel:
Baessler-Archiv, 62.2015
Erscheinungsjahr:
2015
Signatur:
LA 1255
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 62, 2015
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
100 Jahre Xipaya- und Kuruaya-Sammlung im Ethnologischen Museum, Staatliche Museen zu Berlin
Sonstige Person:
Hoffmann, Beatrix
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
    -
  • Baessler-Archiv, 62.2015
    [3]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Titelseite
    [1]
  • Titelseite
    [3]
  • Impressum
    [4]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 62, 2015
    5
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    5
  • Zeitschriftenartikel: Afrika im Humboldt-Forum - Planungsstand 2014 / Ivanov, Paola
    7
  • Zeitschriftenartikel: Die Gegenwart vor historischer Kulisse: Die 8. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst im Ethnologischen Museum, Staatliche Museen zu Berlin / Gaetti, Silvia
    21
  • Leerseite
    [32]
  • Zeitschriftenartikel: Auf der Suche nach den zehn verlorenen Stämmen Israels in Nordamerika: Benjamin, Israel Joseph, Jr. "Drei Jahre in Amerika, 1859-1862" / König, Viola
    33
  • Zeitschriftenartikel: 100 Jahre Xipaya- und Kuruaya-Sammlung im Ethnologischen Museum, Staatliche Museen zu Berlin / Hoffmann, Beatrix
    45
  • Zeitschriftenartikel: "Verdienste um die ethnologische Wissenschaft" - Herrnhuter Missionare als Sammler für das Berliner Museum für Völkerkunde / Augustin, Stephan
    67
  • Leerseite
    [90]
  • Zeitschriftenartikel: Dominating Lane: Slat Knife Cases From Eastern North America / Stolle, Nikolaus
    91
  • Leerseite
    [116]
  • Zeitschriftenartikel: Wiederentdeckte Schätze: Drei chinesische Thangkas im Ethnologischen Museum, Staatliche Museen zu Berlin / Wang, Ching-Ling
    117
  • Zeitschriftenartikel: Máscaras de Baile Centroamericanas: conservación y contexto / Brinkmann, David
    137
  • Autorenindex: Autoren/Authors
    149
  • Leerseite
    [152]
  • Titelseite
    [153]
  • Zeitschriftenartikel: Aussstellungen und Veranstaltungen / Schindlbeck, Ingrid
    155
  • Zeitschriftenartikel: Humboldt-Lab Dahlem - Probebühnen 4-6
    165
  • Zeitschriftenartikel: Forschungsprojekte
    172
  • Korrekturen: Richtigstellung [zu Bd. 61, S. 180-182] [...] Verfasser dieses Beitrags ist Alexis Themo von Poser
    174
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Baessler-Archiv, Band 62 (2015) 
—öler-Archi aA 
100 Jahre Xipaya- und Kuruaya-Sammlung 
im Ethnologischen Museum, Staatliche Museen 
zu Berlin 
3EATRIX HOFFMANN, Berlin/Bonn 
Abstract. The Ethnologisches Museum Berlin holds an ethnographic collection from the Xipaya 
ınd Kuruaya, two Tupi-speaking groups from the middle Xingu river basin. At the times when 
‘he collection was created, they lived along the river Iriri and its tributaries. The creator of this 
;ollection was Emilie Snethlage, a German ornithologist, who worked at the Museum Emilio 
Goeldi in Belem/Brazil between 1905 and 1922. Her main scientific interest focused on the study 
af the lower Amazonian birds meanwhile she was seeking to develop a representative ornitho- 
ogical collection. Therefore she traveled extensively along the lower Amazon and its tributaries 
and to the Ilha do Marajö. In 1909 she examined the relationship between the Rio Xingu and the 
Rio Tapajos. There she made contact to some Xipaya and Kuruaya. For a second expedition to the 
Rio Iriri, which she accomplished in 1914, Snethlage had acquired funding from the Museum für 
Völkerkunde in Berlin. In return the museum received a small ethnographic collection which 
zame to Berlin only ten years later due to the First World War. Since today descendants of the 
‘source communities” are very much interested in re-discovering their ancestral material culture, 
his ethnographic collection has a peculiar meaning for them. 
"Emilie Snethlage, Xipaya, Kuruaya, Rio Iriri, Museum Emilio Goeldi] 
Es handelte sich dabei 
1M den Rio Ronuro, Rio 
latoba und Rio Kuliseu, 
Wßerdem befuhr Meyer 
Ach den Unterlauf des 
Rio Kuluene bis zu dessen 
Mündung in den Xingu 
(Hartmann 1986: 55). 
Das Ethnologische Museum, Staatliche Museen zu Berlin, besitzt eine der weltweit 
sedeutendsten Sammlungen aus dem südamerikanischen Tiefland, die sich vor allem 
Jurch ihren umfangreichen Objektbestand aus dem ausgehenden 19. und frühen 
20. Jahrhundert auszeichnet. Dazu zählen als wichtigste Konvolute die Sammlungen 
Theodor Koch-Grünbergs (1872-1924) vom Alto Rio Negro (1903/05) und aus dem 
Roraima-Gebiet im Süden Venezuelas (1911/13) sowie die vom oberen Rio Xingu, wel- 
che 1883/84 und 1887 Karl von den Steinen (1855-1929) und 1901 Max Schmidt 
(1874-1950) zusammentrugen (Koch-Grünberg 1909, 1917; v. d. Steinen 1894; Schmidt 
1905). Die Forschungsreisen in das Gebiet des oberen Xingu waren zugleich wichtige 
Etappen auf dem Weg der wissenschaftlichen Erschließung seines Quellgebietes. Zu- 
sammen mit den Reisen des aus Leipzig stammenden Verlegersohnes Herrmann Meyer 
(1871-1932), der 1896 und 1898-1900 drei Quellflüsse des Xingu' erkundete (Meyer 
1897, 1900; Kraus 2004) begründeten sie eine bis heute lebendige Verbindung deut- 
scher Wissenschaftler, und hier besonders von Ethnologen, zum Xingu. Günther Hart- 
mann (1924-2012), der als Kurator der Südamerika-Sammlung des Berliner Museums 
für Völkerkunde 1983 selbst eine Expedition zum Xingu leitete, bezeichnete diesen 
Fluss daher auch als „eine Art Schicksalsstrom deutscher geographischer und völker- 
Kundlicher Forschung“ (Hartmann 1986: 39), denn auch Erkundungen seines Unter- 
ınd Mittellaufes, von denen Berichte existieren, wurden von Deutschen vorgenommen 
(vgl. Nimuendajü 1948: 217ff). Mitte des 18. Jahrhundert gründete der Jesuit Rochus 
Hundertpfund (1709-1777), an der großen Volta des Xingu, dort wo sich heute die Stadt 
Altamira ausbreitet, die Mission Tauaquara (a.a.O.: 219). Knapp ein Jahrhundert später, 
im November und Dezember des Jahres 1842, fuhr Prinz Adalbert von Preußen mit 
seiner Reisegesellschaft, zu der neben den beiden Grafen v. Bismarck und Oriolla auch 
der am Unterlauf wirkende Missionar Torquato Antonio de Souza gehörte, den Xingu 
bis oberhalb der Iriri-Mündung hinauf (Kletke 1857). Nach einem kurzen Aufenthalt in 
Piranhaquara, der ersten Juruna-maloca, deren Bewohner bisher keinen Kontakt zu 
Weißen hatten. trat die Expedition die Rückreise an (Kletke 1857: 663ff). Abgesehen
	        

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