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Der Eigene, 10.1924/25

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Der Eigene, 10.1924/25

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-717458
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-717458
Persistenter Identifier:
BV048470733
Titel:
Curare
Untertitel:
Zeitschrift für Medizinethnologie : journal of medical anthropology
Weitere Titel:
Zeitschrift für Medizinethnologie
Journal of medical anthropology
journal of medical anthropology and transcultural psychiatry
ISSN:
0344-8622
Herausgebendes Organ:
Arbeitsgemeinschaft Ethnomedizin
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
VWB, Verl. für Wiss. und Bildung
Erscheinungsjahr:
1978
Signatur:
LA 1980
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-719059
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-719059
Persistenter Identifier:
1689252613746
Titel:
Curare, 37.2014
Untertitel:
Zeitschrift für Medizinethnologie : Journal of medical anthropology
Weitere Titel:
Zeitschrift für Medizinethnologie
Journal of medical anthropology
journal of medical anthropology and transcultural psychiatry
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
VWB, Verl. für Wiss. und Bildung
Erscheinungsjahr:
2014
Zusätzliche Information:
Reproduktion
Signatur:
LA 1980
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Vol. 37 (2014) 1: Psychologische Dimensionen in der Medizinethnologie II: Tiefenpsychologische Perspektiven
Sonstige Person:
Schröder, Ekkehard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
"Ich habe das Recht, ich zu sein und kein anderer!" Ein Gespräch zwischen George Devereux und Ekkehard Schröder, geführt am 31. Januar 1984 in Antony bei Paris
Sonstige Person:
Devereux, George
Schröder, Ekkehard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Der Eigene
    -
  • Der Eigene, 10.1924/25
    [1]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Zeitschriftenheft: Der Eigene - Ein Blatt für männliche Kultur, 10.JG., 1924, Nr. 1/2 / Brand, Adolf
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Der Eigene - Ein Blatt für männliche Kultur, 10.JG., 1924, Nr. 3 / Brand, Adolf
    -
  • Titelseite
    -
  • Tafel: Aus der Sammlung Deutsche Rasse- Aktstudie von Adolf Brand / Brand, Adolf
    91
  • Zeitschriftenartikel: Eros / Fritz, Hanns
    93
  • Zeitschriftenartikel: Im Zwielicht / Hanns Fritz
    94
  • Zeitschriftenartikel: Hymne / Lechleitner, Franz
    100
  • Zeitschriftenartikel: Adolf / Siemsen, Hans
    101
  • Zeitschriftenartikel: Bruderhände / Lechleitner, Franz
    103
  • Zeitschriftenartikel: Ich such dich / Baumgart, Fritz
    104
  • Zeitschriftenartikel: Heute / Baumgart, Fritz
    104
  • Tafel: Tafel
    105
  • Zeitschriftenartikel: Der Eros in der deutschen Jugendbewegung / Waldecke, St. Ch.
    107
  • Zeitschriftenartikel: Buße / Veem, U.
    127
  • Zeitschriftenartikel: Vom Lied und von der Schönheit / vom Kleist, Christian
    128
  • Tafel: Aus der sammlung DEUTSCHE RASSE- Kopfstudie von Adolf Brand / Brand, Adsolf
    131
  • Zeitschriftenartikel: Roupy / Eske, Karl
    133
  • Zeitschriftenartikel: Fensterln / Veem, U.
    136
  • Zeitschriftenartikel: Wie lang? / Veem, U.
    136
  • Leerseite
    [137]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalts-Verzeichnis
    [138]
  • Zeitschriftenheft: Der Eigene - Ein Blatt für männliche Kultur, 10.JG., 1924, Nr. 4 / Brand, Adolf
    -
  • Zeitschriftenheft: Der Eigene - Ein Blatt für männliche Kultur, 10.JG., 1924, Nr. 5 / Brand, Asdolf
    [183]
  • Zeitschriftenheft: Der Eigene - Ein Blatt für männliche Kultur, 10.JG., 1924, Nr. 6 / Brand, Adsolf
    -
  • Zeitschriftenheft: Der Eigene - Ein Blatt für männliche Kultur, 10.JG., 1924, Nr. 7/8 / Brand, Adolf
    -
  • Zeitschriftenheft: Die "Tante"- Eine Spott- und Kampf-Nummer der Kunst-Zeitschrift Der Eigene; X.Jg, Nr.9 / Brand, Adolf
    [377]
  • Zeitschriftenheft: Der Eigene - Ein Blatt für männliche Kultur, 10.JG., 1924, Nr. 10 / Brand, Adolf
    -
  • Zeitschriftenheft: Der Eigene - Ein Blatt für männliche Kultur, 10.JG., 1924, Nr. 11 / Brand, Adolf
    495
  • Zeitschriftenheft: Der Eigene - Ein Blatt für männliche Kultur, 10.JG., 1924, Nr. 12 / Brand, Adolf
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

DER EIGENE 
*Karl Folker ging mit seinen Kameraden weiter die große Vormarsch' 
Straße entlang zwischen den Resten des Dorfes Roupy. Irgendwo hier 
mußten die Autos stehen, die mit dem Gepäck voraus gefahren waren. 
Die Soldaten gingen müde und mit losen Gliedern: der Tag war lang 
gewesen und die Arbeit hart. 
Es wurde merklich Abend, und der blaue Himmel des Tages nahm 
die fahlen Farben der Dämmerung an. Karl Folker hatte die andern am 
Lagerplatz zurückgelassen und streifte allein umher; er hatte im Gehen 
innegehalten und starrte gedankenverloren in den Straßengraben, wo 
einige tote Soldaten, Deutsche und Engländer, neben umgestürzten Ma­ 
schinengewehren und Patronenkästen lagen. Als er weitergehen wollte, 
fiel sein Blick auf einen jungen Soldaten, der, in einiger Entfernung von 
ihm, das gleiche Bild betrachtete. Wiewohl sein erster Blick den nur 
flüchtig gestreift hatte, genügte der Eindruck doch, um ihn zu überraschen. 
Nicht, daß irgend etwas an dem andern auffällig gewesen wäre; nein, 
dieses durchaus nicht. Aber Karl Folker fühlte eine plötzliche Verbunden- 
heit und Verwandtschaft zu dem andern, die er sich nicht erklären konnte, 
die ihn um so mehr bannte. Er wußte nicht, ob er ihn schon jemals 
gesehen hatte, doch glaubte er dies nicht. Er hatte auch keinen bestimmten 
Eindruck von dem Aeußeren des jungen Menschen, obwohl er mit einer 
rasch erwachten gesteigerten Empfänglichkeit der Sinne sich ihm zu- 
wandte. Ja, seine Empfindungen waren so unwirklich und traumhaft, daß 
er es gar nicht vermochte, mit seinen Blicken in die Einzelheiten von 
Zügen und Linien in dem Gesicht des andern einzudringen. Das Wohl­ 
gefallen jedoch, das er wachsend neben dem Rest des Unerklärlichen 
verspürte, gab ihm das Urteil ein, daß der Soldat über die Maßen schön 
sei. Dies wurde noch verstärkt, als jener sich ihm gänzlich zuwandtß 
und ihm mit Augen von ungewöhnlicher Tiefe voll ins Gesicht sah. Karl 
Folker schien es nicht faßbar, daß an dieser Stelle, über die sich vor 
abzählbaren Stunden noch die große Armee mit ihrem Eisen und Schweiß 
und Staub gewälzt hatte, daß hier neben Schutt und Leichen, neben Blut, 
das in der Sonne vertrocknet war und verspritztem Gehirn ein Mensch, 
ein junger Mensch in Schönheit und ganzem Leben stehen konnte. Abel' 
der Bann, den ein unbekanntes Wesen nach übermächtigen Gesetzen zO 
dieser Stunde, an diesem Orte auf ihn ausübte, zog ihn hinan, und er 
wurde verstärkt durch die Gewißheit, daß er wechselseitig war: Sie fühlten 
ein spielendes Fluten zwischen sich und sahen sich in einem Kreise, der 
sie abschloß und sie hinaushob über das begrenzte Geschehen der Umwelt 
So geschah es, und war nichts Überraschendes mehr, daß sie zusammen 
gingen. Sie sprachen nichts, das auf das Sonderbare ihres Sichfinden? 
Bezug gehabt hätte. Vielmehr sprachen sie über recht alltägliche und eigent­ 
lich gleichgültige Dinge; aber um so wesenhafter und bestrickender emp­ 
fanden sie den Klang ihrer Stimme, und das Gefühl der Nähe dünkte ihnen ab 
lockere Einheit. Ihre Schritte waren leicht, und wie jede ihrer Bewegungen 
bestimmt und gemessen von dem gemeinsamen Geschick, dem sie folgten.
	        

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