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Curare, 37.2014

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Curare, 37.2014

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-717458
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-717458
Persistenter Identifier:
BV048470733
Titel:
Curare
Untertitel:
Zeitschrift für Medizinethnologie : journal of medical anthropology
Weitere Titel:
Zeitschrift für Medizinethnologie
Journal of medical anthropology
journal of medical anthropology and transcultural psychiatry
ISSN:
0344-8622
Herausgebendes Organ:
Arbeitsgemeinschaft Ethnomedizin
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
VWB, Verl. für Wiss. und Bildung
Erscheinungsjahr:
1978
Signatur:
LA 1980
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-719059
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-719059
Persistenter Identifier:
1689252613746
Titel:
Curare, 37.2014
Untertitel:
Zeitschrift für Medizinethnologie : Journal of medical anthropology
Weitere Titel:
Zeitschrift für Medizinethnologie
Journal of medical anthropology
journal of medical anthropology and transcultural psychiatry
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
VWB, Verl. für Wiss. und Bildung
Erscheinungsjahr:
2014
Zusätzliche Information:
Reproduktion
Signatur:
LA 1980
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Vol. 37 (2014) 1: Psychologische Dimensionen in der Medizinethnologie II: Tiefenpsychologische Perspektiven
Sonstige Person:
Schröder, Ekkehard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Vorwort

Strukturtyp:
Vorwort
Titel:
Editorial: Tiefenpsychologische Spurenlegungen in die Medizinethnologie
Sonstige Person:
Schröder, Ekkehard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Curare
    -
  • Curare, 37.2014
    [U1]
  • Zeitschriftenheft: Vol. 37 (2014) 1: Psychologische Dimensionen in der Medizinethnologie II: Tiefenpsychologische Perspektiven / Schröder, Ekkehard
    [U1]
  • Titelseite
    [U1]
  • Impressum
    U2
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt / Contents Vol. 37 (2014) 1
    1
  • Korrekturen: Erratum
    2
  • Autorenindex: Die Autorinnen und Autoren dieses Heftes
    2
  • Vorwort: Editorial: Tiefenpsychologische Spurenlegungen in die Medizinethnologie / Schröder, Ekkehard
    3
  • Zeitschriftenartikel: Radmila - the Fairy-clairvoyant. Rethinking Ethnopsychiatry - a Case Study from Serbia / Vivod, Maria
    8
  • Zeitschriftenartikel: Von der Arzt-Patient-Beziehung zur Psychotherapeut-Patient-Beziehung. Einfälle zur Funktionalität von Normtraditionen / Schoene, Wolfgang
    18
  • Zeitschriftenartikel: Über Wunderlinge, Sonderlinge, Käuze - zu ihrer Funktion in der Gemeinschaft und zur Konnotation der Begriffe / Bonin, Werner F.
    36
  • Zeitschriftenartikel: "Ich habe das Recht, ich zu sein und kein anderer!" Ein Gespräch zwischen George Devereux und Ekkehard Schröder, geführt am 31. Januar 1984 in Antony bei Paris / Devereux, George
    46
  • Zeitschriftenartikel: Zur gegenwärtigen Situation der Psychoanalyse / Dahmer, Helmut
    61
  • Zeitschriftenrezension: Buchbesprechungen / Book Reviews: Hale Usak-Sahin 2013. Psychoanalyse in der Türkei. Eine historische und aktuelle Spurensuche / Harwazinski, Assia Maria
    67
  • Zeitschriftenrezension: Adam Bzoch 2013. Psychoanalyse in der Slowakei - Eine Geschichte von Enthusiasmus und Widerstand / Krüger, Ronny
    68
  • Zeitschriftenrezension: Hannes Stubbe 2008. Sigmund Freuds "Totem und Tabu" in Mosambik. Eine psychologie-historische Studie. (Kölner Beiträge zur Ethnopsychiatrie und Transkulturellen Psychologie) / Schröder, Ekkehard
    71
  • Zeitschriftenrezension: Hannes Stubbe 2011. Sigmund Freud in den Tropen. Die erste psychoanalytische Dissertation in der portugiesischsprachigen Welt (1914) / Schröder, Ekkehard
    72
  • Zeitschriftenrezension: Luzifer-Amor. Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, Heft 50, Jg. 25(2012) / Schröder, Ekkehard
    72
  • Zeitschriftenrezension: Ulrike Krasberg 2013. "Hab ich vergessen, ich hab nämlich Alzheimer!" Beobachtungen einer Ethnologin in Demenzwohngruppen / Voss, Ehler
    73
  • Zeitschriftenrezension: Susann Huschke 2013. Kranksein in der Illegalität - Undokumentierte LateinamerikanerInnen in Berlin. Eine medizinethnologische Studie / Greifeld, Katarina
    75
  • Zeitschriftenrezension: Godula Kosack 2012. Magie - Die Kraft zum Schaden oder zum Guten / Kurz, Helmar
    77
  • Werbung
    78
  • Sonstiges: Résumés des articles de Curare 37(2014)1
    79
  • Zeitschriftenartikel: Program: 27th "Fachkonferenz Ethnomedizin", Heidelberg, June 27-29, 2014. Global Mental Health - Mental Health in Africa, Asia and Latin America from Anthropological and Cultural Psychiatric Points of View
    80
  • Sonstiges: Hinweise für Curare-Autoren / Instructions to Curare Authors
    U3
  • Sonstiges: [Hinterer Umschlag / Back Cover]
    [U4]
  • Zeitschriftenheft: Vol. 37 (2014) 2: Medizinethnologische Perspektiven und Public Health = Perspectives of Medical Anthropology on Public Health / Schröder, Ekkehard
    [U1]
  • Zeitschriftenheft: Vol. 37 (2014) 3: Ethnobotanical Contributions to Medical Anthropology = Beiträge aus der Ethnobotanik zur Medizinethnologie / Schröder, Ekkehard
    [U1]
  • Zeitschriftenheft: Vol. 37 (2014) 4: AGEM und 60 Jahre "Interdisziplinäres Arbeitsfeld Ethnologie und Medizin" Teil I = AGEM looking at Six Decennia of Interdisciplinary Discourses in "Anthropology and Medicine," Part I / Schröder, Ekkehard
    [U1]
  • Farbkeil
    -

Volltext

Editorial 
Tiefenpsychologische Spurenlegungen in die Medizinethnologie 
EKKEHARD SCHRÖDER 
.. Sie bezweckt die Förderung der interdiszipli- 
nären Zusammenarbeit zwischen der Medizin 
[...] und den Kultur- und Gesellschaftswissen- 
schaften [...] mit dem Ziel, das Studium der 
Volksmedizin, aber auch der Humanökologie 
und Medizin-Soziologie zu intensivieren. 
(Aus der Satzung der AGEM 1970) 
Im ersten Moment mag dieses vorgestellte Zitat aus 
der Satzung der Arbeitsgemeinschaft Ethnomedizin 
von 1970 zum Themenheftes etwas irritieren. Bei ei- 
ner Rückverfolgung der fiefenpsychologischen Dis- 
kurse in der Ethnologie beziehen diese indes immer 
auch die soziologischen Dimensionen in die analyti- 
schen Bemühungen ein, um verschlungene Zusam- 
menhänge komplexer menschlicher Lebensumstän- 
de und -bedingungen zu erhellen. So liest man mi! 
Erstaunen, wie der junge Berliner Ethnologiestuden? 
WOLFGANG SCHOENE in den späteren Nachkriegs- 
jahren auf amerikanische Literatur zu “Culture and 
Personality” stößt und diese im Original studiert 
(Abram Kardiner, Ruth Benedict, etc. vgl. S. 18-20 
in diesem Heft). Übersetzungen von Ruth Benedict 
und anderen oder dem hier für Schoenes Denken 
wichtigen Soziologen Talcott Parsons (1902-1979) 
stehen erst später zur Verfügung, nachdem er sich 
zudem auch mit der Psychoanalyse inhaltlich und als 
Analysierter auseinandergesetzt hat und sogar 1955 
schon eine Doktorarbeit zu der Beziehung dieseı 
beiden Fächer schreibt. Die behutsam und instruk- 
tiv von LUDGER HERMANNS herausgegebene Veröf- 
fentlichung solcher Bemühungen von vor 55 Jahren 
schließt damit eine wissenschaftsgeschichtliche Lü- 
cke auch für das Fach Ethnologie, das sich damals 
eher tiefenpsychologischer Denkansätze verschloss, 
wiewohl die breit gefächerte Psychologie als sol- 
che für das Fach durchaus durchgehend eine große, 
wenn auch nicht immer gewürdigte Rolle spielt. 
Bemerkenswert ist, dass Schoene seine dama- 
ligen Skripten auch nach Jahren noch für aktuelı 
gehalten hat, um sie in einer nicht erschienenen 
Festschrift 30 Jahre später dem befreundeten Medi- 
zinsoziologen Johann Rohde ins Buch schreiben zu 
wollen. Rohde gehörte wie Schoene selbst zu den 
Begründern der Medizinsoziologie in der damaligen 
BRD. Wer sich dem Lese-Spass der langen Abhand- 
lung in diesem Heft unterzieht, kann sich nicht nur 
an einem schönen Schreibstil erfreuen (S. 21-35), 
sondern wird auch mit Erstaunen feststellen, dass 
heute in einer Denkschrift von engagierten Psycho- 
analytikern ganz ähnliche Argumente vorgetragen 
werden, die von den der Psychoanalyse Mächtigen 
mehr Engagement für konkrete Alltagsübel einfor- 
dern und das Erlahmen der Kritik an gesellschaft- 
lichen Missständen und das Brachliegen des Verän- 
derungen ermöglichenden Potentials auf die Wege 
der Professionalisierung des Faches zurückführen 
(vgl. S. 61-66 im Memorandum zur gegenwärtigen 
Lage der Psychoanalyse). 
Es darf auch angenommen werden, dass Schoene 
noch den in Berlin wirkenden Ethnologen Richard 
Thurnwald (1869-1954) zur Kenntnis genommen 
hat, der aber als Gründer der seinerzeit zwischen 
den Weltkriegen international beachteten Zeitschrift 
für Völkerpsychologie und Soziologie (1925-1933, 
ab 1951 neu herausgegeben als Sociologus. Zeit- 
schrift für empirische Ethnosoziologie und Ethn- 
opsychologie) die Tiefenpsychologie gar nicht in 
seine Psychologie einbezogen hat. Er thematisiert 
z.B. durchaus Emotionen, verortet sie aber eher 
phänomenologisch in der Verschiedenartigkeit ver- 
schiedener Menschengruppen. Allerdings wird die 
Soziologie durch die „Tatsache“ bemüht, dass „jeder 
Mensch ... Mitglied einer Gruppe (ist), durch deren 
Haltung er bedingt“ werde!', weswegen auch die- 
se Schule in für den damaligen deutschsprachigen 
Mainstream nicht typischer Weise bereits die Fäche1 
Ethnologie, Soziologie und Psychologie kreativ ver- 
knüpft hat. 
Eine weitere wichtige Quelle für das Psycholo- 
gische im Fache Ethnologie soll in diesem Editorial 
kurz erwähnt werden, da sie der Aufarbeitung im 
Fache Ethnologie bedarf: die sogenannte Leipziger 
Schule der Völkerpsychologie. In einer lesenswer- 
ten Abhandlung beschreibt hier Uwe Wolfradt, wie 
Ethnologie und Psychologie um 1900 in Leipzig 
entstanden seien und charakterisiert die dazu prä- 
genden Persönlichkeiten wie Adolf Bastian, Wil- 
helm Wundt, Friedrich Ratzel, Karl Weule, Alfred 
Vierkandt, Richard Thurnwald und Willy Hellpach 
in ihren Verhältnissen zu und in den beiden Wissen- 
schaften. Dabei wird schon damals das Wort Völker- 
psychologie von Wundt vereinzelt durch die Begrif- 
Curare 31(2014)1: 3—7
	        

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