digi-hub Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Globus, 81.1902

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Globus, 81.1902

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-748132
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748132
Persistenter Identifier:
BV045430351
Titel:
Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Weitere Titel:
Mittheilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Herausgebendes Organ:
Anthropologische Gesellschaft
Erscheinungsort:
Wien
Verlag:
Verlag der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Erscheinungsjahr:
1871
Signatur:
0373-5656
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-748340
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748340
Persistenter Identifier:
1691579529791
Titel:
Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 6.1876
Weitere Titel:
Mittheilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Herausgebendes Organ:
Anthropologische Gesellschaft
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Carl Gerold’s Sohn
Erscheinungsjahr:
1876
Signatur:
NA 1104 und Pm 158:F8 u. Pm 158:F4
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 6, 1876, Heft 1/2
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Ueber den Einfluss der verticalen Gliederung der Erdoberfläche auf menschliche Ansiedelungen
Sonstige Person:
Andrian, Ferd. Freiherrn von
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 81.1902
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXXXI. Bandes
    [V]
  • Korrekturen: Druckfehler im LXXXI. Bande
    X
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 2. Januar 1902 / Andree, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 9. Januar 1902 / Andree, Richard
    [21]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 16. Januar 1902 / Andree, Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 23. Januar 1902 / Andree, Richard
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 30. Januar 1902 / Andree, Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 6. Februar 1902 / Andree, Richard
    [85]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 20. Februar 1902 / Andree, Richard
    [101]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 27. Februar 1902 / Andree, Richard
    [117]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 6. März 1902 / Andree, Richard
    [133]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 13. März 1902 / Andree, Richard
    [149]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 20. März 1902 / Andree, Richard
    [165]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 27. März 1902 / Andree, Richard
    [181]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 3. April 1902 / Andree, Richard
    [197]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 10. April 1902 / Andree, Richard
    [213]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 17. April 1902 / Andree, Richard
    [229]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 24. April 1902 / Andree, Richard
    [245]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 1. Mai 1902 / Andree, Richard
    [261]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 15. Mai 1902 / Andree, Richard
    [277]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 22. Mai 1902 / Andree, Richard
    [293]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 29. Mai 1902 / Andree, Richard
    [309]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 5. Juni 1902 / Andree, Richard
    [325]
  • Zeitschriftenartikel: Pygmäen in Europa und Amerika / Kollmann, J.
    [325]
  • Zeitschriftenartikel: Alfred C. Haddons Forschungen auf den Inseln der Torresstrasse und in Neu-Guinea / Thilenius, G.
    327
  • Zeitschriftenartikel: Die Ngúmba in Südkamerun. Auf Grund längeren Aufenthaltes unter ihnen dargestellt. I. / Conradt, L.
    333
  • Abbildung: Häuserstellung
    333
  • Karte: Das Land der Ngúmba in Südkamerun
    334
  • Zeitschriftenartikel: Innerafrikanisclie Eisenbahnpläne / Singer, H.
    338
  • Zeitschriftenrezension: Leo Reinisch: Die Somalisprache. I. Texte. II. Wörterbuch / Meinhof, Karl
    338
  • Zeitschriftenartikel: Kleine Nachrichten
    340
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 12. Juni 1902 / Andree, Richard
    [341]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 19. Juni 1902 / Andree, Richard
    [361]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 26. Juni 1902 / Andree, Richard
    [377]
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingesendete Nachrichten, Werbung]
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

8 Dr. W. Halbfafs: Uber einige Einsturzbecken im nordwestlichen Thüringen und in der Yorderrhön. 
See und dem Pulvermaar in der Eifel 3 ) nach. Geradezu 
einzig aber, soweit meine Kenntnis europäischer Seen 
reicht, steht seine mittlere Böschung da, sie beträgt 
nämlich nicht weniger als Sd 1 ^ 0 ! kommt also demjenigen 
Neigungswinkel, der dem möglichen Maximum von 41° 4 ) 
eines nicht aus reinem Fels bestehenden Seeufers ent 
spricht, ziemlich nahe. 
Schon diese morphologischen Thatsachen deuten mit 
Sicherheit auf ein Einsturzbecken hin. Die Bernshäuser 
Kutte verdankt, ebenso wie die vielen und zum Teil 
ansehnlichen Erdfälle dieser Gegend, ihre Entstehung 
offenbar der Auslaugung der unter dem Buntsandstein 
liegenden Gips- und Steinsalzlager des Zechsteins. 
Die weite Verbreitung dieser Schichten unter dem 
Buntsandstein ist, wie die Erläuterungen zur geologi 
schen Aufnahme des Blattes Altenbreitungen auf S. 5 
sagen, durch Bohrungen bei Salzungen, Kaiserroda, 
Schmalkalden u. s. w. nachgewiesen, in ihnen nehmen 
die Soolquellen von Salzungen und Schmalkalden wahr 
scheinlich ihren Ursprung. Die neuen Kaliwerke bei 
Leimbach und Kaiserroda beuten sie bereits aus. 
Der Ausflufs der Bernshäuser Kutte ist künstlich re 
guliert, er fliefst zunächst durch einen kleinen ver 
sumpften Weiher und ergieîst sich bei der Papenmühle 
oberhalb Weilar in die Fulda, den bekannten Nebenfluîs 
der Werra. Äufsere Zuflüsse sind nicht sichtbar; aus 
den thermometrischen Messungen (siehe unten) lassen 
sich keine Schlüsse auf unterirdische Speisung ziehen, 
doch mögen unterseeische Quellen vorhanden sein. 
Nur etwa halb so grofs als die Bernshäuser Kutte ist 
der Schönsee, der im Gegensatz zu ihr eine deutlich 
ausgeprägte Seewand besitzt (siehe auch Wagner, a. a. 0.). 
Wie Tiefenkarte und Profil zeigen, findet dieselbe im 
See selbst ihre natürliche Fortsetzung; dennoch ist an 
irgend welche Erosion durch Gletscher nicht zu denken. 
Abgesehen davon, dafs in der Rhön bis jetzt noch keiner 
lei Spuren ehemaliger Vergletscherung nachgewiesen 
worden sind — und an eine Erosion durch Wasser ist 
selbstverständlich gar nicht zu denken —, geht der Um 
gebung des Schönsees jeder nischenartige Charakter ah, 
der hei den kleinen Hochseen in den süddeutschen 
Mittelgebirgen so unverkennbar hervortritt. Wir haben 
es vielmehr auch hier mit einem Einsturzsee zu thun, 
wenngleich die Böschungen lange nicht so steil sind wie 
bei der Bernshäuser Kutte, vielmehr gegen Westen so 
gar ziemlich sanft sind; es werden aber die unterirdi 
schen Hohlräume, die durch Auslaugung des Steinsalz 
oder Gipslagers entstanden, nicht von der gleichen 
Mächtigkeit wie dort gewesen sein, so da£s vielleicht der 
Einsturz auch allmählicher erfolgte als dort. Dafür, dafs 
der See in einer nicht lange zurückliegenden Zeit einen 
beträchtlich grö£seren Umfang als jetzt besessen hat, ja 
vielleicht die Bernshäuser Kutte übertraf, sprechen die 
beiden in Austrocknung begriffenen Weiher, welche sich 
unmittelbar jenseits der künstlichen Stauvorrichtung des 
Sees befinden. In einer von C. F. Weiland im Weimarer 
Geographischen Institut gezeichneten Karte des Thü 
ringer Waldes vom Jahre 1846 finden sich diese Weiher 
noch als zwei kleine Seen verzeichnet. Der Ausflufs 
des Schönsees vereinigt sich bei der oben erwähnten 
Papenmühle mit demjenigen der Bernshäuser Kutte. 
Als drittes Einsturzbecken in der Vorderrhön möchte 
ich die Ro£sdorfer Kutte oder den Gräfensee nennen. Es 
liegen unmittelbar bei Ro£sdorf innerhalb des dortigen 
Rittergutes noch zwei Weiher, gewöhnlich die Kutte 
und der Birkensee genannt. Auf diese beiden Wasser 
3 ) Peterm. Mitt. 1897, Heft 7, S. 150. 
4 ) Thoulet, Etudes expérimentales sur l’inclinaison des 
talus des matières meubles (Nancy 1887). 
ansammlungen, die völlig versumpft sind, pafst die Be 
schreibung von Wagner, welcher ihre Entstehung auch 
ohne Einbruch erklären zu können glaubt; dagegen ist 
die 10 Minuten nördlich davon gelegene, auf dem Mefs- 
tischblatt Altbreitungen Gräfensee genannte Kutte doch 
wohl ein wenn auch nur sehr kleines, kaum y 2 ha 
grolses Einsturzbecken. Seine Vorstufe ist etwa 10 m 
hoch, und ebenso tief oder noch etwas tiefer wird er 
nach den Mitteilungen des gutsherrschaftlichen Försters, 
der im Winter vom Eise aus häufig Lotungen anstellte, 
sehr nahe diesem Ufer, während er auf der entgegen 
gesetzten Seite nur flach ist. Sein Abflufs, die Rosa, 
geht bei Wernshausen in die Werra. Auf jener oben 
erwähnten Weilandschen Karte findet sich übrigens noch 
westlich vom Dorfe Rosa, dort, wo jetzt ausgedehnte 
Wiesen liegen, ein gröfserer See verzeichnet, der aber 
offenbar mit Einbrüchen nichts zu thun gehabt hat, 
sonst würde ihm wohl eine grö£sere Tiefe eignen und 
ihn vor Austrocknung bewahrt haben. 
Ich gehe zu den Seen im angrenzenden Thüringen 
über. Merkwürdigerweise wird ihrer in dem grolsen 
Werke über Thüringen von Regel kaum gedacht, ob 
wohl Teil I, S. 85 Gelegenheit dazu gegeben war; in 
dem kleinen landeskundlichen Grundrifs von Thüringen 
wird S. 35 der Salzunger See flüchtig erwähnt. 
Der sogenannte Burgsee, der unmittelbar südlich 
an die Stadt Salzungen grenzt, gehört zu denjenigen 
Seen, die der Volksmund als unergründlich bezeichnet. 
In dem von Prof. Völker herausgegebenen Führer durch 
das Thüringer Waldgebirge wird seine gröfste Tiefe auf 
30 Klafter angegeben, in dem Schwerdtschen Führer 
durch Thüringen (Meyersche Sammlung), 3. Aufl., auf 
30 m, der Richtersche Spezialführer durch Salzungen 
und Umgebung giebt 27 m an; nach meinen eigenen 
Lotungen ist die gröfste Tiefe 25 m. Sie befindet sich 
unweit des Burgfelsens, auf dem das Herzogliche Amts 
haus steht, wie denn überhaupt nur die nordwestliche 
Ecke des Sees zwischen dem Marktplatz der Stadt und 
dem Kurhaus gröfsere Tiefen aufzuweisen hat (siehe 
Tiefenkarte), der bei weitem gröfste Teil des Burgsees 
besitzt eine durchschnittliche Tiefe von etwa 4 m, und 
die mittlere Tiefe des Sees beträgt nur etwa 7 m. Die 
Konfiguration des Beckens erlaubt den Schlufs, dafs nur 
die nordwestliche Ecke durch Einsturz infolge unter 
irdischer Auslaugung der in der Tiefe anstehenden Stein 
salzlager erfolgt ist, während der hei weitem gröfsere 
übrige Teil des Sees nichts weiter als eine natürliche 
sanfte Mulde ist, die mit Wasser gefüllt ist, weil der 
Untergrund aus undurchlässigem, horizontal liegendem 
thonigen Buntsandstein besteht, ähnlich wie etwa der 
Seeburger See bei Göttingen 5 ). 
Einen sichtbaren Abflufs besitzt der See nicht, ebenso 
wenig kontinuierliche oberirdische Zuflüsse, dagegen 
weisen die Untersuchungen des Wassers auf seinen Ha 
logengehalt (siehe Tabelle) sowie die Wärmemessungen 
völlig übereinstimmend darauf hin, dafs in der Gegend 
der grofsen Tiefe salzige Quellen im Boden vorhanden 
sein müssen. Denn während der Gehalt an Halogenen 
an der Oberfläche am 27. Juli 7 in 100000 Teilen zeigte, 
wechselte er am Boden in 23 bis 25 m Tiefe zwischen 
27 und 30 Teilen, betrug also etwa das Vierfache; das 
Thermometer aber zeigte am Boden in 24 m Tiefe 7,6°, 
in 20 m 7,0°, in 15 m 6,8° und stieg erst dann mit ab 
nehmender Tiefe. Die Temperatur des Wassers im 
flachen Teile des Sees stimmt genau mit der Tempera 
tur in den entsprechenden Tiefen des Kessels überein. 
Es kann wohl kaum einem Zweifel unterliegen, dafs die 
5 ) Vgl. Globus, Bd. 75, Nr. 12.
	        

Download

Downloads

Ganzer Datensatz

METS METS (Gesamtwerk)
TOC
Mirador

Diese Seite

Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet die vierte Ziffer in der Zahlenreihe 987654321?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.