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Anthropos, 27.1932

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Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Anthropos, 27.1932

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-748132
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748132
Persistenter Identifier:
BV045430351
Titel:
Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Weitere Titel:
Mittheilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Herausgebendes Organ:
Anthropologische Gesellschaft
Erscheinungsort:
Wien
Verlag:
Verlag der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Erscheinungsjahr:
1871
Signatur:
0373-5656
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-748340
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-748340
Persistenter Identifier:
1691579529791
Titel:
Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, 6.1876
Weitere Titel:
Mittheilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien
Herausgebendes Organ:
Anthropologische Gesellschaft
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Carl Gerold’s Sohn
Erscheinungsjahr:
1876
Signatur:
NA 1104 und Pm 158:F8 u. Pm 158:F4
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 6, 1876, Heft 3
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
    -
  • Anthropos, 27.1932
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis: Index
    [III]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 27, 1932, Heft 1,2
    1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 27, 1932, Heft 3,4
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 27, 1932, Heft 5, 6
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Index
    -
  • Zeitschriftenartikel: Die geographische Methode in der Volkskunde / Pessler, Wilhelm
    [707]
  • Zeitschriftenartikel: Aus mutterrechtlicher Zeit / Pancritius, Marie
    743
  • Zeitschriftenartikel: The Creation myth of the Pomo Indians. (Conclusion) / de Angulo, Jamie
    779
  • Zeitschriftenartikel: Gibt es einen hamitischen Sprachstamm? / Brockelmann, C.
    797
  • Zeitschriftenartikel: Wunekau, oder Sonnenverehrung in Neuguinea. (Fortsetzung) / Meyer, Heinrich
    819
  • Zeitschriftenartikel: La vie Chinoise en Mongolie. (Suite) / Verbrugge, R.
    855
  • Zeitschriftenartikel: Beiträge zur Kenntnis der Religion und Zauberei bei den Schilluk. (Schluß) / Crazzolara, P.
    881
  • Zeitschriftenartikel: Morphologie und menschliches Altertum in Amerika / Oetteking, Bruno
    899
  • Zeitschriftenartikel: Yuki Myths / Kroeber, A. L.
    905
  • Zeitschriftenartikel: Erland Nordenskiöld [Nachruf] / Koppers, Wilh.
    941
  • Zeitschriftenartikel: Analecta et Additamenta / Schebesta, P.
    947
  • Zeitschriftenartikel: Miscellanea
    955
  • Literaturverzeichnis: Bibliographie
    973
  • Literaturverzeichnis: Avis
    1025
  • Literaturverzeichnis: Zeitschriftenschau. - Revue des Revues
    1029
  • Werbung
    -
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

746 
Marie Pancritius, 
„Wenn jemand an einer Krankheit stirbt, so erscheint er, ergreift den Sterben 
den mit seiner verstümmelten Rechten, an der nur drei Finger 
sind, und zieht ihn in seine unterirdische Behausung in Adlivun hinab.“ 
Sedna ist eine große und durchaus altertümliche Jagdgöttin, und es ist wahr 
scheinlich, daß der ihr zugesellte Gott — wenn auch auf anderer Grundlage 
gewachsen — doch der gleichen Kulturschicht angehört, also ein Todesgott 
von Jagdvölkern war, die entweder der astral-agrarischen Epoche voran 
gingen oder an der Kultur derselben nicht teilnahmen. Die Mondzahl Drei 
ist kein Gegenbeweis, denn man hat auch vor der astralen Zeit zählen und 
den Zahlen Bedeutung beilegen können. Den Beweis dafür — und zugleich den 
Beweis für die Bedeutung der Hand schon im Diluvium — bringen 
die merkwürdigen Handfiguren auf den Wänden der Höhlen von Gargas, 
Altamira und Castillo 10 , wo neben ganzen Händen auch einzelne gespreizte 
Finger — auch drei an der Zahl — auftreten. Und weit später — auf einer 
bronzezeitlichen nordischen Felsenzeichnung — sehen wir eine Hand mit 
nur drei Fingern 11 . Auch einen gespenstischen Nachklang hat der 
dreifingrige Gott: Ein Hirte auf dem Moleson erzählte, daß er im Jahre 1832 
auf der Seite von Villars-sous-Mont in einem schon unbewohnten Stafel vier 
unheimliche Wesen am Feuer fand, denen der Schreibe- und Mittel 
finger der rechten Hand fehlte, und die verschwanden, als der Hirte ein 
Kreuz schlug 12 . 
Der Zusammenhang zwischen einer einst weltweit verbreiteten Vorstellung 
— wir finden den dreifingrigen Gott sowohl in der Alten als auch in der Neuen 
Welt — und jenen Höhlenfunden ist schon deshalb kaum von der Hand zu 
weisen, als wir die Hand auch weiterhin mit dem Tode in Verbindung finden 
werden, schon in der Abwehr gegen den bösen Blick, den Erdrachen 13 . 
Und auch die Geste gegen den bösen Blick — den ausgestreckten Zeige- und 
kleinen Finger — findet man schon auf den bemalten Kieseln von Mas 
d’Azil 14 . Nach ostpreußischem Glauben soll man nicht die Hände eines 
anderen besehen, weil das einen Todesfall gibt. Also überall 
hat die Hand Beziehungen zum Tode. Da manistische Ideen besonders zäh 
sind, und das Diluvium nachweislich einen zu rituellen Bestattungen führen 
den Totenglauben hatte, so werden die Handdarstellungen der Höhlenwände 
gleichfalls manistisch gewesen sein, so daß die Zusammengehörigkeit des 
10 Vgl. G. Wilke, „Mannus“, VI, S. 116 ff. 
11 Ebendort, S. 272. 
12 Henne Am Rhyn, Deutsche Volkssage, S. 209. 
13 D. Kreichgauer („Anthropos“, XII/XIII, S. 283) zeigt an vielen altmexikani- 
sdhen bildlichen Darstellungen — besonders an denen der Symplegadengöttin — das Auge 
als Symbol des Rachens. Und auch in der Kunst der europäischen jüngeren Steinzeit, 
deren Erzeugnisse meist aus Gräbern genommen wurden, ist das Augenornament und 
die Augenregion als konventionelle Darstellung eines Idols nicht selten (Hoernes, a. a. O-, 
S. 208 ff.). 
14 Wilke („Mannus“, VI, S. 20 f.) will wegen ihrer hornartigen Gestalt diese 
Geste von der Mondsichel ableiten, doch haben die Hörner des Wildrindes und totemistische 
Ideen dem urgeschichtlichen Jäger sicher näher gelegen als der Mond, von welchem 
meines Wissens kein urgeschidhtliches Zeugnis spricht.
	        

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