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Curare, 40.2017

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Bibliographische Daten: Curare, 40.2017

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714783
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714783
Persistenter Identifier:
BV039673911
Titel:
Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
Untertitel:
neue Folge d. Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft
Weitere Titel:
Verein für Volkskunde <Berlin>: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Behrend [[1906-1924]], Verein für Volkskunde, Berlin
Erscheinungsjahr:
1891
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-708062
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-708062
Persistenter Identifier:
DE-11-001674432
Titel:
Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 16.1906
Erscheinungsjahr:
1906
Signatur:
LA 8000-16
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Heft 1
Sonstige Person:
Bolte, Johannes
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Neue Forschungen über die äusseren Denkmäler der deutschen Volkskunde: volkstümliche Bauten und Geräte, Tracht und Bauernkunst
Sonstige Person:
Lauffer, Otto
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
I. Der Hausbau
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Curare
    -
  • Curare, 40.2017
    [U1]
  • Zeitschriftenheft: Vol. 40 (2017) 1+2: AGEM und 60 Jahre "Interdisziplinäres Arbeitsfeld Ethnologie und Medizin", Teil IV = AGEM looking at 6 Decennia of Interdisciplinary Discourses in "Anthropology and Medicine," Part IV / Schröder, Ekkehard
    [U1]
  • Titelseite
    [U1]
  • Impressum
    U2
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt / Contents Vol. 40 (2017) 1+2
    1
  • Sonstiges: Titelabbildungen (Vorder- und Rückseite)
    3
  • Autorenindex: Die Autorinnen und Autoren in Curare 40(2017)1+2
    3
  • Vorwort: Editorial: AGEM und 60 Jahre Interdisziplinäres Arbeitsfeld Ethnologie und Medizin, Teil IV. Mensch-Tier-Pflanze: aktualisierte Rückblicke auf Menschen, Dinge und Kontexte / Schröder, Ekkehard
    4
  • Autorenindex: Die Autorinnen und Autoren der Faksimile-Reprints in diesem Heft (1977-1983, Originaltexte [mit Ergänzungen])
    6
  • Zeitschriftenartikel: Hans-Jochen Diesfeld zum 85. Geburtstag (*18. April 1932)
    7
  • Zeitschriftenartikel: Überlegungen zum kulturanthropologischen Beitrag einer "Medizin in Entwicklungsländern" im Rahmen von Lehrveranstaltungen. Für Hans-Jochen Diesfeld / Schröder, Ekkehard
    8
  • Zeitschriftenartikel: Operative Medizin in Entwicklungsländern - Exotik oder Lernbeispiel (Reprint 1980) / Finger, Rüdiger
    11
  • Zeitschriftenartikel: Kommentar zu Rüdiger Finger: Operative Medizin in Entwicklungsländern - Exotik oder Lernbeispiel. Curare 3/1980 / Siebeck, Matthias
    17
  • Zeitschriftenartikel: Das Phänomen spiritueller Operationen auf den Philippinen (Reprint 1982) / Prinz, Armin
    21
  • Sonstiges: Zuschriften (Reprint 1982)
    25
  • Zeitschriftenartikel: Glaubensheilen in den Philippinen, Irrtum und Wahrheit. Ein Buchauszug (Reprint 1982) / Licauco, Jaime T.
    28
  • Zeitschriftenartikel: Therapeuten und Therapien auf den Philippinen Gedanken zu traditionellen und modernen Heilmethoden (Reprint 1983) / Landolt, Walter
    34
  • Zeitschriftenartikel: Ergänzender Kommentar zu meinem Beitrag (2017) / Landolt, Walter
    36
  • Zeitschriftenartikel: "Auf die Finger schauen", Ein persönlicher Kommentar zur Reprint-Collage "Materialien zu 'Philippinische Geistheiler'" / Schröder, Ekkehard
    40
  • Zeitschriftenartikel: Heilende Kirchen in Ghana (Reprint 1978) / Haaf, Ernst
    42
  • Zeitschriftenartikel: Kommentar zu Ernst Haaf: Heilende Kirchen in Ghana, Curare 2/1978 / Luig, Ute
    53
  • Zeitschriftenartikel: Abschirmen einer Siedlung gegen hexerische und zauberische Einflüsse bei den Pangwa in SW-Tansania. Ein Beispiel für Interaktion von Heilkunde und Magie (Reprint 1977) / Stirnimann, Hans
    57
  • Zeitschriftenartikel: Anmerkung zu Hans Stirnmanns Text "Abschirmen einer Siedlung gegen hexerische und zauberische Einflüsse bei den Pangwa in SW-Tansania (1977)" / Grauer, Harald
    68
  • Zeitschriftenartikel: Zur Verwendung von Vögeln in der Volksmedizin Marokkos (Reprint 1979) / Venzlaff, Helga
    71
  • Zeitschriftenartikel: Redaktionelle Ergänzung zu Helga Venzlaff "Zur Verwendung von Vögeln in der Volksmedizin Marokkos", Curare 1/1979 / Schröder, Ekkehard
    91
  • Zeitschriftenartikel: Anmerkungen zum Aufsatz von Helga Venzlaff "Zur Verwendung von Vögeln in der Volksmedizin Marokkos" aus Curare 1979 / Haller, Dieter
    91
  • Zeitschriftenartikel: Kulinarische Systeme. Das kulinarische System der Kartoffel (Reprint 1983) / Ladiges, Peter Michel
    93
  • Zeitschriftenartikel: Kulinarische Systeme von Peter Michel Ladiges, Curare 3/1983. Anmerkungen zu einer Theorie der Zusammenhänge des Kulinarischen / Deimel, Claus
    110
  • Zeitschriftenartikel: Ethnokulinarische Ordnung schaffen - Mit theoretischer Abstraktion gegen die gastronomische Entropie? Kommentar zu Peter Michel Ladiges "kulinarische Systeme / Das kulinarische System der Kartoffel, Curare 3/1983 / Kofahl, Daniel
    113
  • Zeitschriftenartikel: African Plants used for the Improvement of Drinking Water / Al Azharia Jahn, Samia
    115
  • Zeitschriftenartikel: Warum wird Samia al Azharia Jahns ethnobotanischer Beitrag zur Trinkwasserverbesserung von 1979 in der Zeitschrift Curare wieder abgedruckt? / Schröder, Ekkehard
    132
  • Zeitschriftenrezension: Buchbesprechungen Fructoso Irigoyes-Rascón (with Alfonso Paredes) 2015. Tarahumara Medicine. Ethnobotany and Healing among the Rarámuri of Mexico / Deimel, Claus
    134
  • Zeitschriftenrezension: Kathryn A. Rhine. 2016. The Unseen Things. Women, Secrecy and HIV in Northern Nigeria / Greifeld, Katarina
    135
  • Zeitschriftenartikel: Obesity in Dogs - a Human Bourne Disease / Beljak, Bruno
    137
  • Zeitschriftenartikel: Von einem statischen "Ich bin tot!" zu einem (inter)aktiven "Haben Sie noch Leckerli für meinen Hund?": Qualitative Forschung im Bereich der hundegestützten Therapie mit gerontopsychiatrisch veränderten Personen / Kuckert-Wöstheinrich, Andrea
    143
  • Zeitschriftenartikel: Gustav Theodor Fechners "Nanna" (1848) und die Intelligenz der Pflanzen / Stubbe, Hannes
    149
  • Sonstiges: Résumés des articles de Curare 40(2017)1+2
    157
  • Zeitschriftenartikel: Programm: 30. Fachkonferenz Ethnomedizin (AGEM und Uni Siegen), Siegen 2017
    160
  • Sonstiges: Hinweise für Curare-Autoren / Instructions to Curare Authors
    [U3]
  • Sonstiges: [Hinterer Umschlag / Back Cover]
    [U4]
  • Zeitschriftenheft: Vol. 40 (2017) 3: Aktuelle Themen im "interdisziplinären Arbeitsfeld Ethnologie & Medizin", Teil I / Schröder, Ekkehard
    [U1]
  • Zeitschriftenheft: Vol. 40 (2017) 4: Aktuelle Themen im "interdisziplinären Arbeitsfeld Ethnologie & Medizin", Teil II / Schröder, Ekkehard
    [U1]
  • Farbkeil
    -

Volltext

Kommentar zu FINGER: Operative Medizin in Entwicklungsländern — Exotik oder Lernbeispiel 19 
Die Sichtweise auf „traditionelle Beschnei- 
dung (bei den meisten afrikanischen Ethnien un- 
ımgängliches Ritual) ...“ (S. 153) hat sich völlig 
zeändert. Im Jahr 1980 entsprach diese Sichtwei- 
se als „unumgängliches Ritual“ in einigen Dis- 
<ursen noch einem ausklingenden, gnadenlosen 
Kulturrelativismus. Mindestens seit 1975 wurde 
jdas Ritual als Verstümmelung und Verletzung der 
Menschenrechte gesehen, jedenfalls von der staat- 
lichen Entwicklungshilfe der „BRD“ (siehe hierzu 
ausführlich dokumentiert in Curare 36[2013]1+2). 
„... wurden aber operative Eingriffe von den ‚na- 
iive healers‘ nicht durchgeführt. Aus verschiedenen 
Gründen stellten sie ein Tabu dar.“ (S. 153) Es liegt 
3in Missverständnis vor, dass Narkose (bewusstlos 
machen) und Operation (Bauch aufschneiden) nur 
außerhalb Europas Tabus verletzen. Im Gegenteil, 
besteht doch ein wesentlicher Teil der Ausbildung 
von Ärztinnen und Ärzten gerade darin, dass sie 
alle lernen müssen, genau diese Tabus (und ein paar 
weitere) zu verletzen (HARPER 19933), 
„... verständlich, daß eine große Bereitschaft 
z.B. des Afrikaners besteht, sich einer Operation 
zu unterziehen ...‘“ (S. 153). Hier handelt es sich 
N. E. um reine Attribution. Auf der ganzen Welt 
aaben Kranke ihre eigenen Vorstellungen von der 
Krankheit und davon, wie sie sie wieder loswerden 
Nöchten, und einige Kranke bevorzugen eben aus- 
idrücklich Chirurgie. 
Wir Chirurgen sind von Natur aus erfinderisch 
and wissbegierig, und deswegen neigen wir dazu, 
neue chirurgische Instrumente auszuprobieren 
der zu erfinden: „... einfaches Haushaltsmesser, 
mittlerer Größe mit Holzgriff, gut geschliffen, ...“ 
{S. 157). Jetzt kommen wir zu den doppelten Stan- 
dards. Der migrierte Chirurg muss sich mit dem be- 
helfen, was er vorfindet, oder er bleibt besser da, 
WO er zuvor war. Der Chirurg muss seine gelern- 
ten Standards an den exotischen Kontext anpassen, 
auch wenn es schmerzt. Im Notfall mixt der Chirurg 
seine Infusionslösungen selber zusammen (S. 155), 
ınd besorgt sich Angelschnüre zum Nähen (S. 157). 
„Schlimmer“ wird es erst, wenn sich „lang gediente 
Missions- oder auch EWH-Ärzte ...“ (S. 154) nicht 
mehr an die Standards von zu Hause halten wollen, 
ohne die „Kontrolle durch ärztliche Standesorgani- 
sationen ...“ Heute, im Zeitalter der mobilen Da- 
;enübertragung, besteht auch im ländlichen Afrika 
die Möglichkeit, einen räumlich weit entfernten 
Kollegen um Rat zu fragen, ein Bild zu zeigen, sich 
weiter zu bilden, und diese Möglichkeit wird zuneh- 
mend genutzt. 
Es wird klar, Finger sieht hier ein großes Dilem- 
ma der Tätigkeit von Entwicklungshelfern. „Die 
Liste der improvisierten bzw. angepassten chirur- 
gischen Hilfsmittel könnte noch erheblich erweitert 
werden“ (S. 157). Das Konzept der „angepassten 
Technologie“ (S. 154) stammt aus der Gedanken- 
welt der 1970er Jahre, aus Sicht der Entwicklungs- 
‚änder ein Euphemismus für doppelte Standards, der 
im vorliegenden Fall vielleicht den Kulturschock 
des Arztes aus Europa etwas abpuffern soll. Aus der 
Sicht der Empfänger der Entwicklungshilfe jedoch 
neist kein akzeptables Geschenk. 
Es ist ohne Frage, dass es auch innerhalb von 
yohlhabenden Ländern wie Deutschland unter- 
ichiedliche medizinische Standards gibt. Standards 
werden erst verhandelt und dann vereinbart. Aber 
die Frage ist, wo liegt das non minus infra, was ist 
„unverzichtbar“? Sind es die ethischen Standards, 
lie hygienischen Standards, die diagnostischen 
Standards, der Selbstschutz, die Professionalität? 
Welche Team Ressourcen, welche technischen 
Ressourcen braucht es mindestens? Hierauf gibt es 
ceine eindeutige Antwort. Es bedarf der ständigen 
Diskussion und dauernden Anstrengung, um Quali- 
ätsstandards zu sichern und zu heben. 
Die neuen Gesundheitsberufe tauchen auf: „Aus- 
»ildung spezieller medizinischer Kader“ (S. 156), 
lie in der Lage sind, notfallchirurgische Eingriffe 
durchzuführen. Eine wichtige Innovation, die sich 
aur langsam ausbreitet. Bedeutsam sind heute non- 
ohysician cataract surgeons, durch deren Einsatz 
lie Kataraktchirurgie zum global häufigsten chir- 
argischen Eingriff geworden ist. Die Konzepte von 
task shifting oder neuerdings fask sharing wurden 
n allen Varianten erprobt, bis hinunter zur zehn- 
ägigen Ausbildung von female community health 
‚olunteers in der Versorgung von Gebärenden und 
Neugeborenen in Nepal (PAupeL 2013'*). Das Kon- 
zept der Delegation von chirurgischen Eingriffen an 
non-physician clinicians wurde von WıiLHELM T.J. 
et al. (2011’°) untersucht und für machbar und sicher 
vefunden. 
Aus meiner heutigen Sicht sind in Fingers Ar- 
veit die Hinweise auf „Lernprozess“ und „Lern- 
‚ereitschaft“ (S. 157) zukunftisweisend. Finger 
seschreibt den Mangel an Ausbildung in einem 
Bereich (S. 154), der heute Global Health genannt 
ınd inzwischen an zahlreichen Fakultäten ge- 
Zurare 40(2017)1+2Z
	        

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